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Böhmische Knödel im Steamer

Die typisch tschechische Beilage zu allen deftigen Gerichten. Entweder zu Fleisch mit Sauce oder zu Fleisch ohne Sauce mit böhmischem Kraut. Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Knödel nicht direkt im Wasser, sondern über dem Wasser in Dampf zu garen. Mit meinem Steamer habe ich es dann ausprobiert – und mache es nur noch so. Das ergibt die besten und schönsten Knödel der Welt!!!

Zutaten für 3 grosse Knödel (passen auf ein gelochtes 2/3  GN-Blech)

  • 500 g Weissmehl
  • 500 g Hartweizenmehl
    (zur Not ebenfalls Weissmehl)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Packung (7g) Trockenhefe
  • 450 ml Wasser (lauwarm)
  • 2 Eier

Mehl, Salz und Zucker in einer Teigschüssel gut mischen.

Die Eier und das Wasser dazugeben.

Alles zu einem glatten festen Teig verkneten. Der Teig soll glatt sein, aber nicht an der Schüssel kleben. Nach Bedarf etwas Wasser oder Mehl dazugeben (das hängt auch ein wenig von der Grösse der Eier ab).

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Den aufgegangenen Teig in 3 grosse Stücke zu etwa 530 g teilen und nochmals durchkneten. Danach unter einem feuchten Küchentuch nochmals 5-10 Minuten entspannen lassen.

Den gelochten Einsatz (2/3 GN) gut einfetten mit Butter, Butterschmalz oder Öl.

Aus jedem Teigling eine Rolle formen – etwa 5  cm Durchmesser bzw. entsprechend der GN-Form-Länge und auf dem Einsatz platzieren.

Den Garbehälter in den Steamer schieben und auf 20 Minuten bei 100°C einstellen.

 

Die fertigen Knödel aus dem Steamer nehmen und am besten noch heiss mit einem Bindfaden in Scheiben schneiden.

Die Knödel können auch (gut abgetrocknet!) in einem Küchentuch oder in Frischhaltefolie 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach einem Tag im Kühlschrank können sie auch mit einem Messer geschnitten werden…

Tipp: Man kann die Knödel am Stück oder in Scheiben geschnitten einfrieren. Ich friere sie geschnitten ein. Aufgetaut kommen die Scheiben dann locker in die (ungefettete) gelochte Schale für ca. 10 Minuten in den Steamer und schmecken dann wie frisch gemacht!

Tipp: Probieren bei 80°C für 20-25 Minuten dämpfen. Das sollte auch schon reichen.

Böhmische Knödel

Die typisch tschechische Beilage zu allen deftigen Gerichten. Entweder zu Fleisch mit Sauce oder zu Fleisch ohne Sauce mit böhmischem Kraut. 🙂

Zutaten

  • 500 g Weissmehl
  • 500 g Hartweizenmehl
    (zur Not ebenfalls Weissmehl)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Packung (7g) Trockenhefe
  • 450 ml Wasser (lauwarm)
  • 2 Eier

Zum Kochen: 6-7 Liter Salzwasser (1 TL Salz/Liter)
Mehl, Salz und Zucker in einer Teigschüssel gut mischen.

Die Eier und das Wasser dazugeben.

Alles zu einem glatten festen Teig verkneten. Der Teig soll glatt sein, aber nicht an der Schüssel kleben. Nach Bedarf etwas Wasser oder Mehl dazugeben (das hängt auch ein wenig von der Grösse der Eier ab).

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

 

Den aufgegangenen Teig in 4 gleich grosse Stücke teilen (je ca. 395g). Aus jedem Teigling eine Rolle formen – etwa 5  cm Durchmesser.

In einem grossen Topf Wasser zum Kochen bringen. Achtung: Die Knödel gehen beim Kochen stark auf!

Dann salzen (ca. 1 TL Salz pro Liter Wasser) und die Hitze reduzieren. Das Wasser soll simmern (die Oberfläche leicht bewegen), aber nicht wallend kochen.

Die Knödel ins Salzwasser geben und die Hitze etwas zurück stellen. Das Wasser soll knapp unter dem Siedepunkt simmern, aber nicht mehr kochen.

Die Knödel 15 Minuten köcheln lassen, danach umdrehen und weitere 10-15 Minuten kochen. Mit einem Holzspiesschen kann man testen, ob die Knödel durchgegart sind.

 

Die garen Knödel mit einer Schöpfkelle herausfischen und auf einem Teller oder Brettchen abtrocknen lassen. Auch hier nach einer Weise umdrehen und auf einen trockenen Teller legen.

Die fertigen Knödel am besten noch heiss mit einem Bindfaden in Scheiben schneiden.

 

Die Knödel können auch (gut abgetrocknet!) in einem Küchentuch oder in Frischhaltefolie 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach einem Tag im Kühlschrank können sie auch mit einem Messer geschnitten werden…

 

Tipp: Man kann die Knödel am Stück oder in Scheiben geschnitten einfrieren. Aufgetaut und über Dampf erwärmt schmecken sie wie frisch zubereitet.

Tipp 2 – einfacher mit dem Steamer: Wer einen Steamer hat, kann die Knödel im Steamer noch einfacher und gelingsicherer machen!

Quelle: Das Rezept habe ich auf der wundervollen Seite von Karen mit vielen typisch tschechischen Rezepten gefunden.

Böhmische Dillsauce

Die süss-säuerliche Dillsauce passt zu zu Knödeln und Kartoffeln. Besonders gut mit Würfeln von Siedfleich oder geschmortem Ragout von Schwein oder Rind.

Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 200 ml Wasser
  • 1 Bund Dill
  • 200 ml Sahne (1 Becher)
  • 2 EL Mehl
  • Salz
  • Zucker
  • Zitronensaft

Den Dill fein hacken.
Die Milch und das Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Sobald das Milchwasser zu kochen beginnt, die Hitze reduzieren und den gehackten Dill dazugeben.
Die Sahne mit dem Mehl verquirlen.
Zum Milchwasser je nach Geschmack 1-2 EL Zucker, 1/2 TL Salz und 2-3 EL Zitronensaft dazugeben und erneut aufkochen.
Dann die Mehl-Sahne dazugeben und unter ständigem Rühren andicken lassen.

Mit Zucker, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Serviervorschläge

  • Dillsauce mit Semmelknödel und hartgekochtem Ei
  • Dillsauce mit Kartoffeln und Rindfleisch