Archiv der Kategorie: Suppen und Eintöpfe

Saftgulasch Wiener Art

Für Nils Geburtstagsparty sollte es wieder einmal Gulasch im grossen Stil geben. Aber diesmal eine Variante ohne Peperoni (DE: Gemüsepaprika) drin, da dies nicht alle Gäste vertragen… Es wurde sehr, sehr lecker…

Mengenmässig hatten wir uns leicht verschossen. Für 20 Personen haben wir mit rund 25 Portionen gerechnet und wollten eine kleine Reserve bereithalten – etwas Gulasch übrig ist schliesslich immer gut… Wir rechneten also 30 Portionen zu 200g Fleisch – 6 kg Schweineschulter und ebenso viel Zwiebel. Da es vorher schon reichlich Kuchen und Torten gab und einige Personen sehr kleine Portionen assen (und für die „guten Esser“ hatten wir schon 2 Portionen kalkuliert) … Ich würde daher beim nächsten Mal 100 – 150g Fleisch pro Portion rechnen, je nachdem wie viel es vorher schon zu futtern gibt…

Zutaten für 5-8 Portionen:

  • 1 kg Fleisch von Schwein oder Rind, z.B. Schweineschulter
  • 1 kg Zwiebeln (ungerüstet gewogen oder gerüstet mindestens 750g)
  • 100 g Bratbutter /-fett oder Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3-5 dl Wasser
  • Gewürz:
    • 3-4 EL Paprikapulver (süss oder nach Belieben einen Teil durch scharfes Paprika ersetzen)
    • 1 EL Majoran
    • 1 TL Kümmel
    • etwas Pfeffer aus der Mühle
    • 1 TL Zitronenschale, gerieben
    • 1-2 Lorbeerblätter
    • 2 Zehen Knoblauch
  • etwas Apfelessig (nach Belieben, kann auch weggelassen werden
  • – – – –  erst am Schluss! – – – – –
  • 1,5 TL Salz

 

Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. 

Gewürze abmessen und bereitstellen. Knoblauchzehen schälen und hacken (es muss nicht zu fein sein, die zerfallen bis zum Schluss ohnehin…).

Das Bratfett in einer grossen Pfanne schmelzen (ja es ist viel Fett, aber das ist nötig!!) und die Zwiebeln darin während rund 30 Minuten bräunlich rösten. Immer mal wieder umrühren bei mittlerer Hitze. Vorsicht, dass sie nicht anbrennen…

In der Zwischenzeit das Fleisch waschen und trockentupfen. Entlang der Faser in 2-3 cm dicke Scheiben schneiden und diese dann in ebenso dicke Streifen quer zur Faser schneiden. Keine Würfel schneiden! (Es wir aber auch lecker mit gekauftem in Würfel vorgeschnittenem Ragout/Voressen.)

Wenn die Zwiebeln schön gebräunt sind, das Tomatenmark zugeben und vermischen.

Dann etwas Wasser angiessen und die Gewürze dazugeben. Aber noch kein Salz…

Nach Belieben und Geschmack einen Schuss Apfelessig beigeben.

Umrühren und das Fleisch dazugeben. Wieder umrühren und mit Wasser aufgiessen. Das Fleisch soll gerade knapp mit Wasser bedeckt sein. Für das Garen im Schnellkochtopf (SKT) lieber etwas mehr…

Exkurs: Das Fleisch fürs Gulasch wird nicht angebraten! Es wird „weiss“ gekocht, also ohne Anbraten. Probiert es aus..

a) Langsames Schmoren im Topf

Aufkochen und dann die Hitze reduzieren. Unter gelegentlichem Rühren zugedeckt auf kleiner Stufe für 2-3 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch butterzart ist.

 

b) Schnelles kochen unter Druck im Schnellkochtopf

Aufkochen und sobald der Inhalt kocht, den Deckel verschliessen und ab erreichen der zweiten Stufe 15 Minuten kochen.

 

Abschluss für beide Kochmethoden

1,5 TL Salz dazugeben und gut umrühren.

Abschmecken mit Salz und Apfelessig.

 

Servieren mit Knödel, Kartoffelstock, Reis oder Teigwaren.

Wer mag kann beim Anrichten auf den Teller noch einen Klacks Schmand / Sauerrahm geben.

 

Anmerkungen zum Schnellkochtopf (SKT)

Im 5 Liter SKT von Kuhn Rikon mache ich das Gulasch ohne Probleme (Portion mit 1 kg Fleisch). Schon beim Aufkochen kann ich den Deckel verschliessen und es klappt.

Beim 8.5 Liter SKT von WMF (Serie Perfect) ist mir das Gulasch (Portion mit 2kg Fleisch) schon mehrfach angebrannt. Auch mehr Flüssigkeit oder unter Rühren aufkochen und erst dann den Deckel verschliessen haben nicht geholfen… Als Rettung habe ich dann etwas Apfelessig und 1-2 Beutel Sauerkraut beigegeben und ein Szegediner Gulasch daraus gemacht – und es ist bei den Gästen ausserordentlich gut angekommen. Kaum einem sind die „maximalen Röstaromen“ aufgefallen 🙂

 

Knoblauch-Bananen-Suppe

So verpeilt diese Suppe auch klingen mag – sie ist unglaublich phenomenal ober-mega lecker!

Der Duft beim Kochen mag Zweifel aufkommen lassen … aber die verfliegen sofort, wenn der Koch die fertige Suppe abschmeckt…

Zutaten für 4-5 Portionen (Vorspeise)

  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Banane
  • 600 ml Wasser
  • Brühenpulver (Rinderbrühe) für 1 Liter Wasser
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 TL Kümmel
  • 1 TL Curry
  • 1/2 TL Koriander, gemahlen
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 200 ml Milch

 

Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und grob hacken.
Das Wasser und das Brühenpulver in einer Pfanne aufkochen.

Die Banane schälen und klein schneiden.

Banane, Zwiebel und Knoblauch in die Pfanne geben. Alles bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren.

Curry, Koriander und Ingwer dazugeben und erneut aufkochen.

Die Milch dazugiessen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Tipp: Die Suppe kann noch verfeinert werden, mit frischen gehackten Blättern vom Vietnamesischen Koriander (oder normale Korianderblätter).

 

Dieses Rezept habe ich im November 2009 aus einer Laune heraus kreiert und koche es seither ab und an wieder einmal. Die Gäste sind immer sehr begeistert…

moer’s Thai Curry Spezial

Dieses Curry ist etwas aufwändiger als meine Standard-Curry (Green Thai Curry & Red Thai Curry). Dafür auch einen Tick besser mit der selbst gemachten Currypaste…

Grundsätzilch habe ich ein mildes Curry (-Powder). Zum Schärfen
verwende ich nach Bedarf frische/gefrorene Chilischoten oder
Cayennepfeffer.
 
Zutaten für 4 Personen

  • Currypaste
    • 1 TL Korianderkörner, gemahlen
    • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
    • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt oder gepresst
    • 1/2 Zwiebel, gerieben oder sehr fein gehackt
    • 1 TL geriebene Orangenschale
    • 1 EL Zitronengras
    • 1-2 EL Ingwer (frisch)
    • Chilischote nach Geschmack (Vorsicht! Nachwürzen kann man immer noch…)
    • 1 TL Salz
    • 1 EL Öl
  • Fleisch oder Fisch
    • 600 g Pouletbrust (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Schweinefleisch (Geschnetzeltes vom Stotzen, falsches Filet, Nierstück)
    • 600 g Entenbrust
    • 600 g Fisch (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Crevetten
  • Gemüse nach Verfügbarkeit und Vorliebe (3-4 verschiedene):
    • Auberginen
    • Paprika (Gemüse-)
    • Karotten
    • Zucchini
    • Bohnen (ev. vorgekocht)
    • Zuckererbsen (CH: Kefen)
    • Mais (z.B. kleine Maiskölbchen)
    • Bambussprossen (in einem Sieb gut waschen, damit der „Dosengeruch“ etwas verfliegt)
    • Tomaten
    • Brokkoli / Blumenkohl
    • Lauch / Frühlingszwiebel
  • 1-2 Zwiebeln
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 EL Sojasauce
  • 250 ml Brühe
  • Kaffirlimettenblätter
  • Basilikumblätter (Thai-Basilikum, „Horapha“ – oder Basilikum „Green Pepper“)
  • Koriander, ich nehme ca. 6(-8) Zweige Vietnamesichen Koriander (Rau
    Ram) – je nach Geschmack. Vorsicht, dass der Koriandergeschmack den Rest
    nicht übertönt!

 

Für die Zubereitung wird zuerst ein ordentliches Mis-en-place
gemacht, damit nachher alles bereit ist und man sich ganz aufs Kochen
konzentrieren kann:

Das Gemüse wird gerüstet (gewaschen) und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Dann wird die Currypaste gemacht:

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken (oder pressen). Mit dem Salz bestreuen und etwas „einwirken“ lassen.

Koriander und  in einer Pfanne anrösten, bis es duftet.

Das Pulver mit dem Knoblauch (,Ingwer) und Öl zu einer Paste verreiben.

 

Nun wird die Kokosmilch in einer (genügend grossen….) Pfanne aufgekocht.

In
die knapp kochende Kokosmilch wird die Currypaste eingerührt. Dann wird
eigentlich das Fleisch / Fisch… beigegeben. Ich brate es jedoch in
einer separaten Pfanne an und gebe es dann dazu.

Zum Schluss kommt das Gemüse dazu. Dann fülle ich mit Brühe auf, bis alles gut bedeckt ist.

Jetzt darf alles rund 5 Minuten leicht köcheln, bis das Gemüse den richtigen Biss hat.

Abschmecken mit Schärfe und Sojasauce.

Zum Schluss die Basilikum- und/oder Korianderblätter beigeben und mit Reis servieren.

Rotes Thai Curry (Red Thai Curry)

Ein rotes Curry mit meinem roten Curry Powder. Ähnlich dem roten Thai Curry (Kaeng Phet). Allerdings wird ein Thai Curry nie aus Pulver gemacht, sondern immer mit Currypaste. Wir bauen uns also eine schnelle Instant-Currypaste selbst…

Grundsätzilch
habe ich ein mildes Curry (-Powder). Zum Schärfen verwende ich nach
Bedarf frische/gefrorene Chilischoten oder Cayennepfeffer.

  

Zutaten für 4 Personen

  • Rote Instant-Currypaste
  • „Eiweiss-Komponente“ (eine der Wahl):
    • 600 g Pouletbrust (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Schweinefleisch (Geschnetzeltes vom Stotzen, falsches Filet, Nierstück)
    • 600 g Entenbrust
    • 600 g Fisch (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Crevetten
    • 1 Dose Kichererbsen
  • Gemüse nach Verfügbarkeit und Vorliebe (3-4 verschiedene):
    • Auberginen
    • Paprika (Gemüse-)
    • Karotten
    • Zucchini
    • Bohnen (ev. vorgekocht)
    • Zuckererbsen (CH: Kefen)
    • Mais (z.B. kleine Maiskölbchen)
    • Bambussprossen (in einem Sieb gut waschen, damit der „Dosengeruch“ etwas verfliegt)
    • Tomaten
    • Brokkoli / Blumenkohl
    • Lauch / Frühlingszwiebel
  • 1-2 Zwiebeln
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 EL Sojasauce
  • 250 ml Brühe (je nach „Eiweiss-Komponente“)
  • Für die Schärfe: Nach Vorliebe Peperoncini mitkochen
  • Kaffirlimettenblätter (Citrus histrix)
  • Basilikumblätter (Thai-Basilikum, „Horapha“ – oder Basilikum „Green Pepper“)
  • Koriander, ich nehme ca. 6(-8) Zweige Vietnamesichen Koriander (Rau
    Ram) – je nach Geschmack. Vorsicht, dass der Koriandergeschmack den Rest
    nicht übertönt!

 

Für die Zubereitung wird zuerst ein ordentliches Mis-en-place
gemacht, damit nachher alles bereit ist und man sich ganz aufs Kochen
konzentrieren kann:

Das Gemüse wird gerüstet (gewaschen) und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Dann wird die Currypaste gemacht:

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken (oder pressen).

Das Pulver in einer Pfanne anrösten, bis es duftet.

Das Pulver mit dem Knoblauch (,Ingwer) und Öl zu einer Paste verreiben.

 

Nun wird die Kokosmilch in einer (genügend grossen….) Pfanne aufgekocht.

In
die knapp kochende Kokosmilch wird die Currypaste eingerührt. Dann wird
eigentlich das Fleisch / Fisch… beigegeben. Ich brate es jedoch in
einer separaten Pfanne an und gebe es dann dazu.

Zum Schluss kommt das Gemüse und die Limettenblätter dazu. Dann fülle ich mit Brühe auf, bis alles gut bedeckt ist.

Jetzt darf alles rund 5 Minuten leicht köcheln, bis das Gemüse den richtigen Biss hat.

Zum Schluss die Basilikum- und/oder Korianderblätter beigeben und mit Reis servieren.

Lasagne nach moer

Eine einfache Variante der Lasagne – nicht weniger lecker….

Zutaten für 6-8 Portionen bzw. 2 Schalen à 2 Liter

  • Fleischsauce
    • 800 g Hackfleisch (gemischt oder Rind)
    • 3 Zwiebeln (mittelgrosse)
    • 3 Knoblauchzehen
    • 250 ml Rinderbouillon
    • 300 ml Rotwein
    • 2 Doesen gehackte Tomaten (400g, abgetropft 240g)
    • 2 EL italienische Kräutermischung
    • 1 EL Majoran
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
  • Bechamelsauce (in Klammern die Mengen für „normal“ Sauce, ich mag aber genügend Sauce haben)
    • 90 g Butter (75g)
    • 90 g Mehl (75g)
    • 12 dl Milch (10 dl)
    • 1/2 TL Salz (1/2 TL)
  • 12-16 Platten Lasagneblätter (ohne Kochen) oder vorgekochte Nudeln
  • 2 Aluschalen à 2 Liter oder entsprechende Gratinformen

 

1) Fleischsauce

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Den Knoblauch dazupressen.

In einer

 

Den Ofen auf 180°C Umluft oder 200°C normal vorheizen.

 

2) Bechamelsauce

Mehl und Milch abmessen und bereit stellen.

Die Butter in einer Pfanne schmelzen.

Das Mehl dazugeben und unter rühren mit einem Esslöffel bei mittlerer Hitze rösten. Das Mehl darf aber keine Farbe annehmen. (Mit dem Schwingbesen geht das nicht wirklich gut, da die Pampe einfach in den Drähten hängen bleibt…) Mit der Zeit beginnt sich die Pampe „aufzubäumen“ … dann passts.

Jetzt die Pfanne vom Herd nehmen und einen Teil der Milch in einem Rutsch dazugiessen.

Unter kräftigem Rühren aufkochen. Dann die Pfanne wieder vom Herd nehmen und den Rest der Milch eingiessen. Gut verrühren und zurück auf den Herd stellen.

Bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten köcheln lassen.

 

3) Lasagne einschichten und gratinieren

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Bechamelsauce

Nudeln

Fleischsauce

….

 

Schichtfleisch im Dutch Oven (DO)

Der Klassiker schlechthin für den Dutch Oven!

Zutaten für einen 12“ DO (ergibt ca. 8 Portionen)

 

Den Schweinenacken in ca. 1,5 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Fleischscheiben von beiden Seiten kräftig mit Dry Rub einpudern. Nicht zu sparsam würzen!

Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden.

Den Boden mit Baconscheiben auslegen. Dann den Topf auf die Kante stellen, so dass der Rest „stehend“ eingeschichtet werden kann:

Eine Schicht Schweinenacken…

eine Schicht Zwiebelringe …

eine Schicht Schweinenacken … und so weiter, bis der Topf voll ist…

Dazwischen kann ab und zu auch wieder eine Schicht Bacon eingebettet werden – ganz nach Gusto. (Früher hatten wir jeweils eine Schicht Nacken, Zwiebeln, Bacon, Nacken, Zwiebeln, Bacon … das wurde noch viel „mastiger“…)

Wenn der DO voll ist, obenauf noch einige Zwiebeln geben, nach Gusto einen kräftigen Schluck Bourbon dazugiessen und die BBQ Sauce darüber verteilen.

Deckel drauf.

 

Nun werden Grillbriketts angeheizt: ca. 30 Stück in einem Anzündkamin vorglühen. 27 Stück werden benötigt.

Unter den DO platziere ich 9 Stück.

Auf den Deckel lege ich 18 Stück.

Nun muss das ganz 2-3 Stunden köcheln. Ev. müssen nach 1 bis 1,5 Stunden nochmals einige Briketts durchgeglüht und nachgelegt werden.

 

Das Schichtfleisch wird am besten mit frischem Brot gegessen.

Es kann aber auch mit Krautsalat in Brötchen gepackt werden …

oder zu Reis oder Salzkartoffeln … oder wie’s schmeckt.

Rindergeschnetzeltes mit Banane

Auf der Suche nach einem Rezept aus meiner Jugend bin ich auf dieses Geschnetzelte gestossen. Es ist leider nicht das gesuchte Rezept, aber auch sehr lecker….

Zutaten für 4 Personen

  • 800 g Rindfleisch
  • 150 g Wurzelgemüse (Karotte, Sellerie, Pastinake) 
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark  
  • etwas Thymian 
  • 50 ml Weisswein (trocken)
  • 5 dl Rinderbrühe
  • 1 Paprikaschote (grün oder rot)
  • 1 Tomate
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
  • 1 Lorbeerblatt  
  • Salz
  • Mehl (zum Binden der Sauce)
  • ev. Saure Sahne (Schmand) zum verfeinern der Sauce

 

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Das Wurzelgemüse und die Zwiebel putzen/schälen, klein schneiden und anrösten. In eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Das Fleisch in feine Streifen schneiden und portionsweise anrösten. Dann zur Gemüsemischung geben.

Die Gemüsemischung mit dem Fleisch wieder in die Pfanne geben.

Das Tomatenmark mitrösten.

Dann den Knoblauch und die Gewürze dazugeben und mit Wein ablöschen.

Die Brühe dazugiessen und alles zugedeckt auf kleiner Flamme weich dünsten.

Die Paprika waschen, entkernen und in feine Würfel schneiden.

Den Apfel klein schneiden oder Reiben.

Die Banane fein schneiden oder zerdrücken.

Paprikawürfel, Apfel und Banane in die Pfanne geben und mitdünsten. Falls gewünscht die Sauce mit Mehl binden.

Ca. 10 Minuten weiter dünsten.

Zum Schluss nach Belieben mit 2 EL saure Sahne verfeinern.
 

Dazu passen sehr gut Spätzle oder Kartoffelstock – oder passend zu den Bananen Süsskartoffel-Püree.

 

Quelle: User Steirerin21 bei Chefkoch.de

Mexikanischer Schmortopf

Ein schneller und einfacher Eintopf.

 

Zutaten

  • 500 g Rinderragout (Voressen), kleine Würfel (2x2cm)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 roter Chili
  • 1 EL Tomatenpüree
  • 2 TL Paprika
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • 2 dl Rotwein
  • 1.5 dl Rinderbrühe
  • 1 Dose Maiskörner (340g Abtropfgewicht)
  • Salz, Paprika nach Bedarf

 

Zwiebeln schälen und in feine Schnitze schneiden.

Knoblauch pressen oder fein hacken.

Maisdose öffnen und Maiskörner abtropfen.

Chilischote fein hacken.

Das Fleisch portionsweise anbraten und beiseite stellen.

Die Zwiebel glasig dämpfen. Knoblauch, Chili und Tomatenpüree beigeben und kurz mitdämpfen.

Das Fleisch wieder in die Pfanne geben.

Paprika, Kreuzkümmel, Salz, Wein und Brühe dazugeben und aufkochen.

Etwas einkochen lassen.

Im Schnellkochtopf:

Deckel schliessen, aufkochen lassen bis Stufe 2.

Kochzeit auf Stufe 2: 20 Minuten

Danach langsam abdampfen lassen oder unter dem Wasserhahn abdampfen.

 

Ohne Schnellkochtopf:

Hitze reduzieren und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 90 Minuten schmoren.

 

Kurz vor dem Servieren die Maiskörner dazugeben und nur noch heiss werden lassen.

Dazu passt Reis oder frisches Brot.
 

Quelle: Betty Bossi / Coopzeitung  nr. 6 vom Februar 2015

Siedfleisch im SKT

Einfach lecker – die Suppe wie das Fleisch 🙂

 

Zutaten

  • 1 kg Siedfleisch (Stücke über 1 kg entsprechend teilen)
  • 1 Zwiebel (ungeschält, Nelken in die Zwiebel stecken)
  • 750 g Gemüse (Karotten, Sellerie, Lauch)
  • Gewürze:
    • 2 Lorbeerblätter
    • 3-4 Nelken
    • 3 Wacholderbeeren
    • 10 Pfefferkörner
  • 1 EL Salz
  • 1-2 Liter Wasser
  • Optional: etwas Zitronengras oder einige Kohlblätter (z.B. ‚Ewiger Kohl‘)

 

Das Gemüse rüsten und in mundgerechte Stücke schneiden.

Zuerst das Gemüse in den Schnellkochtopf geben.

Dann die Gewürze* und 1 Liter Wasser dazugiessen und kurz umrühren.

*Tipp: Wenn die Gewürze in einem Tee-Ei oder Gewürzsäckchen beigegeben werden, so können sie am Schluss einfach herausgefischt werden, und sind nicht in der Suppe!

Das Wasser aufkochen.

Das Salz dazugeben und auflösen.

Das Fleisch ins kochende Wasser geben und kurz kochen lassen. Den Schaum abschöpfen.

Erst jetzt nach Bedarf Wasser dazu giessen bis das Fleisch knapp mit Wasser bedeckt ist.

Den Topf verschliessen.

Kochzeit auf Stufe 2: 40 Minuten

–> Wenn das Fleisch etwas mehr verkocht sein soll 45-50 Minuten pro kg Fleisch.

–> Kochzeit entsprechend der Fleischmenge anpassen.

Danach langsam abdampfen lassen (ca. 10 Minuten).

 

moer’s Greeen Thai Curry Powder

Diese milde Currymischung verwende ich als Grundlage für grünes Thai Curry. Falls gewünscht kann Schärfe über mitgekochte Chilischoten (Peperoncini) oder durch Zugabe von Cayennepfeffer in die Gewürzmischung beigesteuert und variiert werden.

Zutaten

  • 3 TL Currypulver
  • 3 TL Korianderkörner, gemahlen
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Ingwer
  • 2 TL Zitronenschale
  • 1 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 TL Salz

Alle Zutaten gut vermischen.

An einem kühlen Ort dunkel und trocken aufbewahren.

Verwendung für Green Thai Curry (mild)

2 EL Pulver anrösten und mit Öl und 2 Zehen gepresstem Knoblauch zu einer Paste mischen.

600 g Fleisch portionsweise anbraten und beiseite stellen.

Fein geschnittenes Gemüse andünsten.

Currypaste, 2,5 dl Brühe, 5 dl Kokosmilch, 3 EL Sojasauce dazugeben und aufkochen.

Fleisch beigeben und bei kleiner Hitze etwas köcheln lassen.

Zum Schluss frische Korianderblätter darüberstreuen und mit Reis servieren.