Archiv der Kategorie: Gemüse

Böhmischer Kartoffelsalat

Der böhmische Kartoffelsalat schmeckt wunderbar als Hauptmahlzeit mit frischem Brot oder zu einem panierten Schnitzel. Er wird auch gerne als Belag für die belegten Weissbrote (Oblozene chlebicky) zum Aperitiv oder in der kalten Küche verwendet. Er erinnert ein wenig an den bekannten „Russischen Salat“ aus der Dose…
Diesen Salat hat Oma immer gemacht. Sie hat ihn
jeweils mit geschnittener Lyoner / Cervelat oder Fleischkäse verfeinert. Allerdings mag ich ihn dann nicht mehr so sehr als Beilage zu Fleischgerichten. Aber einfach so zum Naschen ist er unschlagbar…

 

Zutaten

  • 1 kg Gschwellti vom Vortag (Pellkartoffeln)
  • 300 g Karotten
  • 300 g Wurzelpetersilie (kann auch weggelassen werden)
  • 300 g Sellerie
  • 1 grosse Zwiebel
  • 200 g Gewürzgurken (Abtropfgewicht)
  • 150 g Erbsen aus der Dose
  • 200 g Mayonnaise (oder 1 Portion Mayo ohne Ei)
  • 100 ml Sahne
  • Optional: 300 g Fleischkäse / Lyoner / Cervelat-Wurst
  • Zitronensaft
  • Salz

 

Die Wurzelgemüse schälen und in Würfel schneiden (ca. Ebsengrösse). Auf dem Dämpfeinsatz weich dämpfen.

Die Zwiebel, die Gurken und allenfalls die Wurst ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.

Das abgekühlte Wurzelgemüse und die abgetropften Erbsen dazugeben.

Dann die Mayonnaise und die Sahne unterrühren. 

Nun nach Geschmack Salzen und mit Zitronensaft abschmecken.

 

Böhmisches Kraut

Das süss-saure böhmische Kraut ist ein klassiker der tschechischen Küche und eines meiner Lieblingsgemüse. :o)

 

Zutaten

  • 1 Packung / Dose Sauerkraut
  • 1 Kartoffel, mehligkochend (optional für die Bindung)
  • 1 Zwiebel
  • Öl zum dünsten
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Zucker
  • Wasser
  • Essig zum Abschmecken

 

Die Zwiebel schälen und würfeln.

Die Kartoffel schälen und fein reiben.

Das Kraut in einem Sieb mit Wasser gut durchspülen.

Die Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten.

Dann das Kraut, die Kartoffel und etwas Wasser dazugeben. Salz und Zucker dazugeben und unter gelegentlichem Rühren dünsten, bis das Kraut nach 30-50 Minuten weich ist. Ich mag es nach Omas Art so richtig verkocht – schon fast breiig.

Tipp: Das Kraut 20-25 Minuten im Schnellkochtopf verkochen!

Das fertige Kraut mit Zucker und Essig abschmecken.

 

Sweet Pickle Relish

Sweet Pickle Relish nach Donna Matthews

4  cups cucumbers, deseeded and chopped
2  cups onions, chopped
1  cup green bell pepper, chopped
1  cup red bell pepper, chopped
1⁄4 cup kosher salt
3 1⁄2 cups sugar
2  cups cider vinegar
1  tablespoon celery seed
1  tablespoon mustard seeds
 
  1. Put all the vegetables in a large bowl.
  2. Sprinkle the salt over the chopped vegetables.
  3. Cover with cold water and let stand for 2 hours.
  4. Drain vegetables well, then press out as much liquid as possible.
  5. In a large pot, combine sugar, vinegar and seeds.
  6. Bring to a boil.
  7. Add vegetables.
  8. Bring back to a boil and simmer for 10 minutes.
  9. Using a slotted spoon, put into pint jars according to standard canning procedures.
  10. (Note: Although some of the brine needs to go in the jars, I use a slotted spoon to keep it from being too soupy.).

Dieses Rezept von Donna Matthews habe ich bei Foods.com gefunden.

Chicoree im Speckmantel

Diese leckeren Chicoree-Speck-Wickel passen als Vorspeise auf ein Salatbett oder als Gemüsebeilage zu einem herzhaften Fleischgericht.

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Chicoree (mittelgrosse)
  • 16 Scheiben Speck
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

 

Den Chicoree vierteln und waschen.

In kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren. Dann kalt abschrecken und abtropfen lassen. Ev. mit Küchenpapier trocken tupfen.

Den Strunk sorgfältig herausschneiden, so dass die Blätter noch zusammenhalten.

Jeweils 2 Scheiben Speck um die Chicoreeviertel wickeln.

In einer Bratpfanne rundum kunsprig anbraten.

Warm servieren.

 

Nach einem Rezept aus Engelchens Küche.

Mit Kreuzkümmel gerösteter Blumenkohl mit Kohlpesto

„Ein völlig abgefahrenes Rezept – typische amerikanische Spinner…“

Ich bin gerade über eine harmlose Gewürzmischung in Amerikanische Foodblogs abgedriftet, habe mich von Blog zu Blog geklickt… Immer wieder wurde bei den Rezepten was von „das Rezept ist Paleo“ und „das Rezept ist Whole30“ geschrieben. ??? Häh ??? Nun denn, ich habe immer noch keine Ahnung worum es dabei genau geht. Irgendwie habe ich dann dieses Rezept gesehen „cumin-roasted cauliflower with kale pesto“. Mein erster Gedanke war: Dieses Rezept ist sowas von abgefahren, das kann nur von solchen Diätspinnern stammen. Aber neugierig hat es mich dann doch gemacht … und als ich gelesen hatte musste ich meinen ersten Gedanken korrigieren: Abgefahren ist es, aber es tönt auch irgendwie interessant. Das muss ich mal probieren. Was für einen Kohl sie genau genommen hat, ist mir nicht ganz schlüssig. Das Pesto war eine dunkelgrüne Pampe. Übersetzt wird kale allein mit Grünkohl – das könnte hinhauen. Es wäre wohl aber auch eine gute Verwendungsmöglichkeit für den ewigen Kohl!

Zutaten für 2 Portionen

  • Für den gerösteten Blumenkohl
    • 1 Blumenkohl
    • 1 EL Olivenöl
    • 2 TL Kreukümmel, gemahlen (Cumin)
    • 1 TL Paprika edelsüss
    • 1/2 TL Salz
  • Für das Kohl-Pesto
    • 700 ml Kohlblätter, gehackt (Grünkohl oder Ewiger Kohl)
    • 40 g Nüsse oder Mandeln, gemahlen
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
      bzw. 1
    • 2 EL Olivenöl
    • Salz

 

Den Ofen auf 220°C vorheizen.

Den Blumenkohl waschen und in einzelne Röschen zerschneiden.

In einer grossen Schüssel das Olivenöl mit Cumin, Paprika und Salz mischen.

Die Bumenkohlröschen dazugeben und gut vermischen, so dass die Röschen gleichmässig mit der Würzmischung bedeckt sind.

Die Blumenkohlröschen auf ein Blech mit Backpapier legen und in den Ofen schieben.

Die Röschen werden ca. 1 Stunde im Ofen geröstet. Sie werden alle 15 Minuten mit einer Bratenschaufel gewendet. Am Schluss sollen sie braun und knusprig sein – aber nicht verkohlt.

 

In der Zwischenzeit machen wir das Pesto:

Die Kohlblätter waschen, trockentupfen und grob hacken.

Die Knoblauchzehe schälen und grob hacken.

Alle Zutaten in einen Foodprozessor geben und zu einer Paste vermixen. Oder in einem hohen Gefäss mit dem Stabmixer pürieren. (Vorsicht mit kaltgepresstem Olivenöl: Da kann die ganze Paste bitter werden! Mit dem Zauberstab lieber wenig Sonnenblumenöl nehmen und am Schluss erst das Olivenöl dazumischen.)

Nach Belieben mit Olivenöl verlängern bis zur gewünschten Konsistenz.

 

Das Pesto zusammen mit dem Blumenkohl servieren.

 
Quelle: Das Rezept habe ich bei Emily’s Leaf Parade Blog gefunden.

Kartoffel-Mangold-Auflauf

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kg Kartoffeln
  • 140 g Zwiebeln
  • 700 g Mangold (CH: Krautstiele)
  • 7 dl Milch
  • 60 g Butter oder Margarine zum Andünsten (alternativ: Bratbutter oder Öl)
  • 40 g Mehl
  • 2,5 dl (250 g) Sahne
  • 60 g Senf, mittelscharf
  • 1 EL Thymian, frisch, gehackt (alternativ 1 TL getrockneten gerebelten Thymian)
  • 1 Prise Muskatnuss, gemahlen
  • 1 Zehe Knoblauch, gepresst
  • 150 g Käse
  • Salz
  • Pfefffer
  • Butter oder Öl für die Form

 

Die Kartoffeln kochen, abkühlen lassen und schälen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und in der halben Buttermenge andünsten.

Die Zwiebeln mit dem Mehl bestäuben und etwas anschwitzen.

Nach und nach die Milch dazugeben und glatt rühren. Bei kleiner bis mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten köcheln. (Die Zeit benötigt das Mehl in der Sauce zum Binden und damit der Mehlgeschmack verschwindet.)

In der Zwischenzeit die Mangoldstile putzen. Die Blätter kleinschneiden, die Stiele in feine Streifen schneiden.

Die Stiele mit der restlichen Butter andünsten.

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden.

Am Schluss die Blätter dazugeben und kurz mitdünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Sahne, eine Prise Muskatnuss und den Senf in die Sauce geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce aufkochen lassen und dann beiseite stellen.

Den Backofen auf 190°C (Umluft 170°C) vorheizen.

Eine Gratinform mit Butter oder Öl einfetten.

Den Boden dachziegelartig mit Kartoffelscheiben belegen und mit einer Schicht Magold bedecken.

(Nach Belieben kann die erste Schicht Kartoffeln zusätzlich mit Käse bestreut werden.)

Mit etwas Thymian bestreuen und mit  Sauce bedecken.

So fortfahren, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Zuoberst sollte eine Schicht Kartoffeln sein.

Mit Käse bestreuen und im Ofen auf der zweituntersten Rille bei 190°C 30-40 Minuten gratinieren.

 

Quelle: Nach einem Rezept von User der_Kaepten auf chefkoch.de

Zucchini-Bratlinge (Kolokithokeftedes)

Ich bin zufälligerweise beim Guugeln auf eine interessante Seite mit griechischen Rezepten gestossen. Dabei war ein interessantes Rezept. Es klingt lecker und im Sommer sind wir immer mal wieder dankbar für eine Möglichkeit, Zucchinis zu verwerten 🙂 – bloss leider in diesem Sommer wollen unsere Zucchinis nicht so recht. Ausserdem könnte es eine interessante Mahlzeit sein, falls ich wieder einmal eine Vegetarierin verköstigen darf.

Die Zucchinibratlinge schmecken kalt wie warm und eignen sich als Fingerfood auch als Partysnack.

Für 8-10 Stück

  • 500 g Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Petersilie, frisch
  • 1/2 EL Dill (am besten frisch, zur Not getrocknet)
  • 1 TL getrocknete Minze (oder 1/2 EL frische Minze, fein gehackt)
  • 1 Ei
  • 3 EL Paniermehl
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Reibkäse (Hartkäse wie Parmesan, Pecorino, Grana Padano,..)
  • optional: 50 g Feta
  • 1 Prise Backpulver
  • Öl zum Anbraten

Die Zucchini reiben, gut salzen und in einem Sieb etwa 20-30 Minuten abtropfen lassen.

Die Zwiebel fein hacken.

Kräuter waschen, trockentupfen und hacken. (Wer keinen Dill hat und/oder keine Minze mag, dem sei gesagt, dass die Bratlinge auch „nur“ mit Petersilie ausgezeichnet schmecken!!)

Zwiebel und Kräuter in einer Schüssel mischen.

3 EL Paniermehl, 2 EL Mehl, 1 Messerspitze Backpulver und den geriebenen Käse dazugeben. (Feta-Käse mit einer Gabel zerdrücken und die Brösel zur Mischung geben.)

Das Ei verquirlen und unter die Zwiebel-Kräuter-Mehl-Mischung geben. (Tipp: Ich mache am Rand eine Mulde, gebe das Ei rein und verquirle es in der Schüssel. Danach mit dem Rest vermischen.)

Die Zucchini etwas ausdrücken und ebenfalls in die Schüssel geben. Mit beiden Händen sorgfälltig vermischen.

In einer beschichteten Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen.

Mit einem Esslöffel jeweils eine Portion Teig in die Pfanne geben und ca. 1cm dick und rund formen. Bei mir passen 4 Stück aufs Mal in die Bratpfanne.  Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten knusprig braten.

Variante: Wer möchte, kann eine Art Zucchinipuffer zu formen versuchen. Mit feuchten Händen ca. 1cm dicke Frikadellen formen und im Mehl wenden. Dann in reichlich Öl ausbacken (Boden der Pfanne knapp bedecken). Ich finde aber, dass diese viel schwerer (mastiger) werden und weniger knusprig sind – ganz abgesehen dass es eine umständliche und schmierige Angelegenheit ist ….

Quelle: Nach dem Rezept auf griechischekueche.com

Rumänischer Gurkensalat

Eingeweckter Gurkensalat auf rumänische Art.

3,5 kg Gurken (ca. 6 grosse Salatgurken)

0,5 kg Paprika, rot

0,5 kg Zwiebeln

Sud

  • 1 Liter Weissweinessig
  • 1,5 Liter Wasser*
  • 0,5 Liter Apfelsaft*
  • 250 g Zucker
  • 3 TL Salz
  • 2 TL Curry
  • 40-100ml Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen)
  • 1TL Senfkörner

 

Die Gurken waschen und allenfalls die „Stacheln“ entfernen. Der länge nach halbieren und wenn nötig die Kerne mit einem Löffel entfernen.

Die Gurken in feine Scheiben hobeln (ich nutze die Zyliss-Reibe, Stufe 3).

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe hobeln (Zyliss-Reibe, Stufe 2). 

Die Paprika waschen, rüsten und in feine Streifen schneiden.

 

Einmachgläser, Deckel und Ringe sterilisieren. Am einfachsten im Backofen.

 

Für den Sud alle Zutaten in eine grosse Pfanne geben. Meine 7-Liter-Pfanne war leider zu klein. Die 14-Liter-Pfanne ist perfekt!

Den Sud aufkochen und ca. 5 Minuten kochen lassen.

Danach einen Teil der Senfkörner mit einem Sieb herausfischen.

Das vorbereitete Gemüse in den Sud geben und aufkochen lassen. Köcheln lassen bis die Gurken (oder Zucchini) glasig sind.

Heiss in die Gläser füllen, mit Sud auffüllen und verschliessen.

Einwecken für 20 Minuten bei 90°C.

 
Ergibt ca. 10-12 Gläser a 0,5 Liter.  
 
Der Salat kann einfach so aus dem Glas gegessen werden.

In Rumänien wird ein Becher Sauerrahm mit der Gabel aufgeschlagen und mit dem Salat (ohne den Sud!) vermischt. Als Variante kann auch ein Naturjoghurt verwendet werden.

Mit fast dem gleichen Rezept nur mehr Paprika wird dort auch Zucchini zu Salat eingemacht. 

 

Varianten: (Die Gesamt-Gemüsemenge sollte jeweils 4,5 kg ergeben.)

  • Gurke-Zucchini-Salat: Gurke und Zucchini gemischt verwenden. besonders grössere Zucchini schälen.
  • Zucchini-Salat: 3 kg Zucchini, 1 kg Paprika, 0,5 kg Zwiebeln verwenden.
  • Paprika weglassen und 4 kg Gurken und/oder Zucchini verwenden.

 

Quelle: Nach einem Rezept von User Gisela im Forum von Chefkoch.de

Salbei-Bohnen

Bohnen einmal anders – und sehr edel.

Zutaten für 4-6 Personen:

  • ausreichend Bohnen (frische grüne Bohnen)
  • 1 Handvoll frische Salbeiblätter
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • 1 TL Zucker
  • Olivenöl zum andünsten
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Pfeffer
  • Aceto Balsamico (Balsamessig)

 

Wasser in einem grossen Topf aufkochen.

Salz + 1 TL Zucker dazugeben. Der Zucker hilft, die grüne Farbe beizubehalten.

Bohnen dazugeben und bei offenem Deckel (ebenfalls der Farbe wegen) bissfest kochen (10-15 Minuten, je nach Bohnendicke).

Die Salbeiblätter grob hacken.

2 Knoblauchzehen fein hacken oder pressen.

Die Bohnen in ein Sieb abgiessen und abschrecken, damit sie nicht zu weich werden.

Die Salbeiblätter mit dem Knoblauch in Olivenöl andünsten.

Eine Dose gehackte Tomaten dazugeben.

Mit Salz, Zucker, Pfeffer abschmecken und mit etwas Balsamico-Essig abrunden.

Die Bohnen dazugeben und alles kurz aufkochen bis die Bohnen wieder warm sind.

 

Einfache Vegi-Burger (Vegi-Hack 2.0)

Diese Vegi-Hack-Masse kann für vegetarische Burger, Frikadellen oder „Hackbällchen“ verwendet werden. Letzteres gibt dann Meatless-Balls 🙂 Die ursprüngliche Rezeptur habe ich nun überarbeitet. Bessere Würze und weniger trocken: Vegi-Hack 2.0 🙂

Zutaten (Version 2.0 vom April 2016)

  • 180 g Haferflocken fein
  • 180 g Wasser
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose Erbsen
  • 1 TL Salz
  • 2 LT Paprikapulver
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • wenig schwarzer Pfeffer

Haferflocken mit Wasser einweichen und 15-20 Minuten quellen lassen.

Die Bohnen und die Erbsen gut abtropfen und in ein hohes Gefäss geben.

Gewürze dazugeben und mit dem Zauberstab pürieren. Das scheint zu Beginn zu trocken zu sein. Zauberstab einfach reindrücken …. dann wird’s langsam „geschmeidiger“ …

Mit den Haferflocken in eine Schüssel geben und von Hand gut durchkneten.

Nach Bedarf mit Salz oder Zitronensaft abschmecken!

Burger, Frikadellen oder Bällchen formen und in heissem Öl bei mittlerer Hitze braun und knusprig braten.

Fazit:

  • Die Konsistenz ist gut. Burger konnten beim Braten gewendet werden, ohne zu zerfallen.
  • Der Geschmack passt. Als Meatless-Balls mit einer würzigen Sauce definitiv auch Nicht-Vegi kompatibel :mrgreen:

Varianten:

  • Meatless-Balls mit Tomatensauce.
  • Vegi-Gulasch (als „Bällchen“ angebraten in einer Sauce aus Zwiebel, Tomate, Paprika…). Echt lecker!!
  • Orientalische Variante: Anstatt Pfeffer, Paprika und Kreuzkümmel 1,5 TL Baharat Spice verwenden. Diese Variante ist jedoch nicht jedermanns Geschmack! Als Burger mit Knoblauch-Kräuter-Quark oder mit Tzatziki-Sauce.

 

Quelle: Nach einem Rezept von User golenassam auf chefkoch.de