Archiv der Kategorie: Eier

Eier im Speckkörbchen

Ein besonders leckeres Frühstück mit den Klassikern Speck und Ei… Es macht sich aber auch hervorragend zu einem Salat…
Eier im Speckkörbchen

Zutaten für 4 Körbchen

  • 12 Streifen Frühstücksspeck (ca. 150 g)
  • 4 Eier
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • Garnitur nach Belieben

Den Ofen auf 200 °C vorheizen.
Die Specktranchen in die Muffinformen legen – 3 Stück pro Körbchen:

Zwei Streifen über Kreuz, den dritten halbieren und die „Wände“ auslegen. Dann die überstehenden Enden einklappen zum Stabilisieren.

Eier im Speckkörbchen

Nun werden die Körbchen vorgebacken… nach 8-10 Minuten im Ofen herausnehmen und in jedes Körbchen ein Ei aufschlagen. Das Eigelb möglichst ganz lassen 🙂
Eier im Speckkörbchen
Eier im Speckkörbchen

Dann kommen die Körbchen zurück in den Ofen zum Stocken.

  • 12 Minuten, wenn die Eier noch etwas flüssig sein dürfen
  • 16 Minuten für feste Eier

Eier im Speckkörbchen  Eier im Speckkörbchen

Die Eier im Körbchen sind fertig! Nur noch hübsch anrichten … und servieren!
Eier im Speckkörbchen

Eier im Speckkörbchen

 

Böhmischer Eieraspik

Diese böhmische Terrine oder Eieraspik passt für kalte Buffets oder als kleine Mahlzeit mit einem gemischten Salat und frischem Brot.

Zutaten

  • 6 Eier, hartgekocht
  • 1 Zwiebel
  • 1 Glas Gemüsemix (sauer eingelegtes Gemüse)
  • 200 g Mayonnaise
  • 200 g Lyoner Wurst (oder CH: Cervelat)
  • Brühepulver (Gemüsebrühe) für 1 Liter Brühe
  • 6 Blatt Gelatine (6 Blatt = 10g)

 

Zwiebel, Eier und Wurst (schälen und) in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.

Den Sud des eingelegten Gemüses in ein Gefäss giessen. Er wird noch benötigt!

Das Gemüse in einem Sieb unter fliessendem Wasser gut abspülen. 

Das Gemüse ebenfalls in kleine Stücke schneiden und in die Schüssel geben.

Die Mayonnaise dazugeben und alles gut vermischen.

 

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Den Gemüsesud mit Wasser auf 300 ml auffüllen und in eine Pfanne geben.

Aufkochen und das Brühepulver darin auflösen. Die Pfanne vom Herd nehmen.

Die Gelatineblätter ausdrücken und in die (heisse aber nicht mehr kochende) Brühe geben. Rühren bis die Gelatine aufgelöst ist.
Die Gelatine in die Schüssel geben und alles gut vermischen.
Die Masse in eine Terrinen oder Cakeform füllen und im Kühlschrank über mehrere Stunden fest werden lassen.

 

Die Form kurz unter heisses Wasser halten und auf einen Teller stürzen.

In Scheiben geschnitten servieren.

 

Krause Glucke mit Ei

> > > Wichtig: Unbedingt den Hinweis zum Thema Pilze beachten! < < <

Zutaten:

  • Krause Glucke
  • Speck (oder Bratbutter)
  • 1 Zwiebel
  • 8 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika

 

Die Krause Glucke in kleine Stücke zerteilen und gut säubern.

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Eier in einer Schüssel verquirlen.

Die Speckstreifen in kleine Stücke schneiden.

Eine Pfanne erhitzen und den Speck mit der Zwiebel darin auslassen. (Für eine vegetarische Variante die Zwiebel in heisser Bratbutter andünsten.)

Die Krause Glucke-Stücke dazugeben und anbraten.

Zum Schluss die verquirlten Eier dazugeben und unter wenige Rühren stocken lassen.

Mit Salz, Pfeffer und wenig Paprika würzen.

Mit frischem Weissbrot (Baguette) und einem Blattsalat servieren.
 

Paprika-Eier vom Grill

Eine leckere Vorspeise oder Beilage sind diese Paprika-Eier.

Zutaten für 4 Stück

  • 2 (-3) rote Paprikaschoten (grosse, möglichst gleichmässige, 4-kammrige …)
  • 4 Eier
  • Paprikapulver, edelsüss

Für die Füllung:

  • 1 Zwiebel
  • 200 g frische Champignons (oder Austernpilze,…)
  • Petersilie oder Basilikum
  • Bratbutter zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • (ev. 2 EL Schmand / Sauerrahm)

 

Zuerst bereiten wir die Füllung vor.

Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Pilze putzen  und in Würfel schneiden.

Die Kräuter hacken (ein wenig zur Seite legen zum Bestreuen vor dem Servieren).

Die Butter in einer Bratpfanne erhizten.

Zwiebeln und Pilze anbraten.

Die Pilzmasse mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.

 

Die Kräuter (und nach Belieben zwei Esslöffel Schmand) zur Pilzmasse geben und gut vermischen.

Die Parikaschoten halbieren, entkernen und waschen.

Die Pilzmasse gleichmässig in die Paprikahälften verteilen.

Die Parikahälften auf den heissen Grillrost legen und in jede Hälfte ein Ei aufschlagen.

Bei mittlerer Hitze (170-200°C) garen, bis das Ei gestockt ist: ca. 20-30 Minuten.

Mit Paprika und etwas Petersilie bestreuen und servieren.

Dazu passt eine Scheibe getoastetes Weissbrot.

 

Variante: Muffinförmchen mit Speckstreifen auslegen, Füllung einfüllen und (kleine) Eier hineinschlagen. Diese Variation habe ich wieder einmal bei Jack the Ribber gefunden.

Crêpes (Schweiz: Omeletten) Grundrezept + Pilzfüllung

Wir Schweizer nennen die Crêpes einfach Omeletten – was manchmal zu etwas Verwirrung führen kann. Hier geht es aber definitiv um Crêpes!

Bei uns gibt es meist zuerst herzhafte Füllungen und zur Nachspeise süsse Füllungen, so dass ich bei der Teigzubereitung nicht unterscheide. Ich verwende denselben Teig für beide Varianten.

Zutaten für Crêpeteig für 4 Portionen (ca. 8 Crêpes)

  • 250g Weissmehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 3 Eier
  • 5dl Milch

Zutaten für die Pilzfüllung: siehe unten

 

Das Mehl, den Zucker und das Salz in eine Schüssel geben und gut vermischen.

In der Mitte eine Mulde formen und die Eier und die Milch dazugeben.

Mit dem Handrührer alles sehr gut verrühren.

Den Teig bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit alles für die Pilzfüllung vorbereiten und die Pilzfüllung machen. Dann muss sie nur rasch aufgewärmt werden, wenn die Crêpes fertig sind. Die Pilzfüllung ist ganz am Schluss beschrieben, damit das Grundrezept übersichtlich bleibt.

In einer Bratpfanne (möglichst eine beschichtete) wenige Öl heiss werden lassen.

Eine Kelle voll Teig dazugeben …

 

… und die Pfanne etwas schwenken, damit der Teig gleichmässig und dünn in der ganzen Pfanne verteilt ist.

Bei mittlerer Hitze braten.

Wenn die Crêpe unten leicht gebräunt ist, wenden und auf der zweiten Seite ebenfalls braten, bis sie leicht gebräunt ist.

Die Crêpe auf einen Teller geben und im Backofen bei ca. 50°C warm halten.

Wieder etwas Öl und dann eine Kelle Teig in die Pfanne geben so fortfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Die fertigen Crêpes werden im Ofen auf dem Teller einfach aufeinandergeschichtet.

Pilzfüllung

Zutaten (Mengen nehme ich immer Pi mal Daumen oder was gerade da ist)

  • Petersilie
  • Pilze (hier gefrorene Austernseitlinge)
  • Paprika (optional)
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sahne (Crème légère)

Die Zwiebel grob hacken.

Die Pilze in Streifen schneiden (frische Austernpilze können von Hand in Streifen gerissen werden).

Die Petersilie hacken (etwas zur Deko beiseite legen).

Die Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden.

Die Zwiebeln in Butter glasig braten. 

Dann die Pilze dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Paprikastreifen dazugeben und alles etwas braten.

Hitze reduzieren.

Sahne dazugeben und leicht binden lassen.

Petersilie darüberstreuen.

Entweder in die Crêpes füllen oder in der Pfanne an den Tisch bringen, so dass jeder selbst füllen kann.

   

Tortilla española (Spanische Tortilla)

Die Spanische Tortilla ist ein wunderbares Gericht: Es passt für alle möglichen Gegebenheiten. Mit etwas Salat (und Wurst oder Käse) als Hauptgericht, einfach Zwischendurch um den Hunger zu stillen, als Snack/Fingerfood an einer Party, als Mitternachtssnack, … und sie kann sowohl warm als auch kalt gegessen werden.

Über DAS Tortilla-Rezept müssen wir gar nicht diskutieren: Die eigentliche Tortilla besteht nur aus Kartoffeln, Ei, Zwiebeln und Salz. (Lässt man die Kartoffeln weg, gibt es eine Tortilla Francesa.) Ähnlich wie bei der Pizza können die Zutaten beliebig ergänzt werden, so dass sie je nach Geschmack und Vorlieben passen. Auch die Herstellung selbst ist von Region zu Region und sogar von Koch zu Köching in Spanien unterschiedlich. Während die einen die Kartoffeln ein wenig bräunen, schwören die anderen darauf, dass die Kartoffeln auf keinen Fall Bräune annehmen dürfen. Einige Köchinnen servieren die Tortilla in der Mitte noch leicht feucht, andere komplett durchgebraten. Manche wenden sie nur einmal, wieder andere mehrfach … jene schneiden die Kartoffeln in Scheiben, andere in Würfel … und der moderne Spanier nimmt eine beschichtete Antihaft-Pfanne, um etwas weniger Öl zu brauchen…

Entsprechend zeige ich hier, wie ich für mich die Tortilla mache. Grinsen

Grundzutaten

  • 700g Kartoffeln
  • 1-2 Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 4-6 Eier (je nach Grösse)
  • Salz

 

Kartoffeln schälen und in ca. 3mm Scheiben hobeln – oder in kleine Würfel schneiden. Wie man’s lieber mag. Vermutlich ist es mit Würfeln einfacher, dass die Tortilla nicht zerfällt, weil sich die Eimasse gleichmässiger verteilen lässt.

Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen.

 Die Kartoffeln leicht salzen und mit den Zwiebeln bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln – bis die Kartoffeln knapp gar sind. Die Kartoffeln sollen sich mit einem Löffel leicht zerteilen lassen. Ich für meinen Teil mag es übrigens, wenn sie stellenweise leicht bräunen…

Während die Kartoffeln köcheln, die Eier in einer (grossen) Schüssel aufschlagen.

Nun werden die Kartoffeln zu den Eiern in die Schüssel geben, gut durchmischt und beiseit gestellt. (Falls keine beschichtete Pfanne verwendet wurde, das überschüssige Öl in der Pfanne lassen für die weitere Zubereitung.)

Nun werden allfällige Ergänzungen nach Bedarf angebraten (Chorizoscheiben, Speck, Paprika, Pilze, Kefen, Brokkoli,…).

Dann werden die Ergänzungen ebenfalls in die Schüssel zur Kartoffel-Ei-Mischung gegeben und mit dieser gut durchmischt. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hitze wieder höher stellen und etwas Öl in der Pfanne erhitzen.

Dann die Kartoffel-Ei-Mischung in die Pfanne geben und die Hitze reduzieren (kleine bis mittlere Hitze).

Darauf achten, dass die Tortilla nicht anklebt.

Nach etwa 10 Minuten kann die Tortilla gewendet werden. Dazu wird ein flacher Teller mit kaltem Wasser abgespült.

Die Tortilla wird mit einer Kelle am Rand gelöst. Der Teller wird über die Pfanne gelegt und das ganze umgedreht. (Achtung, dass kein Öl auslaufen und Hände oder Arme verbrennen kann!)

Etwas frisches Öl in die Pfanne geben und die Tortilla dann einfach vom Teller in die Pfanne zurückgleiten lassen…

Nach weiteren 5-10 Minuten ist die Tortilla fertig.

Die Tortilla ist nun jederzeit servierbereit – heiss, warm/zimmertemperatur oder gekühlt…

 

Nopalitos con huevos (Rührei mit Kaktusblättern)

Ein leckeres mexikanische Frühstück aus Kaktusblättern. Ich behalte mir gerne etwas gegarte Kaktusblätter zurück, wenn ich Kaktusblättersalat mache, um damit am nächsten Morgen ein herrliches Frühstück zu zaubern. Es ist wohl das zweithäufigste Rezept neben dem Ensalada de nopales, wenn man nach Rezepten mit Kaktusblättern sucht.

Als Frühstück für 2 Personen:

  • 3-4 Eier
  • 2-3 Nopalitos, vorgegart und in Streifen geschnitten (Auf dem Bild oben sind 3 relativ kleine Blätter von O. humifusa und ein „massgebendes“ Opuntia ficus-indica Blatt zu sehen)
  • 1 Zwiebel oder 1 dl Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten
  • 1 Tomate
  • 1 Knoblauchzehe
  • Peperoncini nach Belieben
  • Korianderblätter (ich verwende Vietnamesischen Koriander)
  • Salz & Pfeffer
  • Rapsöl oder Bratbutter zum Anbraten

Varianten:

Es können nach Belieben und Geschmack auch weitere Zutaten dazugegeben oder weggelassen werden.

Speck, Paprika in Streifen, Tomatenwürfel, Chorizo, …

Auch verschiedene Gewürze und Kräuter können verwendet werden: Petersilie, Korianderblätter (oder Vietnamesischer Koriander ‚Rau Ram‘), Chilipulver, Pfeffer, …

Alle Zutaten werden kleingeschnitten:

Dann wird das Öl in einer Bratpfanne erhitzt und der Knoblauch mit den Peperoncini (+ ev. Zwiebel) angebraten.

Die Tomaten, Frühlingszwiebeln und Nopalitos werden dazugegeben …

und ebenfalls angebraten.

Dann wird die Hitze reduziert und die Eier werden dazugeschlagen.

Und mit dem Rest vermischt.

Nun lässt man die Eier stocken (gelegentlich etwas bewegen, damit das Ei gleichmässig stockt) und zum Schluss mit den Korianderblättern bestreut.

Sofort servieren.

  

Rührei nach moer

Ein weiterer Frühstücksklassiker ist das Rührei. Es gibt unzählige Varianten: Ob puristisch nur mit Ei und etwas Estragon oder Schnittlauch bestreut, oder mit diversen Ergänzungen wie hier beschrieben.

Wichtig: Das Rührei wird nicht gekocht oder gebraten, es soll nur bei geringer Hitze stocken.

Zutaten (für 1-2 Personen)

  • 3 Eier
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Schluck Mineralwasser mit Kohlensäure
  • Salz
  • Petersilie
  • Nach belieben weitere Ergänzungen wie Speck, Schinken, Garnelen, Käse, Pilze, Paprika/Peperoncini, Tomaten und andere Gemüse
  • Etwas Butter oder Öl zum Anbraten

Die Zwiebel wird grob gehackt. Die Petersilie wird ebenfalls gehackt.

Dann werden die Eier in eine Schüssel aufgeschlagen und mit Salz und einem Schuss Mineralwasser verquirlt. Die Kohlensäure soll das Ei luftiger machen.

Die Zwiebel (und allfällige weitere Ergänzungen) mit etwas Butter anbraten.

Dann wird die Hitze reduziert. Das Ei soll nur Stocken, nicht braten.

Die Eimasse hinzugeben. (Der aufmerksame Leser erkennt hier am Pfannenrand, dass die Pfanne noch etwas heiss war.)

Gelegentlich wird mit einer Kelle das Ei etwas bewegt, damit es gleichmässig stockt.

Das Rührei ist fertig, wenn es gestockt, aber noch feucht und crfemig ist: etwa so wie auf dem folgenden Bild.

Schnell mit den (frischen) Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Das folgende Bild zeigt ein bereits etwas zu fest gegartes Rührei. Wenn man jedoch Personen mit einer Überempfindlichkeiten auf Salmonellen in der Familie hat, geht es nicht anders…

Mit (frischen) Kräutern bestreuen und sofort servieren.