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Süsse Sojasauce

Eine weitere einfache, leckere und blitzschnell zubereitete Dipsauce aus dem asiatischen Bereich. Zum Dippen von Frühlingsrollen oder einfach als süsse Sauce zu Kurzgebratenem.

Zutaten für ca. 140 ml Süsse Sojasauce

  • 100 ml Sojasauce
  • 2-3 EL Honig
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 TL Sesamsamen
  • 1 kleine Chilischote, getrocknet oder 1/2 – 1 TL Chiliflocken (nach Geschmack)

Die Frühlingszwiebel in feinste Ringe schneiden oder fein hacken.

Die Chilischote hacken.

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen und servieren.

Das Rezept habe ich auf Lauras Blog „Löffelchen voll Zucker“ gefunden, wo sie es als Dip zu Potstickers (Fingerfood) gemacht hat.

Chinesische Erdnuss-Sauce

Einige Seiten preisen diese Art von Sauce als Hoisinsauce an. Diese Meinung teile ich nicht ganz – siehe meine Version der Hoisinsauce. Trotzdem ist diese Sauce ganz lecker und Saucen auf Erdnussbasis nicht ganz ungewöhnlich für die asiatische Küche.

Die Sauce kann als Dipp zu Frühlingsrollen oder Fleisch gereicht werden. Mit etwas Bouillon gestreckt ergibt es auch eine Sauce für Kurzgebratenes.

Zutaten

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Chilischote (nach Geschmack)
  • 4 EL Sojasauce
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Reiswein (alternativ weissen Sherry verwenden)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Sesamöl
  • schwarzer Pfeffer

Den Knoblauch und die Chilischote fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermischen, bis eine glatte Sauce entsteht.

Die Sauce ist so schnell und einfach gemacht, dass sie auch nicht in grösseren Mengen auf Vorrat hergestellt werden muss.

Das Rezept habe ich auf Lauras Blog „Löffelchen voll Zucker“ gefunden.

Pekingsuppe (Süss-Saure Hühnersuppe)

Ich liebe diese süss-sauer-scharfe Suppe beim Chinesen. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass in einigen Teilen Chinas die Suppe angeblich als letzter Gang gegessen werde, um die „Lücken im Magen“ noch zu füllen. Mir gefällt diese Vorstellung und ich pflege das China-Buffet seither mit diesem Brauch zu beenden. „Unser“ Chinese konnte diese These weder bestätigen noch dementierte er sie. Egal – Hauptsache es schmeckt…

Zutaten für 3-4 Portionen (als Vorspeise)

  • 1 Handvoll Pilze, eingeweicht (z.B. Champignons, Herbsttrompeten, Shiitake)
  • 1 Zwiebel in Würfel geschnitten (ca. 5mm)
  • 1 rote Paprika, in Würfel geschnitten
  • 1 Karotte, in Streifen gehobelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 600 ml Hühnerbrühe
  • ca. 150 g Pouletfleisch (Brustfleisch oder z.B. Reste vom Grillhähnchen,…)
  • 2 EL Sojasauce (wenn die Brühe noch nicht gesalzen ist, 3 EL)
  • 1 EL Essig (Weisswein-)
  • 2 EL Zucker
  • 1 verquirltes Ei
  • 2 EL Maizena (gelöst in ca. 50ml kaltem Wasser)
  • Sambal Olek oder fein gehackte Chilischoten
  • 1-2 Frühlingszwiebeln in Streifen geschnitten

Die Pilze in heissem Waser einweichen. Danach in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebel in heissem Öl bei kleiner Hitze andünsten (nicht bräunen!).

Dann das Tomatenmark, die Pilze, die Karottenstreifen und die Paprikastücke beigeben und bei mittlerer Hitze weiterdünsten.

Mit der Brühe ablöschen. Aufkochen.

Falls das Fleisch noch nicht gekocht ist: Pouletbrust in 2 cm breite Streifen schneiden und in der Brühe gar ziehen lassen (nicht kochen…). Danach zerteilen (in Fasern zerzupfen).

Gekochtes Fleisch in Stücke zupfen („pullen“ – kennst Du, oder? ).

Sojasauce, Zucker und Essig beigeben und umrühren, bis der Zucker gelöst ist.

Das Ei in die Suppe einrühren, so dass „Fäden“ entstehen.

Den Stärkebrei hinzugiessen und kochen bis zur gewünschten Konsistenz – sie soll nicht „ganz flüssig“ sein.

Die Frühlingszwiebel-Ringe erst am Schluss beigeben und noch ein wenig ziehen lassen.

Mit Sambal Olek, Zucker, Salz/Sojasauce und Essig abschmecken. Die Suppe soll eine leichte Schärfe haben und süss und sauer schmecken.

Varianten: Die Einlage kann nach Belieben und Gemüsesaison verändert werden. Oder getrocknete Pilze durch frische ersetzen.