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Gyros nach JtR (Jack the Ribber) – mit Joghurtmarinade

Dieses tolle Gyros-Rezept ist eine alternative zu meinem Gyros vom Grill oder aus der Pfanne.

  • Marinade für 2-2,5 kg Fleisch
  • Würzmischung
    • 3 TL Korianderkörner, gemahlen
    • 3 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
    • 2 TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
    • 3 TL Thymian, gerebelt
    • 3 TL Chiliflocken
    • 3 TL Majoran, gerebelt
    • 3 TL Oregano, gerebelt
    • 3 TL Paprikapulver edelsüss
    • 2 TL Zwiebelpulver
    • 2 TL Knoblauchpulver
    • 0,5 TL Zimt
    • 2 (-3) TL Salz **
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 150 ml Olivenöl
  • 360 g Joghurt (ungefähr… je nach Packungsgrösse 😎 )
  • 1 Schweinenacken (Schweinshals), rund 2 kg
  • 1 grosse Zwiebel

**) Das Salz kann auch weggelassen und erst beim Aufspiessen aufs Fleisch streuen. Ist m.E. aber nicht nötig.

Die Zutaten für die Würzmischung gut vermischen. Das Aroma wird maximal, wenn die Körner von Koriander, Pfeffer und Kreuzkümmel im Ganzen kurz angeröstet und frisch gemörsert werden!

Eine Zwiebel fein reiben und in eine ausreichend grosse Schüssel geben – so dass die Fleischstücke später gut eingerieben werden können.

Die Knoblauchzehen fein hacken (oder pressen) und dazugeben.

Die Würzmischung und das Olivenöl beigeben und gut verrühren.

Zum Schluss das Joghurt dazugeben und alles nochmals sehr gut verrühren.

Den Schweinehals in 5-10 mm dicke Scheiben schneiden und von allen Seiten gut mit Marinade bekleckern. Am besten mit beiden Händen kräftig einmassieren.

Die Steaks kommen in einer Dose oder im Vakuum für mindestens 1 Stunde, besser bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank zum Durchziehen.

– – –

Den Anzündkamin mit einer vollen Ladung Briketts anfeuern. Dafür gut 30 Minuten einplanen… In der Zwischenzeit wird das Fleisch gespiesst.

Zuerst eine halbe Zwiebel auf den Spiess stecken. Dann lässt sich das Fleisch leichter aufschichten.

Nun werden die Fleischplätzchen schichtweise aufgespiesst … und zum Schluss mit der anderen Zwiebelhälfte abgeschlossen.

Die Kohlekörbe links und rechts in der Kugel platzieren. Dazwischen eine Wasserschale.

Kohle einfüllen, Wasser einfüllen, Grillrost drauf, Gyrosspiess drauf, Deckel zu und einregeln auf gute 220+ °C  …. und jetzt nicht gucken… der Deckel bleibt die nächsten 60 Minuten geschlossen! Nach 30-40 Minuten kontrollieren und ggf. die Hitze etwas erhöhen.

Nach ca. 60 -70 Minuten hat sich eine leckere Kruste gebildet und das Gyros ist reif für den ersten Schnitt. Das geschnittene warm halten. (Zum Beispiel in Folie und mit einer Flasche heissem Wasser in Decken gehüllt, oder in einer Styro-Box, oder im Backofen … )

Je nach verwendeten Briketts muss mal Kohle nachgelegt werden. Dazu gute 30 Minuten vorher(!) neue Briketts im Anzündkamin durchglühen.

Nach jeweils weiteren 20-30 Minuten kann eine weitere Portion geschnitten werden. Meist gibt es 2-4 Schnitte.

 

Quelle: Nach dem legendären Rezept von Ratgar alias Jack the Ribber auf oldmountainbbq.com. Vielen Dank für das tolle Rezept!

Griechischer Krautsalat

Eine weitere Variation eines leckeren Sommer-, Herbst- und Wintersalates 🙂 Diesmal für die Region Griechenland & Zypern… Erste Wahl natürlich als Begleiter für ein leckeres Gyros.

Zutaten (als Beilage für ca. 6-8 Personen)

  • 1 Weisskohl
  • 1 grüne Paprika (optional) oder 1 Karotte
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2-3 TL Zucker
  • wenig Pfeffer
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL Weissweinessig
  • 2-3 TL Zitronensaft

Den Kohl grob hobeln und in eine Schüssel geben.

Die Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden und zum Kohl geben.
Anstatt einer Paprika kann auch eine Karotte mit dem Kohl gehobelt werden.

Die restlichen Zutaten zu einer Sauce verrühren und mit dem Kohl vermischen.

Mindestens eine Stunde durchziehen lassen – besser über Nacht.

moer’s Gyros Seasoning

Eine Würzmischung für leckeres Gyrosfleisch. Zusammen mit Tzatziki, Krautsalat und Pitabrot ein Hochgenuss…

Zutaten

  • 12 TL Thymian
  • 8 TL Majoran
  • 4 TL Oregano
  • 4 TL Salz
  • 4 TL Koriander
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Zimt

Alle Zutaten gut vermischen.

An einem kühlen Ort dunkel und trocken aufbewahren.

Passt zu Lamm, Schwein, Rind, Kalb, Huhn (Tipp: ausgebeinte Schenkel mit Haut)

 

Verwendung

… als Marinade

Für ca.  2 kg Fleisch:

  • 200 ml Olivenöl
  • 200 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Zitronensaft
  • 3-4 EL Gyros Seasoning
  • 1 Zwiebel, fein gerieben

Alle Zutaten zu einer Marinade vermischen und die Fleischstücke rundum gut einreiben.

Das Fleisch mindestens 1 Stunde, besser über Nacht im Kühlschrank marinieren.

 

… als Fleischgewürz

Das Fleisch vor dem Grillieren mit etwas Olivenöl einreiben und mit dem Gyros Seasoning bestreuen.

Passt zu allen Fleischsorten, besonders aber zu Lamm, Rind und Schwein.

 

Tipp: Pfannengyros

Das Fleisch (z.B. Stotzen vom Schwein) nur in Plätzchen schneiden, ev. etwas flach klopfen.

Das Fleisch marinieren und als ganze Plätzchen in der Pfanne braten. Erst am Schluss mit einem grossen Fleischmesser in Streifen schneiden. So wird das Fleisch knusprig aber saftig… einfach lecker!

Pitabrote

Die orientalischen Pitabrote sind sehr vielseitig. Als Stärkebeilage, zum Dippen oder als Tasche zum Füllen mit allem, was die Küche so hergibt…

Zutaten für 8 Pitabrote

  • 500 g Mehl
  • 1 Pack (à 7g) Trockenhefe
  • 10 g Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Olivenöl
  • 300 ml Wasser, lauwarm

 

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach den Teig nochmals druchkneten und in 8 Stücke zu ca. 102 g teilen und zu einer Kugel formen. (Für etwas grössere Pitabrote den Teig in 6 Stücke zu ca. 135 g teilen.)

Die Teiglinge zugedeckt (unter einem feuchten Küchentuch) nochmals 10 Minuten entspannen lassen.

Den Ofen auf 230°C Umluft vorheizen. Je heisser umso besser. Die Hitze ist nötig, damit die Brote schön aufgehen.  Am besten gleiche in Blech in der unteren Ofenhälfte mit aufheizen – noch besser wäre ein Pizzastein.

Jede Teigkugel flachdrücken und zu einem runden Fladen ca. 5 mm dick ausrollen.

Die Brote unten gut bemehlen und in den vorgeheizten Ofen geben. Die Hohe Temperatur und die Unterhitze sind wichtig, damit sich die Brötchen schön aufplustern.

Die Brötchen sollen ca. 5 Minuten backen. Bleiben sie zu lange im Ofen, werden sie hart und trocken.

Die Brötchen aus dem Ofen nehmen und zum Abkühlen in ein gefaltetes Küchentuch legen. So bleiben die Brötchen schön weich. Beim Abkühlen fallen sie auch wieder etwas zusammen  – das ist nicht weiter schlimm.

Quelle: nach einem Rezept auf suppenhuehnchen.de