Archiv der Kategorie: Geflügel und Co

Teriyaki Chicken Wings

Leckere Chicken Wings im Asian Style.

Marinade für ca.  1 kg Hühnerflügel:

  • 3 EL Teriyaki Sauce
  • 2 EL Stärke (z.B. Maizena)
  • 1 TL Ingwer, frischer, fein gerieben
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Zitronensaft

 

Alle Zutaten für die Marinade gut verrühren.

Die Pouletflügel in die Marinade geben und im Kühlschrank mindestens eine Stunde durchziehen lassen. Besser über Nacht…

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Die Pouletflügel auf ein Blech mit Backpapier legen und in den Ofen schieben.

Nach 15 Minuten die Flügel wenden und erneut mit der Marinade einpinseln.

Weitere 15 Minuten backen. Dann sind die Flügel fertig.

Spicy Chicken Dust

Ein weiteres extrem leckeres Hähnchengewürz. Es kann als Bratgewürz, für Marinaden oder besonders auch mit Mehl vermischt als Panade für Fried Chicken verwendet werden.

Manche behaupten sogar, es komme sehr nahe an die Fried Chicken von KFC ran… Ich kann das nicht beurteilen, weil ich das Original nicht kenne. Aber das KFC Chicken Seasoning scheint jedoch anders zusammengesetzt zu sein (11 Kräuter und Gewürze).

Zutaten

  • 3 EL Salz
  • 2 EL Tomatenpulver
  • 1 EL Knoblauch, getrocknet
  • 1 EL Zwiebel, getrocknet
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Majoran
  • 1 EL Salbei
  • 1 EL Petersilie
  • 1 EL Paprika
  • 2 TL Pfeffer, schwarz
  • 1 TL Pfeffer, weiss
  • 1 TL Ingwer, gemahlen

Ich verwende getrocknete Tomaten. Die werden grob gehackt und kommen dann mit den restlichen Kräutern und Gewürzen in die Kaffeemühle.

Alles zusammen fein vermahlen. Trocken und vor Licht, Luft und Wärme geschützt lagern.

Als Bratgewürz für Brüstchen, Schenkel oder ganze Hähnchen (z.B. Beer Can Chicken) einfach das Fleisch mit wenig Öl einreiben und mit der Gewürzmischung einreiben oder einfach vor oder nach dem Braten/Grillieren aufs Fleisch streuen. Als Marinade mit wenig Öl und Zitronensaft vermischt aufs Fleisch streichen.

Als Panade für Fried Chicken: (für 4-6 Portionen bzw. ca. 6 Pouletbrüstchen)

  1. Flüssigkeit: In einem Teller 1 Ei + 40 ml Milch verschlagen. (Das reicht auch für die doppelte Menge…)

2. Panade: In einem weiteren Teller 2 EL Spicy Chicken Dust + 6 EL Mehl + 1 TL Backpulver vermischen.

Pouletbrüstchen in Streifen schneiden. Die Streifen zuerst in der Panade, dann in der Flüssigkeit und dann nochmals in der Panade wenden. Danach im heissen Öl ausbacken.

Rotes Thai Curry (Red Thai Curry)

Ein rotes Curry mit meinem roten Curry Powder. Ähnlich dem roten Thai Curry (Kaeng Phet). Allerdings wird ein Thai Curry nie aus Pulver gemacht, sondern immer mit Currypaste. Wir bauen uns also eine schnelle Instant-Currypaste selbst…

Grundsätzilch
habe ich ein mildes Curry (-Powder). Zum Schärfen verwende ich nach
Bedarf frische/gefrorene Chilischoten oder Cayennepfeffer.

  

Zutaten für 4 Personen

  • Rote Instant-Currypaste
  • „Eiweiss-Komponente“ (eine der Wahl):
    • 600 g Pouletbrust (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Schweinefleisch (Geschnetzeltes vom Stotzen, falsches Filet, Nierstück)
    • 600 g Entenbrust
    • 600 g Fisch (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Crevetten
    • 1 Dose Kichererbsen
  • Gemüse nach Verfügbarkeit und Vorliebe (3-4 verschiedene):
    • Auberginen
    • Paprika (Gemüse-)
    • Karotten
    • Zucchini
    • Bohnen (ev. vorgekocht)
    • Zuckererbsen (CH: Kefen)
    • Mais (z.B. kleine Maiskölbchen)
    • Bambussprossen (in einem Sieb gut waschen, damit der „Dosengeruch“ etwas verfliegt)
    • Tomaten
    • Brokkoli / Blumenkohl
    • Lauch / Frühlingszwiebel
  • 1-2 Zwiebeln
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 EL Sojasauce
  • 250 ml Brühe (je nach „Eiweiss-Komponente“)
  • Für die Schärfe: Nach Vorliebe Peperoncini mitkochen
  • Kaffirlimettenblätter (Citrus histrix)
  • Basilikumblätter (Thai-Basilikum, „Horapha“ – oder Basilikum „Green Pepper“)
  • Koriander, ich nehme ca. 6(-8) Zweige Vietnamesichen Koriander (Rau
    Ram) – je nach Geschmack. Vorsicht, dass der Koriandergeschmack den Rest
    nicht übertönt!

 

Für die Zubereitung wird zuerst ein ordentliches Mis-en-place
gemacht, damit nachher alles bereit ist und man sich ganz aufs Kochen
konzentrieren kann:

Das Gemüse wird gerüstet (gewaschen) und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Dann wird die Currypaste gemacht:

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken (oder pressen).

Das Pulver in einer Pfanne anrösten, bis es duftet.

Das Pulver mit dem Knoblauch (,Ingwer) und Öl zu einer Paste verreiben.

 

Nun wird die Kokosmilch in einer (genügend grossen….) Pfanne aufgekocht.

In
die knapp kochende Kokosmilch wird die Currypaste eingerührt. Dann wird
eigentlich das Fleisch / Fisch… beigegeben. Ich brate es jedoch in
einer separaten Pfanne an und gebe es dann dazu.

Zum Schluss kommt das Gemüse und die Limettenblätter dazu. Dann fülle ich mit Brühe auf, bis alles gut bedeckt ist.

Jetzt darf alles rund 5 Minuten leicht köcheln, bis das Gemüse den richtigen Biss hat.

Zum Schluss die Basilikum- und/oder Korianderblätter beigeben und mit Reis servieren.

Afrikanisches Kokos-Curry mit Hähnchen

Ein lecker fruchtiges Gericht. Einfach und schnell zubereitet.

Zutaten für 3-4 Portionen

  • 600 g Hühnerbrust (-geschnetzeltes oder in Würfeln)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Paprika, rot
  • 1 EL Currypulver (mild)
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüss)
  • 1 TL Salz
  • 150 ml Orangensaft
  • 500 ml Kokosmilch
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

 

Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken.

Die Chilischote fein hacken.

Die Zwiebel schälen, vierteln und in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.

Die Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden.

Die Hühnerbrust in mundgerechte Würfel schneiden.

Curry und Paprikapulver in einer Wokpfanne ohne Fett kurz anrösten, damit es sein Aroma voll entfaltet. Auf ein kleines Tellerchen geben und beiseite stellen.

In der Wokpfanne die Hühnerwürfel in Öl portionsweise scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Zwiebel, Knoblauch, Chilischote und Paprikawürfel in der Pfanne kurz andünsten.

Dann das Curry und Paprikapulver dazugeben und vermischen. Den Orangensaft und die Kokosmilch dazu giessen und aufkochen.

Das Salz dazugeben und gut umrühren. Dann die Fleischwürfel wieder in die Pfanne geben und bei kleiner Hitze einige Minuten köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Dazu passt Reis.

 

 

 

Hühnersuppe (Suppenhuhn) im Schnellkochtopf

Eine köstliche Suppe für kalte Wintertage. Und für die Gesundheit und das Immunsystem soll sie auch sehr gut sein. Man muss einfach fest daran glauben – dann kann sie wahrhaftige Wunder bewirken 🙂

Aber sie ist einfach superlecker und mit dem Schnellkochtopf auch ziemlich schnell gemacht.

Zutaten für 1 Portion (ergibt ca. 2 Liter)

  • 1 Suppenhuhn (1-1,2 kg)
  • Suppengemüse
    • 1 Stange Lauch
    • 1 Karotte
    • 1 Zwiebel – ungeschält!
    • 1/2 Sellerieknolle
    • 1/4 Wirz
  • Gewürze
    • 1 Bund Petersilie
    • 2 Loorbeerblätter
    • 2 Wacholderbeeren
    • 2 Nelken
    • 15 schwarze Pfefferkörner
    • Varianten nach Geschmack: Knoblauch, Muskat, Fenchelsaat, Liebstöckel, Zitronengras
  • Salz (ca. 1 TL pro Liter Wasser)
  • Wasser (ca. 1,5-2 Liter)

 

Das Gemüse vorbereiten:

  • Sellerie und Karotte schälen und in Stücke schneiden.
  • Die Zwiebel (NICHT schälen !!! und) vierteln. Die Schale gibt der Suppe eine schön goldene Farbe.
  • Beim Wirz den Strunk entfernen und in grobe Stücke schneiden.
  • Den Lauch in ca. 1-2 cm breite Ringe schneiden.
  • Die Petersilienzweige einfach komplett beigeben.

Das Huhn mit kaltem Wasser gut abspülen. Falls die Innereien mit enthalten sind, diese entfernen. (Die sind meist in einem Plastikbeutel im Bauch des Hühnchens untergebracht.) Ich nehme das gefrorene Suppenhuhn aus dem Tiefkühler, spüle es mit kaltem Wasser und gebe es direkt gefroren in die Pfanne. Der Bürzel („Schwanzansatz“) kann entfernt werden – damit die Suppe sicher keinen tranigen Beigeschmack bekommt, muss aber nicht.

Das Huhn auf den gelochten Einsatz im Schnellkochtopf legen. Das vorbereitete Suppengemüse rund ums Huhn verteilen und die Gewürze dazugeben.

Mit Wasser bis zur Markierung des Schnellkochtopfs (beim Duromatic bis zur 2/3-Markierung) auffüllen. Das sind bei meinem 5l-Topf ca. 2 Liter.

Den Herd einschalten und aufkochen lassen. Wenn das Wasser heiss ist, den Deckel verschliessen und weiter erhitzen.

Sobald der 1. Ring sichtbar ist, die Hitze reduzieren und auf dem 2. Ring ca. 35-40 Minuten garen. Danach den Herd ausschalten und den Topf vollständig erkalten lassen (d.h. bis der Druck von selbst vollständig abgebaut ist).

Das Huhn aus dem Topf nehmen und auseinandernehmen. Das Fleisch entweder in Stücke schneiden oder fein zerzupfen – wie man’s lieber mag. Dann das Fleisch wieder zur Suppe geben.

Die Suppe nochmals aufkochen und mit Salz würzen.

Zum Einfrieren die Suppe passieren.

 

Varianten & Tipps

  • Haltbarkeit: im Kühlschrank 3-4 Tage, im Tiefkühler 2-3 Monate
  • Ohne Schnellkochtopf: Huhn in einem grossen Topf ca. 1 Stunde leise kochen lassen. Von Zeit zu Zeit den entstehenden Schaum abschöpfen.
  • Verwendet man anstatt Suppenhühnern die Karkassen (das „Gerippe“ was übrigbleibt nachdem Flügel, Schenkel und Brüstchen abgetrennt wurden), reichen 20-30 Minuten im Dampfkochtopf oder 45-60 Minuten konventionell gekocht. Anstelle 1 Suppenhun 2-4 Karkassen verwenden.
  • Andere Länder – andere Beigaben in der Hühnersuppe:
    • Deutschland: mit kleinen Nudeln und Kräutern
    • Frankreich: mit Thymian, Lorbeer und Weisswein
    • China: mit Ingwer, Sojasauce und Sesamöl
    • Griechenland: mit Reis und Eiern

 

Chicken Tikka Masala

Chicken Tikka Masala ist ein indisches Currygericht. Das Hühnchen wird mariniert und gegrillt und dann in einer scharf gewürzten Tomatensauce serviert. Es kann für Gäste auch gut vorbereitet werden.

Zutaten für 4 Personen

  • 800 g Pouletbrust
  • 1 Becher Joghurt (150g)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 TL Kurkuma, gemahlen
  • 3 TL Garam Masala
  • 1-2 Chilischoten
  • 2 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Ingwer
  • 400 g Hähnchenbrust
  • 1 EL Butter
  • 2 Zehen  Knoblauch
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Becher Sahne 
  •  Salz
  • optional: Mandelblättchen zum Garnieren

 

Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

Chilischote hacken.

Ein einer grossen Schüssel das Joghurt, 1 EL Zitronensaft, 2 TL Kurkuma, 1 TL Garam Masala, die Hälfte der Chilischoten, 2 TL Pfeffer, 1 EL Ingwer und 2 TL Salz zu einer Marinade verrühren.

Pouletbrüstchen in mundegerechte Würfel schneiden und in die Marinade geben und mindestens 3-4 Stunden marinieren – besser über Nacht.

 

In einem grossen Topf die Butter schmelzen und den Knoblauch und die andere Hälfte der Chilischoten darin andünsten.

Die restlichen Gewürze (2 TL Kurkuma, 2 TL Garam Masala), die gehackten Tomaten und die Sahne dazugeben.

Mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. und auf niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eine dickere Konsistenz bekommt.

In der Zwischenzeit die Pouletwürfel auf Spiesschen stecken und grillieren oder portionsweise bei grosser Hitze in der Pfanne braten.

Die Pouletwürfel in den Topf geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Mit den Mandelblättchen garnieren und sofort servieren.

Dazu passt Jasmin-Reis oder Naan-Brot.
 

Die Idee zu diesem Rezept habe ich auf foodchomp.de gefunden.

Kongo-Hähnchen mit Erdnuss-Sauce

In Afrika ist die Kombination von Huhn, Tomate und Erdnuss nichts ungewöhnliches. Traditionell werden ganze Hähnchen verwendet und mit den Knochen in Stücke geteilt. Ich verwende hier jedoch Pouletbrüste.

Zutaten für 4 Personen

  • 600 g Pouletbrust
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 ml Wasser
  • 3 EL Erdnussbutter (ohne Stücke)
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • Cayennepfeffer
  • Öl zum Anbraten

 

Die Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken.

Die Pouletbrüstchen in Würfel schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch (portionsweise) scharf anbraten.

Das Fleisch beseite stellen.

Hitze reduzieren (auf mittlere Hitze).

Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze andünsten.

Die gehackten Tomaten und das Tomatenmark dazugeben und einige Minuten köcheln lassen.

3 gehäufte EL Erdnussbutter dazugeben. Kräftig umrühren und die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren, da die Erdnussbutter sonst einen „angebrannten“ Geschmack entwickeln kann.

Die Pouletwürfel dazugeben.

Mit Wasser aufgiessen, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.

Mit Salz, Cayennepfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und bei niedriger Hitze rund 15 Minuten köcheln lassen.

Nochmals abschmecken und mit Reis oder Couscous servieren.

 

Tipp: Dieses Gericht kann sehr gut am Vortag vorbereitet werden und muss dann nur noch aufgewärmt werden – etwa wenn Gäste kommen.

 

Quelle: Die Idee zu diesem Rezept habe ich auf foodchomp.de gefunden.

Satay-Spiesse (mit Huhn oder Schwein)

 

Zutaten für 4 Personen

  • 800 g Fleisch nach Belieben: Hüherbrust, Schwein (Stotzen, falsches Filet, Filet), Rind (Huft, Filet)
  • Grillspiesschen aus Holz

Für die Satay-Marinade (reicht für ca. 1,5-2 kg Hühnerbrust)

  • 2-3 EL (gehäufte) Zitronengras (frisch oder tiefgekühlt), fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 TL Cumin, gemahlen
  • 2 EL Korianderkörner, gemahlen
  • 0.5 TL Kurkuma, gemahlen (und/oder 1 TL frischen Ingwer)
  • 0.5 TL Cayennepfeffer (0.5-1 TL, je nach gewünschter Schärfe)
  • 3 EL dunkle Sojasauce
  • 3 EL Fischsauce (alternativ: ebenfalls Sojasauce)
  • 1 EL Zitronensaft (soll den Fischgeschmack der Fischsauce bändigen…)
  • 5-6 EL brauner Zucker
  • 2 EL Öl (Rapsöl)

 

Die Holzspiesse in Wasser einweichen. Sie brennen dann auf dem Grill nicht so rasch und das Fleisch löst sich leichter vom Spiesschen ab.

Alle Zutaten für die Marinade im Mixer zu einer Paste vermischen.

Die Marinadenpaste abschmecken: Sie soll süss, würzig und salzig schmecken. Süss und Salzig sollen etwas stärker sein.

Das Fleisch in 2,5-3 cm breite dünne Streifen schneiden und in die Marinade geben.

Die Marinade minestens 1 Stunde einziehen lassen, besser über Nacht.

 

Nach dem Marinieren das Fleisch auf die Spiesschen stecken. Die Spiesschen sollen aber nur zu etwa 3/4 belegt werden, damit sie zum Umdrehen gehalten werden können.

Die Spiesschen auf dem Grill (oder alternativ in der Pfanne) unter mehrmaligem Wenden grillieren. Je nach Dicke des Fleisches sind sie in 10-20 Minuten fertig.

Dazu passt Reis und die typische Satay-Erdnuss-Sauce.

 

Variante: Anstatt Öl eine halbe Tasse (ca. 1dl) Kokosmilch verwenden.

 

Quelle: Nach dem Classic Thai Chicken Satay-Rezept auf thaifood.about.com

Filipino-Style Chicken Adobo

Adobo – ein spanischer Begriff für Würze oder Marinade. Entsprechend gibt es eine klassische Kanarische Beize für verschiedene Fleischsorten.

Auf den Philippinen stegt der Begriff „Adobo“ allgemein für ein Kochverfahren: Fleisch wird in Essig geschmort. Meist Schwein oder Huhn.

Zutaten für 4 Personen: 

  • 8 Pouletoberschenkel (oder Pouletschenkel) oder Schweinefleisch (Stotzen, Hals,…)
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 2 mittlere Zwiebeln in dünne Scheiben geschnitten
  • 3-4 Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten zum Garnieren

Für die Marinade:

  • 1 dl Sojasauce (dunkle)
  • 1 dl Essig: Am besten Philippinischer Palmessig, alternativ Weisswein- oder Apfelessig
  • 4-6 Zehen Knoblauch
  • 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 Lorbeerblätter mit dem Messerrücken „angedrückt“
  • (optional: 1 Dose gehackte Tomaten, mitsamt der Einlegeflüssigkeit)

 

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken oder pressen.

Die Lorbeerblätter in 3-4 Stücke schneiden oder mit dem Messerrücken etwas anquetschen.

Alle Zutaten für die Marinade in einem Gefäss gut mischen und das Fleisch darin einlegen. Es sollte vollständig mit der Marinade bedeckt sein. Am besten eignet sich ein Gefrierbeutel dazu.

Nun muss das ganze im Kühlschrank für 1 Tag marinieren. Wenn’s eilt, sollte das Fleisch doch wenigstens 2-3 Stunden eingelegt werden.

 

Am nächsten Tag das Hühnchen mitsamt der Marinade in eine grosse Pfanne giessen und aufkochen.

Die Hitze reduzieren und das Fleisch etwa 30 Minuten schmoren bis es gar ist. (Ganze Schenkel benötigen allenfalls mehr Zeit!)

 

Das Fleisch entnehmen und auf einen Teller legen.

Die Hitze wieder erhöhen und die Flüssigkeit auf etwa die Hälfte einkochen. Die Sauce sollte insgesamt ca. 1 Stunde köcheln, damit das Gericht etwas an Säure verliert.

 

In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und das Fleisch darin knusprig braten. Die Zwiebeln dazugeben und andünsten und um das Fleisch legen, damit dieses nicht anbrennt.

Alternativ kann das Fleisch im Ofen oder auf dem Grill gebräunt werden.

 

Zum Schluss das Fleisch und die Zwiebeln in einer Schale anrichten und die reduzierte Marinade darübergiessen.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und das Adobo damit garnieren.

 

Quelle: http://www.splendidtable.org/recipes/filipino-style-chicken-adobo 

Grünes Thai Curry (Green Thai Curry)

Ein grünes Curry mit meinem grünen Curry Powder. Ähnlich dem grünenThai Curry (Kaeng Khiao Wan). Allerdings wird ein Thai Curry nie aus Pulver gemacht, sondern immer mit Currypaste. Wir bauen uns also eine schnelle Instant-Currypaste selbst…

Grundsätzilch habe ich ein mildes Curry (-Powder). Zum Schärfen verwende ich nach Bedarf frische/gefrorene Chilischoten oder Cayennepfeffer.

 

Zutaten für 4 Personen

  • Grüne Instant-Currypaste
  • „Eiweiss-Komponente“ (eine der Wahl):
    • 600 g Pouletbrust (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Schweinefleisch (Geschnetzeltes vom Stotzen, falsches Filet, Nierstück)
    • 600 g Entenbrust
    • 600 g Fisch (in mundgerechte Stücke geschnitten)
    • 600 g Crevetten
    • 1 Dose Kichererbsen
  • Gemüse nach Verfügbarkeit und Vorliebe (3-4 verschiedene):
    • Auberginen
    • Paprika (Gemüse-)
    • Karotten
    • Zucchini
    • Bohnen (ev. vorgekocht)
    • Zuckererbsen (CH: Kefen)
    • Mais (z.B. kleine Maiskölbchen)
    • Bambussprossen (in einem Sieb gut waschen, damit der „Dosengeruch“ etwas verfliegt)
    • Tomaten
    • Brokkoli / Blumenkohl
    • Lauch / Frühlingszwiebel
  • 1-2 Zwiebeln
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 EL Sojasauce
  • 250 ml Brühe (je nach „Eiweiss-Komponente“)
  • Für die Schärfe: Nach Vorliebe Peperoncini mitkochen
  • Basilikumblätter (Thai-Basilikum, „Horapha“ – oder Basilikum „Green Pepper“)
  • Koriander, ich nehme ca. 6(-8) Zweige Vietnamesichen Koriander (Rau
    Ram) – je nach Geschmack. Vorsicht, dass der Koriandergeschmack den Rest
    nicht übertönt!

 

Für die Zubereitung wird zuerst ein ordentliches Mis-en-place gemacht, damit nachher alles bereit ist und man sich ganz aufs Kochen konzentrieren kann:

Das Gemüse wird gerüstet (gewaschen) und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Dann wird die Currypaste gemacht:

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken (oder pressen).

Das Pulver in einer Pfanne anrösten, bis es duftet.

Das Pulver mit dem Knoblauch (,Ingwer) und Öl zu einer Paste verreiben.

 

Nun wird die Kokosmilch in einer (genügend grossen….) Pfanne aufgekocht.

In die knapp kochende Kokosmilch wird die Currypaste eingerührt. Dann wird eigentlich das Fleisch / Fisch… beigegeben. Ich brate es jedoch in einer separaten Pfanne an und gebe es dann dazu.

Zum Schluss kommt das Gemüse dazu. Dann fülle ich mit Brühe auf, bis alles gut bedeckt ist.

Jetzt darf alles rund 5 Minuten leicht köcheln, bis das Gemüse den richtigen Biss hat.

Zum Schluss die Basilikum- und/oder Korianderblätter beigeben und mit Reis servieren.