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moer’s Lebanese 7 Spices

Mit dieser libanesischen 7-Gewürze-Mischung habe ich ein weiteres Gewürz für orientalische Gerichte. Es eignet sich für Hackfleischgerichte, zum Marinieren von Geflügel oder für ein orientalisches Flair bei Gemüse, Eintöpfen, Suppen oder Reis.

 

Zutaten

  • 3 TL schwarzer Pfeffer
  • 3 TL Piment
  • 3 TL Zimt
  • 1 TL Muskat
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Nelken
  • 1 TL Ingwer

 

Alle Zutaten gut vermischen.

An einem kühlen Ort dunkel und trocken aufbewahren.

moer’s Baharat Spice

Diese orientalische Gewürzmischung passt zu Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis, Couscous und verleiht den Speisen einen orientalischen Touch. Kochen wie in 1001 Nacht!

Als besonderes Schmankerl probieren sie einmal eine Prise in einen orientalischen Mokka (Rezept siehe unten).

Zutaten

  •  3 TL Paprika edelsüss
  • 3 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Korianderkörner, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Muskatnuss, gemahlen
  • 1/2 TL Nelken
  • 1/8 TL Kardamom

 

Alle Zutaten gut vermischen.

An einem kühlen Ort dunkel und trocken aufbewahren.

 

Orientalischer Mokka

Pro Person:

  • 1 TL (gehäuft) Kaffeepulver, sehr fein gemahlen
  • 1 TL Zucker
    (für mittelsüssen Kaffee, nach Belieben 0-2 TL nehmen)
  • 1 Prise Baharat Spice
    (Alternative: 1 Prise Kardamom)
  • 1 Mokka-/Espressotasse Wasser

 

Alles in ein kleines Pfännchen (original wäre ein Cezve, ein kleines Stielkännchen) giessen und unter Rühren aufkochen.

Wenn der Kaffee aufschäumt vom Herd nehmen und vorsichtig etwas Schaum in jede Tasse giessen.

Die Pfanne nochmals auf den Herd stellen und erneut aufschäumen lassen. Den restlichen Kaffee(schaum) in die Tassen verteilen. Nicht mehr umrühren und vorsichtig geniessen.

Tahina (Sesampaste) selber machen

Tahina (auch Tahini) ist eine Sesampaste aus der arabischen Küche und wird als Würzpaste z.B. für Hummus verwendet.

Zutaten:

  • 220 g Sesamkörner
  • 50 g helles Sesamöl oder geschmacksneutrales Öl (z.B Raps, Sonnenblumen)

 

Die Sesamkörner in einer Pfanne ohne Öl hellbraun rösten.

Die Körner auf einem Teller abkühlen lassen.

Die Körner zusammen mit dem Öl fein pürieren.

Hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen.

Ras el Hanout

Die wohl berühmteste marokkanische Gewürzmischung. Ich benutze sie vor allem für Couscous.

Ähnlich wie Curry in Indien, besteht Ras el Hanout aus vielen (bis zu 30!) verschiedenen Gewürzen und wird meist indiviuell gemischt. Laut Wikipedia kann „Ras el Hanout“ mit „Chef des Ladens“ übersetzt werden, was darauf hindeutet, dass diese spezielle Mischung jeweils vom Chef persönlich hergestellt wurde.

Hier ein aromatisches Rezept von den Küchengöttern

  • 3 EL Koriandersamen
  • 2 EL Kreuzkümmel
  • 2 EL Kardamomsamen
  • 2,5 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 EL süßes Paprikapulver
  • 1 EL Ingwerpulver
  • 1 EL Zimtpulver
  • 2 TL Gewürznelken, gemahlen
  • 1 TL geschrotete Chili

 

Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander und Pfefferkörner einzeln rösten und mahlen.

Danach mit allen übrigen Zutaten gut vermischen.

Kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren.

Quelle: kuechengoetter.de

moer’s Döner Seasoning

Diese Würzmischung hatte ich ums Jahr 1998 zusammengestellt und verfeinert, bis sie dem Geschmack bei unserem damaligen Lieblingsdöner +/- entsprochen hatte. Damals hatten die meisten Dönerbuden das Fleisch noch selbst gewürzt und die Spiesse selbst geschichtet. Jeder Döner schmeckte etwas anders – vom Fleisch bis zu den Saucen. Heute schmecken die Döner bei praktisch allen Dönerbuden gleich, da die meisten aus der gleichen Dönerfabrik kommen und die Sauce fertig aus dem Eimer. Diese Mischung lässt mich jeweils zurückerinnern, wie die guten Döner einst geschmeckt haben…

Zutaten

  • 8 TL Paprika, edelsüss
  • 4 TL Oregano, gerebelt
  • 4 TL Thymian, gerebelt
  • 4 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 4 TL Salz
  • 2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 2 TL Zwiebelpulver
  • 2 TL Knoblauchgranulat

 

Alle Zutaten gut vermischen.

An einem kühlen Ort dunkel und trocken aufbewahren.

 

Verwendung

Das Fleisch in etwa 1 cm dicke Plätzchen und diese in ca. 3 cm breite Streifen schneiden.

Geeignete Fleischstücke sind Kalb, Lamm, Huhn (ausgebeinte Schenkel mit Haut). Nicht original, aber auch lecker ist der Döner mit Schweinefleisch: Nuss/Stotzen oder Huft zum Anbraten in der Pfanne, oder Schweinshals für den Grillspiess.

Für 4 Personen: 600-700g Fleisch mit 2 dl Sonnenblumenöl und 1 fein gehackter (oder geriebener) Zwiebel und 2-3 EL Döner Seasoning mischen. Das Fleisch über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Die Fleischstreifen auf Spiesse stecken und über sehr heisser Glut braten.

 

Tipp: Dönerfleisch aus der Pfanne

Das Fleisch nur in Plätzchen schneiden, ev. etwas flach klopfen.

Das Fleisch marinieren und als ganze Plätzchen in der Pfanne braten.

Eine Zwiebel in Ringe schneiden und ebenfalls in der Pfanne braten.

Erst am Schluss das Fleisch mit einem grossen Fleischmesser in Streifen schneiden und mit den Zwiebeln vermischen.

So wird das Fleisch knusprig aber saftig… einfach lecker!