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Schoggiherzen (Weihnachtskekse)

Wir backen nur zwei Sorten Weihnachtskekse (oder auf Schweizerdeutsch „Wiehnachtsguetzli“): Mailänderli und Schoggiherzli, wie die Schokoherzen bei uns heissen. Die meisten Teige gibt es in leichter Variation bei den meisten Lebensmittelgeschäften zur Weihnachtszeit zu kaufen: Mailänderli, Brunsli, Zimtsterne, … – ausser diesem einen Teig für die Schokoherzen. Diesen gibt es nur beim Laden mit dem orangen M. Und meist ist er sehr schnell ausverkauft. Jedes Jahr eine Jagd auf diesen begehrten Teig. Dabei ist der Teig so einfach und schnell selbst gemacht. (Naja, laut Göga nicht 100% identisch – aber wirklich seeeehr lecker!!)

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Zutaten für 1 Portion Schoggiherzli-Teig

  • 250 g Butter, weich
  • 250 g Zucker
  • 2 Eier (ganze)
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Kakaopulver
  • 490 g Mehl (Weissmehl)
  • Für die Glasur (optional):
    • Puderzucker
    • Zitronensaft

Butter und Zucker mit dem Handmixer schaumig rühren.

Die Eier, 1 Prise Salz dazugeben und gut verquirlen.

Dann das Kakaopulver dazugeben und unterrühren.

Am Schluss das Mehl dazugeben und nur kurz zusammenkneten. Den Teig dann zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingeschlagen im Kühlschrank ruhen lassen. Die Ruhezeit sollte mindestens 2-3 Stunden betragen, besser über Nacht.

20161029_200921_002– – –   Ruhezeit – – –

Falls der Teig längere Zeit im Kühlschrank war, ca. 30 Minuten vor der weiteren Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit er etwas weicher wird.

Den Teig auf wenig Mehl auswallen und Plätzchen ausstechen.

  • Variante A: 7 mm dick auswallen -> 11-12 Minuten backen (<< Mein Favorit)
  • Variante B: 10 mm dick auswallen -> 12-14 Minuten backen

 

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Die ausgestochenen Plätzchen auf ein Backpapier legen und die vollen Bleche an einem möglichst kühlen Ort etwas antrocknen lassen.

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In der Zwischenzeit den Ofen vorheizen auf 160° C Umluft (oder Konventionell bei 170-180°).

Die fertigen Plätzchen auskühlen lassen und dann in einer gut verschlossenen Dose aufbewahren.

Wer mag, kann mit Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur anrühren und mit einem Pinsel auf die fertigen Kekse streichen. Oder die Herzen mit Schokoladeglasur ganz oder halb bestreichen – nach Bleiben mit heller oder dunkler Schokolade…. Ich mag sie einfach natur.

Mailänderli

Der Klassiker schlechthin – das gute alte Mailänderli. Und doch immer wieder lecker und eines der beiden einzigen Weihnachtskekse (oder auf Schweizerdeutsch „Wiehnachtsguetzli“), welche bei uns gebacken werden.

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Zutaten für 1 Portion Mailänderli-Teig

  • 250 g Butter, weich
  • 250 g Zucker
  • 1 Ei (ganz)
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1 BIO-Zitrone -> Schale und Saft
  • 500 g Mehl (Weissmehl)
  • Zum Bestreichen
    • 1 Ei
    • 1 EL Sahne

Butter und Zucker mit dem Handmixer schaumig rühren.

Die Eier, 1 Prise Salz, den Saft und den Schalenabrieb der Zitrone dazugeben und gut verquirlen.

Am Schluss das Mehl dazugeben und nur kurz zusammenkneten. Den Teig dann zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingeschlagen im Kühlschrank ruhen lassen. Die Ruhezeit sollte mindestens 2-3 Stunden betragen, besser über Nacht.

20161029_195431 – —   Ruhezeit – – –

Falls der Teig längere Zeit im Kühlschrank war, ca. 30 Minuten vor der weiteren Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit er etwas weicher wird.

Den Teig auf wenig Mehl auswallen und Plätzchen ausstechen.

  • Variante A: 7 mm dick auswallen -> 12-14 Minuten backen (<< Mein Favorit)
  • Variante B: 10 mm dick auswallen -> 14-16 Minuten backen

Die ausgestochenen Plätzchen auf ein Backpapier legen und die vollen Bleche an einem möglichst kühlen Ort etwas antrocknen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen vorheizen auf 160° C Umluft (oder Konventionell bei 170-180°).

Die Plätzchen mit Ei-Sahne Bestreichen und danach sofort in den Ofen schieben. Backzeit siehe oben…

Die fertigen Plätzchen auskühlen lassen und dann in einer gut verschlossenen Dose aufbewahren.

Weihnachtsmenü 2015

Als Inspiration fürs nächste Festmenü oder einfach nur um etwas „gluschtig z’mache“ einige Impressionen des diesjährigen Weihnachtsmenüs. Leckere 6 Gänge… Hmmm…
Die Rezepte folgen (sofern nicht schon vorhanden) auch noch nach. 🙂 Nur kochen muss jeder selber – oder selber kochen lassen. Die Dekoration der Gänge ist lieblich verspielt. Passend für die jungen wie jung gebliebenen 🙂

Das Menü:

Weihn15-01

Weihn15-02 Weihn15-03

Als Amuse Geule gab’s einen Antarktischen Gruss aus der Küche.

Olivenpinguin mit Orangensalat im Chicoreeschiffchen

Olivenpinguine auf einer Eisscholle aus Kohlrabi (nach mexikanischer Art mit etwas Zitronensaft und Chili) begleitet von einem Schiffchen gefüllt mit Orangen-Zwiebel-Salat.

Danach gab es einen Nüsslisalat im Körbchen

Nüsslisalat im Körbchen mit Fliegenpilz

Der Salat in klein(st)en Speckkörbchen serviert mit einem Fliegenpilz. Eine Kumquat-Blume, Kresse und Granatapfelkerne sind als Deko im Spiel.

Es folgte eine Zitronenschaumsuppe

Zitronenschaumsuppe mit Bierstange

Vor dem Hauptgang noch eine warme Vorspeise: Glasierte Hühnerfilets mit Quinoa

Begleitet von einem Schiff aus Dattel, gefüllt mit Frischkäse und Salat-Segel. Zum Glück hat es so hübsche kleine Babysalate im Garten…

Glasierte Hühnerfilets mit Quinoa

Endlich sind wir beim Hauptgang angelangt. Das Rinderfilet wurde im Heubett gegart und nach einer kurzen Ruhezeit mit einem Kräuteröl gekräutert.

Rindsfilet im Heubett ... und ohne Heu

Ein gekräutertes Rindsfilet aus dem Heu mit Safran-Butternudeln, gebratenen Pilzen und einer Gemüsevariation

Gekräutertes Rinderfilet mit Safrannudeln, Gemüse und Pilzen

Das Filet wurde mit Salz & Pfeffer gewürzt und scharf angebraten. Danach in eine Heubett gelegt und mit Heu zugedeckt und bei 80°C bis KT 55°C gegart. Danach vom Heu befreit und mit einem Kräuteröl eingestrichen und tranchiert. Es hat deutlich nach Heu gerochen. Eine interessante Erfahrung und lecker – ich würde nächstes Mal aber das Filet ohne Heu garziehen und dann „kräutern“. Die Pilze wie immer natürlich aus eigener Zucht im Garten. In der Gemüsevariation gab’s Blumenkohl, Karotte, Kohlrabi, Kürbis, Lauch.

Exotischer Schokotraum mit frischen Früchten

Nach der Bescherung gab es dann noch einen Exotischen Schokotraum mit Früchten

Schoko-Mousse in hell und weiss – natürlich ohne rohe Eier – und ein Schoko-Ananas-Muffin garniert mit frischem Salat aus exotischen Früchten (Banane, Orange, Papaya, Ananas, Melone).