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Sweet Pickle Relish

Sweet Pickle Relish nach Donna Matthews

4  cups cucumbers, deseeded and chopped
2  cups onions, chopped
1  cup green bell pepper, chopped
1  cup red bell pepper, chopped
1⁄4 cup kosher salt
3 1⁄2 cups sugar
2  cups cider vinegar
1  tablespoon celery seed
1  tablespoon mustard seeds
 
  1. Put all the vegetables in a large bowl.
  2. Sprinkle the salt over the chopped vegetables.
  3. Cover with cold water and let stand for 2 hours.
  4. Drain vegetables well, then press out as much liquid as possible.
  5. In a large pot, combine sugar, vinegar and seeds.
  6. Bring to a boil.
  7. Add vegetables.
  8. Bring back to a boil and simmer for 10 minutes.
  9. Using a slotted spoon, put into pint jars according to standard canning procedures.
  10. (Note: Although some of the brine needs to go in the jars, I use a slotted spoon to keep it from being too soupy.).

Dieses Rezept von Donna Matthews habe ich bei Foods.com gefunden.

Sweet ’n‘ sour Sauce zum Einwecken

Für den Vorrat koche ich die süss-saure Sauce im grossen Stil und wecke die Sauce dann Portionsweise ein. So haben wir immer ein leckeres und schnelles Essen bereit. Reis kochen, Geschnetzeltes anbraten, Sauce dran kippen und erwärmen. Fertig.

Zutaten für ca. 5 Liter Süss-saure Sauce

  • 1620 g Essig
  • 1620 g Zucker
  • 90 g Salz
  • 540 g Tomatenmark
  • 720 g Sojasauce
  • 180 g Öl
     
  • 1 Ananas
  • 1 kg Gemüsepaprika (CH: Peperoni)
  • 1 kg Zwiebeln
  • 500 g Karotten

 

Das Gemüse vorbereiten: putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. (Für Fonduesauce oder als Grillsauce die Stückchen kleiner Schneiden, eher hacken.)

Essig, Zucker, Salz, Tomatenmark, Sojasauce und Öl in eine Pfanne geben.

Die Zutaten unter gelegentlichem Rühren erhitzen.

Das Gemüse mit etwas längerer Garzeit dazugeben (Zwiebeln, Karotten) und bei mittlerer Hitze unter Rühren ca. 10 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Gläser, Deckel und Gummis bereitstellen und sterilisieren.

Dann das restliche Gemüse (Gemüsepaprika) dazugeben und weiter 5 Minuten köcheln. Ab und an Umrühren nicht vergessen.

 

Die Sauce in die Gläser füllen. Ich verteile dazu zuerst die festen Bestandteile auf die Gläser und fülle dann mit Sauce auf.

Ich fülle damit 10 oder 11 1/2-Liter Weckgläser.

 

Einkochen 60 Minuten bei 100°C

Wenn ich die Sauce zusammen mit einer Portion Zigeunersauce einkoche, dann nehme ich einfach die längere Einkochzeit der Zigeunersauce (75 Minuten). Dann habe ich gleich einen Weck-Topf voll.

 

Zum Schluss noch hübsch etikettieren …

… und ab damit in den Vorrat!

 

Verwendung:

1 Portion (ca. 5 dl) reicht für 3-4 Portionen bzw. 800-900 g Fleisch.

Fleisch anbraten (oder in Tempura-Teig ausbacken) und warm stellen (Backofen, 60°C, Ober-/Hitze – mit Umluft wird’s trocken).

Sauce aufkochen. 2 EL Stärke in 1 dl Ananassaft (alternativ Orangensaft, Wasser) auflösen und dazugeben.

Unter Rühren kochen, bis die Sauce bindet. Fleisch in die Sauce geben und servieren.

Nach Belieben mit Ringen von frischen Frühlingszwiebeln garnieren.

 

Zigeunersauce zum Einwecken

Ein Saucenklassiker schlechthin. Ich koche davon eine grössere Menge und wecke sie portionsweise ein. Dann habe ich einige Portionen für schnelle Gerichte bereit.

Zutaten für ca. 5 Liter Zigeunersauce:

  • 1 kg Paprika (CH: Peperoni)
  • 1 kg Zwiebeln
  • 500 g Champignons
  • 1 Glas Gewürzgurken (360 g Abtropfgewicht)
     
  • 300 g Essig
  • 300 g Zucker
  • 200 g Tomatenmark
  • 50 g Rinderbrühenpulver (Menge für 5?? Liter Brühe)
  • 100 g Rotwein
  • 50 g Paprikapulver
  • 2 kg passierte Tomaten
     
  • Öl zum Anbraten

 

Die Zwiebeln schälen und grob hacken.

Die Paprika entkernen, waschen und in Würfel oder kleine Streifen schneiden.

Die Gewürzgurken der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden.

Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Die Gewürze abwiegen.

Die Zwiebeln andünsten.

Die Paprikastücke und die Champignons dazugeben und andünsten.

Mit Essig und Rotwein ablöschen.

Restliche Zutaten dazugeben und gut umrühren.

Aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und das ganze bei kleiner bis mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln.

Dazwischen die Gläser und Deckel im Ofen sterilisieren. (OK, ich gebe ja zu, dass ich sie manchmal zum Reinigen in die Geschirrspülmaschine gebe und dann direkt aus der Maschine befülle… ) Die Gummiringe in Wasser mit einem Schuss Essig für einige Minuten abkochen und bis zur Verwendung im Wasser liegen lassen.

Die Sauce in die Gläser füllen. Ich verteile dazu zuerst die festen Bestandteile auf die Gläser und fülle dann mit Sauce auf.

Ich fülle damit 10 1/2-Liter Weckgläser. Zusammen mit einer Portion Sweet’n’sour-Sauce fülle ich damit gerade meinen Weckautomaten randvoll.

 

Einkochen: 75 Minuten bei 100°C. (75 Minuten wegen der Pilze!)

 

Zum Schluss noch hübsch etikettieren …

… und ab damit in den Vorrat!

Verwendung:

1 Portion (ca. 5 dl) reicht für 3-4 Portionen bzw. 800-900 g Fleisch.

  • Zigeunerschnitzel:
    4 Schweineschnitzel braten. Sauce dazugeben und erwärmen (oder in separater Pfanne erwärmen und darüber giessen.
    Mit frischen Zwiebelringen und Frühlingszwiebel garnieren.
    Dazu passen Pommes, Reis, Teigwaren oder Spätzle und Salat.
  • Zigeunergeschnetzeltes:
    Geschnetzeltes anbraten. Sauce dazugeben und erwärmen.
    Mit frischen Zwiebelringen und fein gehackter Petersilie garnieren.
    Mit Reis oder Spätzle und Salat servieren.
  • Grillsauce:
    Die Sauce direkt aus dem Glas zu gegrilltem servieren.
    Nach Belieben mit dem Zauberstab leicht pürieren.
    Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3-4 Tagen (ungetestet, ev. hält sie auch länger) aufbrauchen.

 Tipp: Wer etwas Pfiff mag, kann einfach etwas Cayennepfeffer dazugeben! Meine Kids mögen das nicht, daher ist die Sauce mild…

Pörkölt zum Einwecken (Ungarisches Gulasch)

Ab und an habe ich nach einem anstregenden Tag oder nach harter Gartenarbeit einfach keine Energie mehr um zu kochen. Dann muss ein „Fertiggericht“ her – natürlich Marke Eigenbau. So zum Beispiel dieses Gulasch. Glas öffnen, aufwärmen und eine Beilage (Reis, Knödel oder Teigwaren) kochen. Servieren. Essen.

Zutaten für ca. 9 Liter Gulasch (oder 20-24 Portionen)

  • 3600 g Schweinsragout (Voressen)
  • 3600 g Zwiebeln (ungerüstet gewogen 🙂 )
  • 1800 g Paprika (CH: Peperoni)
  • 63 g Paprikapulver, edelsüss (9 EL à 7 g)
  • 6 TL Majoran oder Oregano
  • 3 TL Kümmel
  • 60 g Rinderbrühen-Pulver (Pulver für ca. 3 Liter Wasser)
  • 1.2 Liter Wasser
  • 1.2 Liter Rotwein
  • 20 g Salz

(-> Wenn das Gericht nicht eingeweckt wird, kann das Fleisch mit ca. 12 EL Mehl bestäubt und damit die Sauce gebunden werden – oder das Gericht wird am Schluss mit Stärke gebunden.)

 

Das Gemüse vorbereiten: Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Die Paprika entkernen, waschen und in Streifen schneiden.

Die Gewürze abwägen und die Flüssigkeiten abmessen.

Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden.

 

Das Fleisch portionsweise anbraten und in eine grosse Schüssel geben.

Dann die Zwiebeln ebenfalls portionsweise andünsten. Ich brate einen Teil in der Bratpfanne des Fleisches an, einen Teil gleich im grossen Topf. Die angedünsteten Zwiebeln kommen dann in den grossen Topf und die restlichen werden in der Bratpfanne angedünstet.

Am Schluss das Fleisch zu den Zwieben in den Topf geben und die Gewürze darüber streuen.

Den Rotwein dazugiessen.

Das ganze gut mischen und das Wasser dazugiessen. Es sollte gerade so knapp bedeckt sein.

Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt bei mittlerer Hitze während etwa 40 Minuten schmoren.

Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Die Paprikastreifen dazugeben, umrühren und weitere 20 Minuten schmoren.

Die Einmachgläser und Deckel im Backofen, die Gummiringe in einer Pfanne mit Wasser sterilisieren.

 

Abschmecken, bei Bedarf etwas Salz dazugeben.

In die Gläser füllen. Am besten das Fleisch in die Gläser verteilen und dann mit Sauce auffüllen, sonst hat es wie bei mir beim ersten Versuch im letzten Glas nur noch Gemüse und Sauce und 2 Stückchen Fleisch…

Die Gläser verschliessen und in den Einkochautomaten stellen.

 

Das hat bei mir zum Füllen von 10 Gläsern gereicht: 5 x 1 Liter und 5 x 0.75 Liter.

Einwecken: 90 Minuten bei 100°C

 

Verwendung:

Glasinhalt in eine Pfanne kippen und 2 EL Maizena (auf 1 Liter Gulasch) gut einrühren.

Das Gulasch unter Rühren aufkochen und bei mittlerer Hitze warm werden lassen.

Dazu passen Knödel, Spätzle, Teigwaren oder Reis.

Rahmgulasch: Vor dem Servieren 1 dl Rahm dazugeben.

Paprikás: Vor dem Servieren auf 1 Liter Gulasch einen halben Becher Sauerrahm beigeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rumänischer Gurkensalat

Eingeweckter Gurkensalat auf rumänische Art.

3,5 kg Gurken (ca. 6 grosse Salatgurken)

0,5 kg Paprika, rot

0,5 kg Zwiebeln

Sud

  • 1 Liter Weissweinessig
  • 1,5 Liter Wasser*
  • 0,5 Liter Apfelsaft*
  • 250 g Zucker
  • 3 TL Salz
  • 2 TL Curry
  • 40-100ml Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen)
  • 1TL Senfkörner

 

Die Gurken waschen und allenfalls die „Stacheln“ entfernen. Der länge nach halbieren und wenn nötig die Kerne mit einem Löffel entfernen.

Die Gurken in feine Scheiben hobeln (ich nutze die Zyliss-Reibe, Stufe 3).

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe hobeln (Zyliss-Reibe, Stufe 2). 

Die Paprika waschen, rüsten und in feine Streifen schneiden.

 

Einmachgläser, Deckel und Ringe sterilisieren. Am einfachsten im Backofen.

 

Für den Sud alle Zutaten in eine grosse Pfanne geben. Meine 7-Liter-Pfanne war leider zu klein. Die 14-Liter-Pfanne ist perfekt!

Den Sud aufkochen und ca. 5 Minuten kochen lassen.

Danach einen Teil der Senfkörner mit einem Sieb herausfischen.

Das vorbereitete Gemüse in den Sud geben und aufkochen lassen. Köcheln lassen bis die Gurken (oder Zucchini) glasig sind.

Heiss in die Gläser füllen, mit Sud auffüllen und verschliessen.

Einwecken für 20 Minuten bei 90°C.

 
Ergibt ca. 10-12 Gläser a 0,5 Liter.  
 
Der Salat kann einfach so aus dem Glas gegessen werden.

In Rumänien wird ein Becher Sauerrahm mit der Gabel aufgeschlagen und mit dem Salat (ohne den Sud!) vermischt. Als Variante kann auch ein Naturjoghurt verwendet werden.

Mit fast dem gleichen Rezept nur mehr Paprika wird dort auch Zucchini zu Salat eingemacht. 

 

Varianten: (Die Gesamt-Gemüsemenge sollte jeweils 4,5 kg ergeben.)

  • Gurke-Zucchini-Salat: Gurke und Zucchini gemischt verwenden. besonders grössere Zucchini schälen.
  • Zucchini-Salat: 3 kg Zucchini, 1 kg Paprika, 0,5 kg Zwiebeln verwenden.
  • Paprika weglassen und 4 kg Gurken und/oder Zucchini verwenden.

 

Quelle: Nach einem Rezept von User Gisela im Forum von Chefkoch.de

Cassis-Likör aus Beerensaft

Damit ich die halbvolle Flasche schwaren Johannisbeersaft nicht bis zum Winter aufbewahren muss, wollte ich was damit machen.

Ich habe mit einem Teil eine halbe Portion Beerenlikör angesetzt und den Rest vermischt mit Orangensirup getrunken. Letzteres war sehr lecker … und ersteres braucht noch etwas Geduld zum Reifen.

  • 400 ml Beerensaft
  • 150-200 g Zucker
  • Obstbrand (oder Vodka) 35 – 40% Vol.

Den Beerensaft und den Zucker in eine Flasche oder Einmachglas geben und gut schütteln.

Auffüllen bis 1 Liter mit Obstbrand.

Das ganze an einem hellen Ort bei Zimmertemperatur für ca. 8 Wochen reifen lassen. Danach ist er trinkfertig.

 

Brombeeren-Konfitüre (ohne Kerne)

Heute habe ich aus einem Teil der vielen, vielen Brombeeren Konfitüre gekocht.

Die Brombeeren habe ich mit wenig Wasser in einer Pfanne kurz aufgekocht.

Dann das Grobe vom Feinen getrennt – sprich alles durch ein Sieb gegossen.

Das Grobe wurde nun portionsweise durch die Flotte Lotte gedreht. Mit dem feinen Einsatz (Lochgrösse ca. 2mm) kann ich fast alle Kernchen aussortieren.

Aus dem Ergebnis gab es erstmal ein Dessert um erneut Energie zu tanken für die Konfitürenkocherei: Ein Becherchen Magerquark, ein Joghurt, etwas Zucker und 3-4 EL Brombeermasse ergaben eine leckere Brombeer-Creme!

Frisch gestärkt ging es ans Eingemachte – bzw. ans Einmachen:

ca. 900 g Brombeermasse

350 g Zucker

1 Päckchen Gel-Fix 3:1 von Dr. Oetker

(–> Ergibt ca. 2 Gläser à 580ml)

 

Alles unter Rühren aufkochen und mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei ständig umrühren.

Gelierprobe machen.

Sofort in heiss ausgespülte Gläser füllen, verschliessen und abkühlen lassen.

Beschriften … und ab in den Vorrat, damit wir im Winter an die süssen Beeren erinnert werden.

Quittengelee

Ich mag ja lieber die Quittenkonfitüre, aber meine bessere Hälfte mag den Gelee lieber. Zum Glück kann man in einem Arbeitsgang beide Geschmäcker zurfieden stellen Cool

Da die Quitten einen recht hohen Pektingehalt haben, kann der Saft problemlos mit normalem Zucker geliert werden. Da das Pektin vor allem im Kerngehäuse und in der Schale vorkommt, sollten die Früchte weder geschält noch entkernt werden. Nur der Flaum kann bitter schmecken und wird darum fein säuberlich mit einem Tuch oder Lappen abgerieben.

Zutaten (ergibt ca. 4-5 Gläser Gelee)

  • ca. 2 kg Quitten
  • (Optional können noch 3-4 Äpfel dazugegeben werden)
  • Wasser
  • 1 Zimtstange (optional)
  • 1 Anisstern (optional)
  • 4 EL Zitronensaft
  • ca. 600 g Zucker
    (oder ca. 800 g Gelierzucker 1:1)

 

Mit einem Tuch den Flaum von den Quitten schrubben.

Die Quitten mit einem grossen Messer vierteln.

a) Das Kerngehäuse bleibt drin.

b) Das Kerngehäuse (Kerne und hartes Material drumrum) werden sorgfälltig herausgeschnitten und die Schnitze in kleinere Stücke zerteilt.

Die Quittenschnitze (& Apfelstücke) in eine grosse Pfanne geben und knapp mit Wasser bedecken (ca. 1,25 Liter).

2 EL Zitronensaft, Zimtstange und Anisstern dazugeben.

Das ganze aufkochen. Dann die Pfanne zudecken, die Hitze reduzieren und bei kleiner Hitze ca. 40-60 Minuten die Quitten weich kochen. (Die Quitten sollen aber noch nicht gerade selbständig zu Mus zerfallen.) Während dieser Zeit sollte möglichst nicht umgerührt werden. Bei Bedarf lediglich wenig Wasser nachgiessen.

Die Zimtstange und den Sternanis herausfischen.

Die Pfanne vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Am besten werden die Quitten so zugedeckt im Sud einen Tag stehen gelassen. Das ergibt eine schönere Farbe und etwas mehr Geschmack im Gelee. Es kann aber auch direkt weitergearbeitet werden.

Tipp: Wer mit den Rückständen etwas machen will und die Kerngehäuse nicht entfernt hat, der kann jetzt die Kerngehäuse recht einfach aus den weichgekochten Früchten schneiden. Einfach mit der Spitze eines Rüstmessers links und rechts dem Kerngehäuse entlang einschneiden und das Gehäuse herausziehen.

Nun werden die Früchte durch ein Sieb gegossen und gut abgetropft. Der Saft wird noch durch ein Mulltuch gefiltert um ein schön klares Gelee zu erhalten. Wer weniger Wert auf ganz klares Gelee legt und dafür lieber etwas mehr Saftausbeute hat, kann die Quittenstücke/Pansche auch mit einem Mulltuch etwas ausdrücken. Das hat weder auf den Geschmack noch auf die Haltbarkeit einen Einfluss.

Die Rückstände werden für das Gelee nicht mehr gebraucht. Anstatt sie einfach zu entsorgen, kann daraus Quittenkonfitüre, Quittenbrot oder ein einfaches Quittenmus gemacht werden. Wegwerfen wäre doch viel zu schade…

Quittenmus: Das Fruchtfleisch mit Zucker, Zimt und Zitronensaft würzen und pürieren. Nach Geschmack mit etwas Apfel- oder Orangensaft verfeinern. Einfach als Mus mit etwas Schlagsahne oder Schmand oder als Crêpes-Füllung verwenden.

Nun aber weiter mit unserem Gelee:

Den abgetropften Quittensud abmessen und ggf. mit Wasser oder Apfelsaft „aufrunden“.

Gelieren mit normalem Haushaltszucker

70-80 g Zucker pro 1 dl Sud verwenden + 1/4 EL Zitronensaft.

Also 8 dl Sud mit 600 g Zucker und 2 EL Zitronensaft in eine grosse Pfanne geben. Aufkochen und dabei den Zucker unter Rühren auflösen.

Sobald das ganze kocht die Hitze reduzieren, so dass die Masse gerade noch sprudelnd kocht.

Das ganzt ca. 10-15 Minuten kochen lassen. Dabei möglichst nicht mehr umrühren.

Gelierprobe machen und in heiss ausgespülte Gläser einfüllen. Falls die Gelierprobe noch nicht befriedigt, noch etwas weiter kochen lassen und erneut eine Gelierprobe machen…

Die Gläser sofort verschliessen und auskühlen lassen. Möglichst nicht mehr bewegen bis die Gläser vollständig ausgekühlt sind, um den Gelierprozess nicht zu stören.

 

Tipp: Wer mag, kann vor dem Abfüllen des fertigen Gelees noch einen Schluck Zwetschgenwasser, Obstbranntwein oder Himbeergeist einrühren.

 

Variante: Gelieren mit Gelierzucker

Gleiche Menge Gelierzucker 1:1 wie Quittensud verwenden.

Also 8 dl Sud mit 800 g Gelierzucker und 1 EL Zitronensaft in einen grossen Topf geben.

Aufkochen und 3-4 Minuten unter gelegentlichem Rühren sprudelnd kochen. Allenfalls abschäumen.

Gelierprobe machen und in heiss ausgespülte Gläser füllen.

 

Rezepte für Quittengelee gibt es unzählige und alle sehen ziemlich ähnlich aus. Ich habe mich als Vorlage bei diesem Rezept auf Mamas Rezepte abgestützt.