Archiv der Kategorie: Salate

Böhmischer Kartoffelsalat

Der böhmische Kartoffelsalat schmeckt wunderbar als Hauptmahlzeit mit frischem Brot oder zu einem panierten Schnitzel. Er wird auch gerne als Belag für die belegten Weissbrote (Oblozene chlebicky) zum Aperitiv oder in der kalten Küche verwendet. Er erinnert ein wenig an den bekannten „Russischen Salat“ aus der Dose…
Diesen Salat hat Oma immer gemacht. Sie hat ihn
jeweils mit geschnittener Lyoner / Cervelat oder Fleischkäse verfeinert. Allerdings mag ich ihn dann nicht mehr so sehr als Beilage zu Fleischgerichten. Aber einfach so zum Naschen ist er unschlagbar…

 

Zutaten

  • 1 kg Gschwellti vom Vortag (Pellkartoffeln)
  • 300 g Karotten
  • 300 g Wurzelpetersilie (kann auch weggelassen werden)
  • 300 g Sellerie
  • 1 grosse Zwiebel
  • 200 g Gewürzgurken (Abtropfgewicht)
  • 150 g Erbsen aus der Dose
  • 200 g Mayonnaise (oder 1 Portion Mayo ohne Ei)
  • 100 ml Sahne
  • Optional: 300 g Fleischkäse / Lyoner / Cervelat-Wurst
  • Zitronensaft
  • Salz

 

Die Wurzelgemüse schälen und in Würfel schneiden (ca. Ebsengrösse). Auf dem Dämpfeinsatz weich dämpfen.

Die Zwiebel, die Gurken und allenfalls die Wurst ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.

Das abgekühlte Wurzelgemüse und die abgetropften Erbsen dazugeben.

Dann die Mayonnaise und die Sahne unterrühren. 

Nun nach Geschmack Salzen und mit Zitronensaft abschmecken.

 

Griechischer Krautsalat

Eine weitere Variation eines leckeren Sommer-, Herbst- und Wintersalates 🙂 Diesmal für die Region Griechenland & Zypern… Erste Wahl natürlich als Begleiter für ein leckeres Gyros.

Zutaten (als Beilage für ca. 6-8 Personen)

  • 1 Weisskohl
  • 1 grüne Paprika (optional) oder 1 Karotte
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2-3 TL Zucker
  • wenig Pfeffer
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL Weissweinessig
  • 2-3 TL Zitronensaft

Den Kohl grob hobeln und in eine Schüssel geben.

Die Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden und zum Kohl geben.
Anstatt einer Paprika kann auch eine Karotte mit dem Kohl gehobelt werden.

Die restlichen Zutaten zu einer Sauce verrühren und mit dem Kohl vermischen.

Mindestens eine Stunde durchziehen lassen – besser über Nacht.

Kartoffelsalat moer (Joghurt-Mayo-Sauce)

So mache ich meinen typischen Kartoffelsalat. Mit einer feinen Joghurt-Sauce. Garnitur nach Belieben und Vorräten… Als Beilage zu Fleisch mag ich nicht zu viele (und schon gar keine Fleischigen) Garnituren.

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 1200 g Kartoffeln, gekocht
  • 150 ml heisses Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel (optional – aber das gewisse Etwas…)
  • Garnitur nach Belieben: Schnittlauch, Frühlingszwiebeln, Cornichons / Gewürzgurken, Paprika, Karotten
  • Sauce
    • 1 Joghurt natur (180g)
    • 50 g Mayonnaise
    • 15 g Senf
    • 30 g Essig
    • 1 TL Salz
    • 1 TL Zucker
    • Pfeffer

 

Alle Zutaten für die Sauce miteinander verrühren und zur Seite stellen. Die Sauce schmeckt sehr salzig – aber zusammen mit den Kartoffeln braucht es das!

Die Zwiebel schälen und fein hacken. In die Sauce geben.

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.

Oder durch dieses olle Teil drücken: Wir hatten mit unserer ersten Küchenausstattung so ein komisches Teil erhalten. Ich dachte immer, das gehöre zu einer Maschine oder so… Irgendwann bei einem Tschechien-Urlaub sah ich das Ding wieder … und wofür es gebraucht wird. Man drückt die gekochten Kartoffeln einfach da durch für den Kartoffelsalat!

Die Kartoffeln in eine Schüssel geben.

Das heisse Wasser über die Kartoffeln giessen und sorgfälltig vermischen.

Die Garnitur nach Wahl klein schneiden und unter die Kartoffeln mischen.

Zum Schluss die Sauce dazu giessen und alles gut vermischen. Bis zum Gebrauch kühl stellen.

 

Variante: Sauce ohne Joghurt

  • 6 EL Öl (Sonnenblumen- oder Raps-)
  • 3 EL Essig
  • 15 g Senf
  • 30 g Mayonnaise
  • Salz
  • wenig Zucker
  • Pfeffer

 

Brasilianischer Kartoffelsalat

Dieser erfrischende Kartoffelsalat ist ein Geheimtipp für die nächste Sommerparty! Er ist wohl etwas aufwändiger in der Herstellung, dafür umso besser im Geschmack und die Komplimente der Mitesser entschädigen ausreichend 🙂 Ausserdem lässt er sich gut am Vortag vorbereiten. Er muss sogar einige Zeit durchziehen können. Kennengelernt haben wir diesen Salat bei einer bekannten mit brasilianischen Wurzeln. Das Rezept findet sich so und ähnlich an vielen Stellen im Netz…

Zutaten für 6-8 Personen

  • 6-9 Kartoffeln
  • 3-5 Karotten
  • 2-3 Kohlrabi
    – alternativ Zucchini
  • 200 g Bohnen
  • 1 kleine Dose Erbsen – oder noch besser 1 Kaffeetasse TK-Erbsen
    – alternativ gehen auch Maiskörner
  • 4-5 Tomaten
  • 1 Bund Radieschen
  • 2-3 Karambolen (Sternfrüchte)
  • 2 Eier, hartgekocht
  • optional: 250 g Crevetten

Für die Sauce

  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Glas Mayonnaise
  • Salz und Pfeffer

 

Schnittlauch und Petersilie waschen, trockentupfen. Petersilie grob hacken und Schnittlauch in Röhrchen schneiden.

Kartoffeln, Karotten und Kohlrabi schälen und in gleichmässig grosse Würfel schneiden. Kantenlänge etwa 5 Millimeter.

Bohnen falls nötig entfädeln und in 2-3 cm lange Stücke schneiden.

a) Gemüse garen traditionell: Jede Gemüsesorte einzeln in leicht gesalzenem Wasser bissfest garen (aber nicht zu weich kochen!). Es kann immer das gleiche Wasser verwendet werden. Die fertig gegarten Gemüsestücke mit einer Schaumkelle abschöpfen. Das Wasser kann als Basis für eine Gemüsesuppe verwendet werden.

b) Gemüse garen im Steamer: Bohnen in den Steamer geben, 42 Minuten bei 100°C einstellen. Nach 20 Minuten die restlichen Gemüse dazu schieben und fertig garen.

Die Radieschen waschen und in Scheiben schneiden.

Die Karambolen in Scheiben („Sterne“) schneiden.

 

Für die Deko zur Seite stellen:

  • 1 Tomate in Scheiben
  • 2 Eier geviertelt oder in Scheiben
  • Etwas Schnittlauch
  • einige Karambole-Sterne
  • einige Radieschen-Scheiben

 

Die restlichen Tomaten würfeln.

Die Zwiebeln fein hacken und mit der Mayonnaise mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die übrigen Zutaten mischen, dann die Sauce dazugeben und wiederum alles gut vermischen.

Mit den Dekoteilen verzieren und kühl stellen.

Der fertige Salat muss nun im Kühlschrank gut durchziehen. Am besten über Nacht.

 

Dazu passt ein Rindersteak vom Grill … 🙂

 

Varianten und Ergänzungen:

  • gekochte Randenstücke (Rote Beete)
  • Paprika in Streifen oder Würfel geschnitten
  • Stücke von Ananas, Mandarine und/oder Orangen
  • Sahnehering-Stücke
  • Sauce mit 2-3 EL Rapsöl und 1 EL weissem Balsamico-Essig oder Zitronensaft verfeinern

 

Rumänischer Gurkensalat

Eingeweckter Gurkensalat auf rumänische Art.

3,5 kg Gurken (ca. 6 grosse Salatgurken)

0,5 kg Paprika, rot

0,5 kg Zwiebeln

Sud

  • 1 Liter Weissweinessig
  • 1,5 Liter Wasser*
  • 0,5 Liter Apfelsaft*
  • 250 g Zucker
  • 3 TL Salz
  • 2 TL Curry
  • 40-100ml Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen)
  • 1TL Senfkörner

 

Die Gurken waschen und allenfalls die „Stacheln“ entfernen. Der länge nach halbieren und wenn nötig die Kerne mit einem Löffel entfernen.

Die Gurken in feine Scheiben hobeln (ich nutze die Zyliss-Reibe, Stufe 3).

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe hobeln (Zyliss-Reibe, Stufe 2). 

Die Paprika waschen, rüsten und in feine Streifen schneiden.

 

Einmachgläser, Deckel und Ringe sterilisieren. Am einfachsten im Backofen.

 

Für den Sud alle Zutaten in eine grosse Pfanne geben. Meine 7-Liter-Pfanne war leider zu klein. Die 14-Liter-Pfanne ist perfekt!

Den Sud aufkochen und ca. 5 Minuten kochen lassen.

Danach einen Teil der Senfkörner mit einem Sieb herausfischen.

Das vorbereitete Gemüse in den Sud geben und aufkochen lassen. Köcheln lassen bis die Gurken (oder Zucchini) glasig sind.

Heiss in die Gläser füllen, mit Sud auffüllen und verschliessen.

Einwecken für 20 Minuten bei 90°C.

 
Ergibt ca. 10-12 Gläser a 0,5 Liter.  
 
Der Salat kann einfach so aus dem Glas gegessen werden.

In Rumänien wird ein Becher Sauerrahm mit der Gabel aufgeschlagen und mit dem Salat (ohne den Sud!) vermischt. Als Variante kann auch ein Naturjoghurt verwendet werden.

Mit fast dem gleichen Rezept nur mehr Paprika wird dort auch Zucchini zu Salat eingemacht. 

 

Varianten: (Die Gesamt-Gemüsemenge sollte jeweils 4,5 kg ergeben.)

  • Gurke-Zucchini-Salat: Gurke und Zucchini gemischt verwenden. besonders grössere Zucchini schälen.
  • Zucchini-Salat: 3 kg Zucchini, 1 kg Paprika, 0,5 kg Zwiebeln verwenden.
  • Paprika weglassen und 4 kg Gurken und/oder Zucchini verwenden.

 

Quelle: Nach einem Rezept von User Gisela im Forum von Chefkoch.de

moer’s Schweizer Dressing

Diese Art von Salatsauce gibt es in vielen schweizer Restaurants als Hausdressing. Sie ist vielen daher als „Schweizer Salatsauce“ bekannt – und gesucht. Ich mache sie meist ohne oder mit wenig Kräutern, dann kann sie nach Bedarf ergänzt werden: mit italienischen Kräutern, Dill, Curry, Senf, ….

Zutaten für ca. 1,2 Liter Salatsauce

  • 250 g Bouillon (Gemüse-, Rinder- oder Hühnerbrühe, 250 ml)
    -> Ich nehme meist Gemüsebrühe, da ich finde, eine Salatsauce sollte vegi sein
  • 12 g Salz
  • 5 g Zucker
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 300 g Rapsöl (ca. 350 ml)
  • 200 g Halbrahm (fettreduzierte Sahne, ca. 200 ml)
  • 100 g Milch (100 ml)
  • 25 g Mayonnaise
  • 25 g Senf
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
    Zur Not geht auch 1/2 TL Knoblauchpulver, es schmeckt aber nicht gleich!
    – – – –
  • 100 g Essig (ich nehme Kressi Kräuteressig mit 4.5% Säure)
    oder etwas Zitronensaft

(Die Zutaten werden in Gramm angegeben, da ich die Sauce gerne direkt auf der Waage zubereite und da ist abwägen einfacher als ein Litermäss oder Esslöffel zu bemühen…)

Ich gebe Brühenpulver, Salz, Zucker und Zwiebelpulver in einen Messbecher. Dann giesse ich ca. 70g heisses Wasser dazu und löse alles auf. Dann giesse ich 180g kaltes Wasser dazu – damit habe ich 250g Brühe und gleichzeitig Salz und Zucker gut gelöst.

Öl, Sahne, Milch, Mayo, Senf dazugeben. Die Knoblauchzehe dazupressen und alles mit dem Zauberstab aufschlagen (Quirlscheibe), bis sich eine sämige Sauce bildet.

Nun erst den Essig dazugeben und mit dem Zauberstab emulgieren.

Es darf ruhig ein wenig salzig schmecken, damit der Salat dann nicht fade schmeckt!

In eine saubere PET-Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Hält sich gut gekühlt mindestens 3-4 Wochen.

 

Das Rezept orientiert sich an dem von Anwar-Nieninge auf Chefkoch präsentierte ‚Marions Salatsauce‘. Ich mag aber u.a. kein Aromat.

Update im Oktober 2016: Menge für Senf und Mayo ganz leicht erhöht…

Tomatensalat einwecken

Heute mussten einige Tomaten verarbeitet werden. Zum Sauce kochen reichten weder die Tomaten noch die Zeit. Trocknen? Hmm… Ich blätterte das Weckbuch durch  … Tomatensalat Häh? Daraus soll was werden? Aber eigentlich tönt es ja irrsinnig verlockend. Versuch macht klug!

Also einmal abschätzen, wieviele Gläser das wohl geben könnte: Vorschläge?

Tipp gefällig? Diese roten Dinger wiegen rund 600g (Sorte Mexico). Na?

Ich tippe auf etwa 7 Liter. Das gibt gerade eine Lage Gläser im Wecktopf. Vielleicht auch nur 6 Glaser… das tönt gerade gut.

Also wird Sud gekocht:

  • 4 dl Essig
  • 1.6 Liter Wasser

(1 Teil Essig : 4 Teile Wasser)

Ich hatte knappe 4 Liter Sud gekocht und ca. 1.7 Liter verbraucht. Obige Menge sollte also Sinn machen fürs nächste Mal. zwinkern

Der Sud wird aufgekocht und danach muss er wieder erkalten. Ich habe dazu immer ca. 3/4 Liter in einen Chromstahlbecher gegeben und in ein Becken mit kaltem Wasser gestellt. Bis ich zwei Gläser gefüllt hatte, war der Sud abgekühlt…

Dann werden die Tomaten in etwa 1cm dicke Scheiben geschnitten. Besser kleinere Stücke als auf dem Bild machen (einfach nochmals längs durchschneiden). Das geht besser zum Einfüllen und vermutlich auch später zum Essen.

Sobald der Sud fertig gekocht ist, werden die Deckel und Gummiringe in Wasser mit etwas Essig auf die Herdplatte geschoben und sterilisiert (10 Minuten abkochen)…

… und die Gläser werden ausgespült und bei 100°C Umluft im Backofen sterilisiert.

Dann werden jeweils 2 Gläser mit der Weckzange aus dem Ofen auf ein Küchentuch gestellt…

… und mit Tomatenscheiben gefüllt. Ich lasse ein wenig die Farben spielen. Das kommt auch später beim Tomatensalat hoffentlich schön zur Geltung.

Punktlandung! Die beiden Körbe sind fast leer (etwas muss ja für die nächsten zwei Tage bis die Schwemme weitergeht noch gefuttert werden)…

… und genau 7 Gläser wurden damit gefüllt!

Gruppenbild vor dem Einkochtopf… Schaut echt hübsch aus mit den roten, gelben und orangen Tomatenschichten.

Und ein Bild im Einkochtopf… Wasser einfüllen bis 3/4 Glashöhe und Deckel drauf!

Nur noch die technik „Programmieren“ und den Stecker einstecken. Die Tomaten werden 20 Minuten bei 90°C eingekocht.

Und abwarten….

Sobald die 20 Minuten abgelaufen sind, sollten die Gläser aus dem heissen Wasser auf ein Küchentuch oder eine dicke Zeitung gestellt werden.

Dort sollen sie möglichst zugfrei auskühlen können.

Erst nach dem vollständigen Auskühlen der Gläser werden die Weckklammern entfernt. Können die Gläser am Deckel angehoben werden, sind sie dicht und haltbar. Andernfalls müssen sie sofort verbraucht oder erneut eingeweckt werden.

Fehlen nur noch die Etiketten und dann ab in den Schrank.

Erfahrungsbericht

Hier folgt einmal ein Bericht als Nachtrag, ob das Zeug auch essbar ist…

Zwiebeln, Öl und Gewürze kommen erst bei der finalen Zubereitung dazu.

Gurkensalat klassisch

Der klassische Gurkensalat mit Essig-öl-Sauce und Dill.

  • 1 Salatgurke
  • 1/2 Zwiebel

Die Sauce wird aus

  • 2 EL Essig
  • 2 EL Wasser
  • 4 EL Oel
  • 2 TL Dillspitzen
  • etwas Zucker
  • Salz und Pfeffer

zusammengerührt.

Die Gurke wird geschält, halbiert und entkernt.

Das Entkernen geht am einfachsten mit einem Kaffeelöffel. Zuerst auf der einen Seite leicht schräg das Samengehäuse einritzen…

… dann auf der anderen Seite …

… und zum Schluss mit dem Löffel herauslösen.

Die Gurke in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Ich nehme die Stärke 2 auf meinem Zyliss-Hobel.

Die Zwiebel schälen und halbieren und in der Mitte nochmals durchschneiden. Dann in feine Scheiben schneiden.

Tipp: den Wurzelansatz an der Zwiebel belassen, dann hält sie hinten zusammen und kann einfacher geschnitten werden.

Gurke und Zwiebel zur Sauce in eine Schüssel geben, gut mischen und gleich servieren.

Johannisbeer-Dressing

Dies ist mein Standard-Salatdressing – ich könnte davon Eimerweise einfach so trinken! Es hält sich im Kühlschrank über Wochen und passt vom grünen Salat über Wurzelgemüse-Salate, Tomatensalat, Bohnensalat, …. sogar zum Wurstsalat/Cervelatsalat. Einfach überall!

Zutaten für ca. 11 dl Liter Salatsauce:

  • 500 g Brühe (Rinder-, Geflügel- oder Gemüse-)
    Tipp: für eine vegetarische Variante Gemüsebrühe verwenden
  • 1 EL Salz (Der gestrichene Esslöffel ist KEIN Tippfehler!)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 200 g Johannisbeergelee (Rote Johannisbeere, es sind aber auch andere Gelees möglich)
  • 100 g Balsamico Bianco (5.4% Säure)
  • 25 g Senf (mittelscharf)
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
    – – – –
  • 200 g Rapsöl

Das Brühenpulver, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäss geben (Messbecher). Ich verwende meist Gemüsebrühe, da ich finde, die Salatsauce sollte vegi sein. Manchmal nehme ich aber auch Rinderbrühe. Sehr gut passt auch Hühnerbrühe.

100ml heisses Wasser dazugeben und das Pulver auflösen.

Mit 400 ml kaltem Wasser auffüllen.

Die restlichen Zutaten ausser Öl dazugeben und mit dem Zauberstab gut vermischen.

Erst jetzt das Öl dazugiessen und mit dem Zauberstab emulgieren.

In eine saubere PET-Flasche füllen, sauber beschriften und im Kühlschrank lagern.

Vor Gebrauch gut schütteln.

Hält sich im Kühlschrank über Wochen!

 

Das Rezept ist von Chefkoch und wurde vom User Schrat eingestellt (Schrats Dressing für Blattsalate).

KFC Cole Slaw Salad

Der klassische Krautsalat zum BBQ – besonders zu Pulled Pork unverzichtbar oder lecker in Hot Dogs und Burgern. Davon könnte ich eimerweise essen!

Ob’s nun wirklich an das Original von KFC (Kentucky Fried Chicken) herankommt oder nicht ist ja egal. Ich kenne das Original ohnehin nicht. Hauptsache, es schmeckt saumässig gut!

Kentucky Fried Chicken’s Cole Slaw Salad

Zutaten:

  • 1 Weisskohl (ca. 1kg )
  • 1 Karotte (1 Karotte = ca. 30g Karotte)
  • 1 kleine Zwiebel
  • Dressing:
    • 40g Zucker
    • 1/2 TL Salz
    • 1/8 TL Pfeffer, gemahlen
    • 120g Milch
    • 60g Mayonnaise
    • 2 TL Weissweinessig
    • 2 TL Zitronensaft

Alle Zutaten für die Sauce in einer grossen Schüssel gut verrühren.

Die Zwiebel schälen und fein hacken, die Karotte schälen und grob reiben.

Den Kohl in möglichst feine Streifen hobeln oder schneiden. (Aber hobeln, nicht reiben!

Kohl, Zwiebeln und Karotten in die Schüssel geben und gut vermischen.

Zugedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Besser wird der Salat bereits am Vortag zubereitet, damit der Kohl schön durchziehen kann.

Ergibt ca. 10-12 Portionen (wenn ich nicht mitesse).

Quelle: Das Rezept hatte ich ursprünglich – wo denn sonst – im Grillsportverein gefunden. Aktuell ist es hier publiziert. Das Dressing bestand ursprünglich aus 40g Zucker, 1/2 TL Salz, 1/8 TL Pfeffer, 60ml Milch, 60g Mayonnaise, 60ml Buttermilch, 1,5 TL Weissweinessig, 2,5 TL Zitronensaft. Da ich nie Buttermilch habe und diese mit Milch und Zitronensaft ersetzt habe, habe ich die komplette Rezeptur schliesslich angepasst. Geschmacklich ohne merklichen Unterschied.

Als Junior (2) gesehen hat, dass ich schon wieder koche, hat er gleich seine Kochutensilien angeschleppt und mitgekocht mit dem Kommentar „Papa kochen“.