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Gurkensalat klassisch

Der klassische Gurkensalat mit Essig-öl-Sauce und Dill.

  • 1 Salatgurke
  • 1/2 Zwiebel

Die Sauce wird aus

  • 2 EL Essig
  • 2 EL Wasser
  • 4 EL Oel
  • 2 TL Dillspitzen
  • etwas Zucker
  • Salz und Pfeffer

zusammengerührt.

Die Gurke wird geschält, halbiert und entkernt.

Das Entkernen geht am einfachsten mit einem Kaffeelöffel. Zuerst auf der einen Seite leicht schräg das Samengehäuse einritzen…

… dann auf der anderen Seite …

… und zum Schluss mit dem Löffel herauslösen.

Die Gurke in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Ich nehme die Stärke 2 auf meinem Zyliss-Hobel.

Die Zwiebel schälen und halbieren und in der Mitte nochmals durchschneiden. Dann in feine Scheiben schneiden.

Tipp: den Wurzelansatz an der Zwiebel belassen, dann hält sie hinten zusammen und kann einfacher geschnitten werden.

Gurke und Zwiebel zur Sauce in eine Schüssel geben, gut mischen und gleich servieren.

Backpulverspritzung bei Gurken

Heute zeige ich einmal Bilder aus der Praxis zur Backpulverspritzung. Der Beitrag wird laufend ergänzt.

Ich hatte eine Gurkenpflanze überzählig und so wurde diese einfach mitten ins Blumenbeet(chen) gesetzt. Jeglicher Witterung erbarumngslos ausgesetzt: Sie brachte die erste Gurke in diesem Jahr!

Mittlerweile hat sie aber etwas Mehltau bekommen. Und aus Zeitnot konnte ich nicht gleich bei Befallsbeginn behandeln. So sieht die Patientin heute bereits recht stark befallen aus:

Da will ich doch gleich die Backpulverspritzung dokumentiert testen. (Die Details zu diesem Hausmittelchen sind im eingangs verlinkten Beitrag zu finden.)

Die Zutaten sind zusammengekramt und das Backpulver abgewogen.

Und in einer Pflanzenspritze angemischt.

Dann wird die Patientin von allen Seiten tropfnass gesprüht.

Jetzt heisst es abwarten…

Update vom 2. August

Bereits nach zwei Tagen ist eine Besserung sichtbar. Der Befall nimmt nicht mehr weiter zu.

Ich habe gleich nochmals gespritzt. Heute morgen um ca. 10 Uhr:

Und um 18 Uhr sah es dann so aus. Die Sonne hat zum Glück nichts verbrannt, obschon es ein sehr schöner Tag war.

Update 13. August

Die Gurke hat sich nach zwei Wochen ganz gut erholt. Sie macht viele frische Blätter und bei den alten ist der Pilz verschwunden. Anstelle des Pilzes sind lediglich gelbe Stellen auf den Blättern geblieben. Aber die scheinen die Pflanze nicht zu stören. Gespritzt wurde übrigens nicht mehr.

Update 30. August

Einen Monat nach der Behandlung. Ich würde sagen: Operation erfolgreich, Patient lebt!

Die Gurke steht weiterhin schön stramm da. Ich hatte seither nicht mehr gespritzt. Die letzten Tage gab es etwas Regen und wurde kühler – vor allem Nachts. Ausserdem gibt es nun auch wieder Tau in der Nacht. Ich sollte wohl nochmals spritzen.

Sie hat auch neue Gurken produziert. Sie hat also nicht nur über-lebt – sie lebt auch weiter.

Hier sieht man, was aus den befallenen Blättern geworden ist. Vom Pilz keine Spur mehr…

Gurken süss-sauer einkochen

Heute Nacht wurden Gurken eingekocht. Da ich erst gegen Mitternacht begonnen habe, wurde es spät… und heute morgen musste ich früh raus, um Lara im Spital zu besuchen. Aber auch die Gurken wollen irgendwann verarbeitet werden.

Bereits gestern Nachmittag habe ich den Gurken-Sud aufgekocht und abkühlen lassen:

  • 1 Liter Essig (irgend ein Weisswein-Essig)
  • 2 Liter Wasser
  • 1 Kg Zucker
  • 2 EL Salz

In einer grossen Pfanne aufkochen. Ergibt ca. 4 Liter Sud – und einige Gläser Gurken – je nachdem wie gut die Gläser eingeschichtet und gestopft werden.

Nun gehts ans Einmachen: Die Gurken werden geschält und halbiert.

Und dann das Kerngehäuse entfernt.

Dann werden sie in gleichmässige Scheiben geschnitten oder gehobelt. Ich verwende die Stärke 4 bei meinem Zyliss-Hobel.

Und an den Schutz der Finger denken! Gerade bei grossen Mengen wird man leicht unachtsam und gibts diese roten Trübstoffe an den Gurken…

Die Zwiebeln schälen und in etwas dünnere Ringe hobeln. Ich verwende Stärke 2 an meinem Zyliss-Hobel.

Die Gläser werden sterilisiert. Entweder wie hier im Wasserbad (mit einem Schuss Essig) oder bei grösseren Mengen einfacher im Backofen.

 

Danach kommen sie zum Abkühlen und Abtropfen umgekehrt auf ein (sauberes) Handtuch.

Die Deckel und Gummiringe werden ebenfalls im Wasserbad mit etwas Essig abgekocht.

Die Deckel werden  entnommen und ebenfalls (Oberseite nach unten) auf das Handtuch gelegt, um etwas auszukühlen.

Die Gummiringe bleiben bis zum Gebrauch im Wasser. Es muss jedoch nicht mehr kochen.

Nun kommen die Gewürze auf den Glasboden. Für ein 1/2-Liter-Glas:

  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Dillspitzen
  • 3 Pfefferkörner

Dann kommt eine Schicht Gurken ….

… und eine Schicht Zwiebeln … und so weiter. Der Einfülltrichter hilft, dass der Glasrand nicht verschmutzt wird. Er ist bei den Gurken jedoch nicht wirlich notwendig – und hilft auch nicht besonders.

Wichtig ist, dass zwischendurch mit der Faust die Gurken ordentlich zusammengedrückt werden. Sonst benötigt man nur viel Gurkensud und hat am Schluss wenig Gurken im Glas.

Die Gläser werden gestopft bis etwa 1 cm unter den Rand.

Dann werden sie mit dem Gurkensud aufgefüllt. Hier hilft der Einfülltrichter, dass der Glasrand nicht verschmutzt.

Noch einfacher ist das einfüllen, wenn der Sud in eine Flasche oder in einen Krug gefüllt ist. Dann benötigt es auch keinen Einfülltrichter.

Der Gurkensud wird bis unter den Rand eingefüllt. Zwischendurch etwas Zeit lassen, damit sich die Zwischenräume mit Sud füllen können.

Die Gurken sollen vollständig mit Sud bedeckt sein.

Nun wird ein Gummiring aus dem Wasser genommen und auf einen Deckel aufgesetzt.

 

Und der Deckel wird aufs Glas gesetzt …

… und sofort mit zwei Weck-Klammern verschlossen. Dabei kann es vorkommen, dass etwas Sud aus dem Glas gedrückt wird.

Die fertig verschlossenen Gläser werden nun in den Weck-Automaten gestappelt. Zuunterst kommt der Kunststoffrost.

Darauf die Gläser. Ich kriege 7 grosse Gläser auf eine Ebene.

Dann wird soviel Wasser eingefüllt, dass das oberste Glas mindestens zu 3/4 seiner Höhe im Wasser steht.

Dass andere Gläser ganz mit Wasser bedeckt sind ist egal.

Hinweis: Das Wasser im Topf sollte möglichst die gleiche Temperatur haben wie das Einkochgut. Sonst ist das Einkochgut nicht gleichzeitig mit dem Wasser im Topf auf Einkochtemperatur.

Dann wird der Topf verschlossen …

und der Einkochautomat eingestellt:

  • Einkochtemperatur: 90°C
  • Einkochzeit: 20 Minuten (Ich habe noch 2-3 Minuten Reserve gegeben)

Der Stecker wird eingesteckt und nun läuft eigentlich alles von alleine…

Jetzt heisst es abwarten. Der Einkochautomat regelt alles selbständig: Sobald die Temperatur von 90°C erreicht ist, beginnt die Einkochzeit zu laufen. Wenn diese um ist, schaltet er sich automatisch aus. Dann sollten jedoch die Gläser entnommen werden, damit sie nicht verkochen.

Die Gläser werden am einfachsten mit dem Weck-Glasheber aus dem Einkochtopf gehoben und zum Auskühlen auf ein Küchentuch gestellt.

Zum Auskühlen sollen sie zugfrei stehen.

Die Klammern werden erst entfernt, wenn die Gläser vollständig ausgekühlt sind. Gleich nach dem Entfernen der Klammern wird geprüft, ob das Glas ein sauberes Vakuum gezogen hat. Bei Weckgläsern ist das ganz einfach möglich:

Das Glas wird einfach am Deckel angehoben. Hält man nur den Deckel in der Hand, ist es undicht und muss sofort aufgebraucht werden. (Oder es wird nochmals eingekocht.) Wenn man das ganze Glas am Deckel hochheben kann, ist es dicht und damit haltbar.

Die fertigen Gläser werden noch mit einem feuchten Lappen abgewischt (falls beim Verschliessen etwas Sud übergelaufen ist) und dann noch mit Etiketten versehen.