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Bulls Eye BBQ Sauce – Nachbau

Dies ist ein versuchter Nachbau der legendären BBQ Sauce von Bulls Eye. Wie nah ans Original er wirklich kommt? Das ist nun wirklich egal… so richtig lecker muss sie einfach sein!! Und es ist eine Orientierungshilfe: wem die Bulls Eye Sauce schmeckt, dem sollte auch diese Sauce schmecken.

Ausserdem weichen selbst die Inhaltsangaben der „originalen“ Bulls Eye Sauce in Europa und den USA voneinander ab (siehe ganz unten). Was ist denn nun original?

Zutaten

  • 250 ml Ketchup
  • 90 g Worcestershiresauce
  • 40 g Butter
  • 45 g Weissweinessig
  • 1/4 TL Tabasco
  • 100 g brauner Zucker (80-120 g … selber abschmecken)
  • 1 TL Salz (vorsichtig dosieren und abschmecken…)
  • 1 EL Senfpulver
  • 3 EL Zwiebeln, getrocknet (oder Zwiebelpulver)
  • 1 TL Knoblauch, getrocknet

Alle Zutaten in einen Topf geben, gut verrühren und aufkochen.

Die Hitze reduzieren und ungefähr 15 Minuten simmern lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Die Sauce in Flaschen oder Gläser füllen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Vor dem Gebrauch sollte die Sauce mindestens einen Tag durchziehen damit sich der Geschmack entfalten und die Aromen verbinden können.

Wer die BBQ-Sauce mit Rauchgeschmack mag, kann noch etwas Liquid Smoke dazugeben. Ich mag das nicht: Entweder habe ich ein Stück Fleisch mit Rauchgeschmack, oder dann will ich das Steak auch ohne solchen… und schon gar nicht das eklige Liquid Smoke-Zeug. Just my opinion…

Quelle: Das Rezept basiert auf dem Rezept von User sukeyhamburg17 auf Chefkoch.de

Da es immer wieder zu Diskussionen zur „Originalität“ der Nachbaurezepte anhand bestimmter Zutaten kommt: Selbst die Zutatenliste der originalen US Bulls Eye Sauce weicht von der originalen europäischen Bulls Eye Sauce ab.

 Zutatenliste US-Version: Zutatenliste Europa Version:
 Maissirup*, Tomatenmark (Wasser, Tomatenmark), Essig, Melasse*, modifizierte Lebensmittelstärke*, Apfelessig, enthält weniger als 2% von: Salz, Honig, natürliches Rauch-Aroma, Senf-Mehl, Gewürzen, getrocknete Zwiebeln, Konservierungsstoff E-202, getrockneter Knoblauch. *Gentechnisch verändert  Tomatenmark (38%), Zucker (ca. 35%), Essig aus Agraralkohol, Melasse, Zwiebeln, modifizierte Stärke, Speisesalz, SENFMEHL, Maltodextrin, Rauch, Raucharoma, Gewürze, Knoblauch.

Quelle der Zutaten sind Nachforschungen im Internet…

Ketchup selbst gemacht (aus passierten Tomaten)

Ein einfaches Tomatenketchup. Ohne viel Schnickschnack, schnell gemacht aus passierten Tomaten aber mit wenig Zucker… Auch sehr gut geeignet als Basis für eigene BBQ-Saucen oder Grillsaucen.

Zutaten für ca. 500 ml Ketchup

  • 500 ml passierte Tomaten
  • 25 g Zucker
  • 20 g Apfelessig (abschmecken bis 25g)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Piment

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen.

 

3 Minuten unter ständigem Rühren (achtung: spritzt!) sprudelnd kochen. Dann z.B. heiss in sterilisierte Gläser abfüllen.

Mit Salz und ggf. Essig abschmecken. Bei Bedarf kann ein Spritzer Zitronensaft helfen, den Geschmack etwas fruchtiger wirken zu lassen.

Tipp: Sollte das Ketchup zu dünnflüssig sein: 2 TL Speisestärke in wenig kaltem Wasser auflösen und ins kochende Ketchup einrühren. Kochen bis es bindet.

Im Kühlscharnk aufbewahren.  (Das selbst gemachte enthält weniger Zucker & Salz und schon gar keine Konservierungsstoffe gegenüber dem Industriellen Ketchup, welches dadurch auch geöffnet ungekühlt aufbewahrt werden kann.)

Konservieren: Heiss abgefüllt oder nach dem Abfüllen sterilisert hält der Ketchup ewig. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.

Varianten: Gewürze nach Belieben verwenden. z.B. Piment, Nelken, Zimt, Ingwer, Pfeffer, Knoblauch, Lorbeerblatt

Ketchup aus frischen Tomaten machen. Dabei muss aber die Tomatenpampe selbst einreduziert werden, was ich nicht so toll finde…

Noch einige Gedanken zur „Zuckerbombe Ketchup„: Vielfach argumentieren Leute, selbst Ketchup zu machen, weil die Industrieprodukte zuviel Zucker und viele Zusatzstoffe enthalten. Tatsächlich sind aber die meisten Rezepte, die dann folgen richtige Zuckerbomben, gegenüber den üblichen Verdächtigen im Supermarktregal! Stiftung Warentest hat solche Ketchup’s getestet und die von Aldi („Kim“), Lidl („Vitakrone“), Heinz, Knorr, Edeka haben eine sehr gute Bewertung erhalten. Sie enthalten zwischen 16% und 25% Zucker, die meisten ca. 20%. Gleichzeitig sind sie ohne Süssstoffe (ich zweifle nämlich an, dass ein Produkt mit unter 10% Kristallzucker und Süssstoff gesünder ist – aber das muss jeder selbst wissen…). Quelle: Test Tomatenketchup 2008

Fazit: Wer sich die Mühen sparen will und trotzdem ein gutes Ketchup mit wenig Zucker mag, kaufe eine Flasche Kim bei Aldi… und die wohl berühmteste Marke hat den „Rekord“ mit 25.5% …

Ketchup aus frischen Tomaten

Ein einfaches Tomatenketchup. Ohne viel Schnickschnack, selbst gemacht aus frischen Tomaten. Ich mache mir die Mühen des Einkochens der Tomatenpampe jedoch nicht, sondern kaufe passierte Tomaten und mache daraus mein Ketchup aus passierten Tomaten bzw. die Basis meiner BBQ-Saucen.

Zutaten für ca. 500 ml Ketchup

  • 800-1000 g Tomaten, in Stücke geschnitten
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 20 g Zucker
  • 20 g Apfelessig
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Piment

Etwtas Öl in einem Topf erhitzen.

Die Zwiebeln in den Topf geben und bei kleiner Hitze anschwitzen. (Sie sollen dabei nicht braun werden!)

Den Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren.  Dann mit dem Essig ablöschen.

Die Tomatenstücke dazugeben und unter Rühren aufkochen.  Etwa 15-30 Minuten einreduzieren lassen – bis auf ca. 5 dl. Immer wieder rühren… Danach durch ein Sieb streichen bzw. durch die Flotte Lotte drehen. Dadurch werden Haut und Kerne entfernt.

Nach Geschmack Gewürze beigeben und mit Salz abschmecken. Bei Bedarf kann ein Spritzer Zitronensaft helfen, den Geschmack etwas fruchtiger wirken zu lassen.

Im Kühlscharnk aufbewahren.  (Das selbst gemachte enthält weniger Zucker & Salz und schon gar keine Konservierungsstoffe gegenüber dem Industriellen Ketchup, welches dadurch auch geöffnet ungekühlt aufbewahrt werden kann.)

Konservieren: Heiss abgefüllt oder nach dem Abfüllen sterilisert hält der Ketchup ewig. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.

Varianten: Gewürze nach Belieben verwenden. z.B. Piment, Nelken, Zimt, Ingwer, Pfeffer, Knoblauch

Honig-Senf-Sauce

Diese Sauce passt zu … ja, wozu passt die denn nicht? Ob zu Fleisch, Fisch, Ei (mein Favorit anstelle Sauce Bernaise beim Egg Benedict!) … Ausserdem ist sie extrem schnell und einfach gemacht. Je nach Einsatzzweck kann sie ein wenig in die eine oder andere Richtung gepimpt werden. Immer die gleiche Sauce – und doch immer wieder anders.

Honig-Senf-Sauce
Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4-6 Portionen (Grundsauce)

  • 2 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone (ca. 50 ml Saft und 1 gehäufter TL Schale) à zu verifizieren!!
  • Olivenöl
  • ¼ TL Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, gehackt
    (Anstelle Petersilie können auch andere Kräuter/Gewürze verwendet werden. Siehe unten…)

Honig, Senf und Zitronenschale mit dem Schwingbesen verrühren. Für diese kleine Portion benötigt es natürlich auch einen entsprechenden Mini-Schingbesen…

Langsam unter stetem Rühren den Saft einer Zitrone dazuträufeln. Damit das Töpfchen dabei nicht davonhüpft, einfach auf einen feuchten Lappen stellen…

Nun Olivenöl einrühren, bis die Konsistenz cremig wird.

Dann mit Salz und Pfeffer würzen und mit frischer gehackter Petersilie abrunden.

Anstelle von Petersilie können andere Kräuter und Gewürze verwendet werden, um die Sauce je nach Verwendung zu perfektionieren.

Zum Beispiel:

  • Rosmarin oder Estragon zu Rind.
  • Basilikum zu Kalb oder Grilltomate.
  • Thymian und/oder Oregano zu Schwein.
  • Curry, Chili oder Estragon zu Huhn.
  • Dill oder Kerbel zu Fisch und Ei. Wobei zum Egg Benedict auch Estragon hervorragend passt.

 

Die Sauce ist nach einem Rezept von Marcello Capecchi (Koch im Seerestaurant Portofino am See in Thalwil), erschienen in der „Schweizer Familie“ 23/2013.

Salsa roja

Salsa roja (picante) ist eine scharfe Sauce aus Mexiko. Es ist eine gekochte Variante der Pico de gallo Salsa. Die Schärfe kann durch Art und Menge der Chilies bzw. Zugabe von Paprikapulver oder Cayennepfeffer variiert werden.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten (geschält und gehackt)
  • eingelegte Jalapenos (ein kleines Glas)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Cayennepfeffer (oder Paprikapulver für eine mildere Variante)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 EL Oregano, getrocknet
  • 1 Prise Zimt
  • 4 EL Pflanzenöl
  • (Korianderblätter, gehackt)

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken und mit dem Öl in einer Pfanne glasig dünsten.

Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitdünsten. Dann mit den Tomaten ablöschen. (Die Dose Tomaten mit Saft dazu giessen.)

Die Gewürze und die abgetropften Jalapenos dazugeben und das ganze bei kleiner Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen.

Nach Geschmack zum Schluss mit gehackten Korianderblättern garnieren.

Soll die Sauce als Dip verwendet werden, kann sie am Schluss auch mit dem Pürierstab verfeinert werden.

Salsa Speedy Gonzales

Das ist eine schnelle ungekochte Variante der Salsa roja – einer scharfen mexikanischen Sauce. Sie eignet sich zu vielen mexikanischen Gerichten, als Dip oder zu grilliertem Fleisch.

Zutaten für 6-8 Portionen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten (geschält und gehackt)
  • 1-4 Jalapeno Chilies (je nach gewünschter Schärfe)
  • Korianderblätter
  • Salz

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen. Bei den Jalapenos den Stielansatz wegschneiden und eventuell entkernen (dann wird die Salsa weniger scharf).

Die Korianderblätter fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Chilies in einen Mixer geben und klein hacken.

Die Tomaten (mit Saft) dazugeben und nochmals kurz mixen, aber nicht zu fein.

Die Korianderblätter dazugeben und mit Salz würzen.

Pico de gallo (Salsa mexicana)

Pico de gallo (Hahnenschnabel) besteht aus rohen Zutaten in den mexikanischen Nationalfarben rot, weiss und grün: Tomaten, Zwiebeln, Koriander. Deshalb wird sie auch Salsa mexicana genannt. Je nach gewünschter Schärfe werden Jalapenos/Chilies dazugegeben oder mit Gurken oder Avocados der Geschmack abgerundet.

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 4 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Korianderblätter
    (wer Koriander nicht mag kann Petersilie nehmen)
  • Salz
  • Limettensaft (1 Limette)
  • ev. eingelegte Jalapenos oder Chilischoten

Die Tomaten und die Zwiebel in möglichst kleine Würfel schneiden.

Die Korianderblätter waschen, trockentupen und kleinschneiden.

Nach Geschmack Jalapenos, Chilischoten und oder Knoblauch fein hacken.

Alles in eine Schüssel geben, den Saft einer Limette dazu pressen und gut vermischen.

Mit Salz und ev. Pfeffer würzen.

Die Sauce kann im Kühlschrank auch gut 1-2 Tage aufbewahrt werden.

Varianten:

  • Eine Gurke entkernen und in winzige Würfel schneiden und zugeben.
  • Avocadowürfel dazugeben.
  • frisch gemahlenen Pfeffer dazugeben.
  • 1 Knoblauchzehe fein hacken und dazugeben.

Guacamole

Eine feine Guacamole ist der klassische Begleiter, wenn etwas mexikanisch schmecken soll. Zwingende Grundzutaten sind Avocados und Limette – alles andere ist Beilage 🙂 Viele Familien haben ihr eigenes Rezept oder variieren je nach Verfügbarkeit.

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 2 reife Avocados
  • 1 /2 Zwiebel
  • 1 Tomate
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL gehackte Korianderblätter (oder Petersilie)
  • Salz
  • Limettensaft (1 Limette)

Die Avocados müssen wirklich schön reif sein – also auf leichten Druck gut nachgeben. Sind sie noch nicht weich genug, in Zeitungspapier eingewickelt noch zwei Tage bei Raumtemperatur nachreifen lassen.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Wer mag kann noch eingelegte Jalapenos oder Chilischoten hacken und beigeben.

Die Tomate in kleine Würfel schneiden.

Die Korianderblätter waschen, trocken tupfen und hacken. (Wer keine Korianderblätter mag, nimmt stattdessen Petersilie.)

Die Avocados halbieren und den Stein entfernen (mit einem grossen Messer in den Stein schlagen und leicht drehen herauslösen). Das Avocadofleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Es soll eine cremige Masse entstehen. Dabei dürfen ruhig einige kleine Stücke verbleiben. Das unterstreicht die „homemade Guacamole“…

Limettensaft, Salz und Zwiebel (+Jalapenos/Chili) zugeben und gut vermischen. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.

Zum Schluss die Korianderblätter und die Tomatenwürfel dazugeben und unterheben.

Falls die Salsa nicht gleich verwendet wird, gekühlt aufbewahren.

Die Salsa Guacamole passt zu Tortilla Chips, als Dip für Gemüse, zu Tortillas oder Grillfleisch, …

Süsse Sojasauce

Eine weitere einfache, leckere und blitzschnell zubereitete Dipsauce aus dem asiatischen Bereich. Zum Dippen von Frühlingsrollen oder einfach als süsse Sauce zu Kurzgebratenem.

Zutaten für ca. 140 ml Süsse Sojasauce

  • 100 ml Sojasauce
  • 2-3 EL Honig
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 TL Sesamsamen
  • 1 kleine Chilischote, getrocknet oder 1/2 – 1 TL Chiliflocken (nach Geschmack)

Die Frühlingszwiebel in feinste Ringe schneiden oder fein hacken.

Die Chilischote hacken.

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen und servieren.

Das Rezept habe ich auf Lauras Blog „Löffelchen voll Zucker“ gefunden, wo sie es als Dip zu Potstickers (Fingerfood) gemacht hat.

Chinesische Erdnuss-Sauce

Einige Seiten preisen diese Art von Sauce als Hoisinsauce an. Diese Meinung teile ich nicht ganz – siehe meine Version der Hoisinsauce. Trotzdem ist diese Sauce ganz lecker und Saucen auf Erdnussbasis nicht ganz ungewöhnlich für die asiatische Küche.

Die Sauce kann als Dipp zu Frühlingsrollen oder Fleisch gereicht werden. Mit etwas Bouillon gestreckt ergibt es auch eine Sauce für Kurzgebratenes.

Zutaten

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Chilischote (nach Geschmack)
  • 4 EL Sojasauce
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Reiswein (alternativ weissen Sherry verwenden)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Sesamöl
  • schwarzer Pfeffer

Den Knoblauch und die Chilischote fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermischen, bis eine glatte Sauce entsteht.

Die Sauce ist so schnell und einfach gemacht, dass sie auch nicht in grösseren Mengen auf Vorrat hergestellt werden muss.

Das Rezept habe ich auf Lauras Blog „Löffelchen voll Zucker“ gefunden.