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Ginger Ale – das echte

Ingwer, Zucker und Zitrone werden mit etwas Hefe vergoren. Ein leckeres aber hoch explosives erfrischendes Getränk…

Zutaten für eine 1,5 Liter PET-Flasche

  • 330 g Zucker
  • ca. 0.8 g Trockenhefe (ca. 1/8 TL)
  • 8 g Ingwer, frisch
  • 50 ml Zitronensaft (Saft von 1 Zitrone)
  • Wasser

 

Zucker und Hefe gut vermischen.

Ingwer schälen und fein hacken (oder reiben) und ebenfalls dazumischen.

In eine saubere PET-Flasche füllen.

Mit Leitungswasser die Flasch ca. halbvoll füllen und schwenken, bis der Zucker und die Hefe aufgelöst sind.

Die Flasche dann bis etwa 5 cm unter den Rand mit Wasser auffüllen und verschliessen. Gut schütteln.

Bei Raumtemperatur aufstellen und etwa 24 – 48 Stunden reifen lassen.

Nach 24 Stunden einen Drucktest machen: Kann die Flasche mit dem Daumen nicht mehr eingedrückt werden, ist das Ginger Ale fertig. Allenfalls weiter stehen lassen. Aber vorsicht! Es baut sich ein enormer Druck auf! Innerhalb der nächsten 24 Stunden kann die Flasch im dümmsten Fall bereits explodieren! Keine Glasflaschen verwenden!!!

Eventuell leicht Druck ablassen – ohne dass alles herausschäumt … 🙂

Das fertige Ginger Ale im Kühlschrank kühl stellen. Dadurch wird auch die Explosionsgefahr verringert …

Zum Geniessen durch ein Sieb giessen und kalt geniessen.

 

Quelle: Victorias kitchen secrets, wikihow.com

Variante: Ginger Beer mit selbst gebrautem Ginger Bug bei Chef Hansen

Ginger Sirup (Ingwerlimonade – Ginger Ale Limonade)

Ein leckerer Ingwersirup. Daraus lässt sich mit Mineralwasser eine leckere Limonade zaubern… ähnlich dem Getränk Ginger Ale – nur viel viel besser 🙂

Nicht zu verwechseln mit dem „echten“ Ginger Ale mit Hefe und leichtem Alkoholgehalt – dazu in einem anderen Artikel mehr…

Zutaten

  • 150 g Ingwer (frische Knolle)
  • 250g Zucker (brauner)
  • 1 Limette (die sind eigentlich immer unbehandelt)
  • 1 Zitrone (unbehandelt > bio)
  • 500 ml Wasser

Die frisch ausgespülten sauberen Flaschen im Backofen bei 120°C für 15 Minuten sterilisieren.

Die Limette und die Zitrone heiss abwaschen.

Die Schale abreiben und den Saft auspressen.

Den Ingwer schälen und fein reiben oder hacken.

Wasser, Zucker, Ingwer, Zitrusschale, Zitronen- und Limettensaft in einen Topf geben und aufkochen.

5-10 Minuten köcheln lassen, bis die Konsistenz sirupartig wird.

Den Sirup durch ein Sieb in die Sterilisierten Flaschen füllen, verschliessen und auskühlen lassen.

Den fertigen Sirup im Kühlschrank aufbewahren, da der Zuckergehalt eher gering ist.

 

Verwendung: Als Sirup nach Geschmack mit Leitungswasser oder als Ginger Ale mit Mineralwasser (mit Kohlensäure) auffüllen.

 

Quelle: der klang von zuckerwatte, Victorias kitchen secrets

Schokolademilch

Eine „echte“ heisse Schokolade – mmmhh … weisch wie fein?!? [DE: Weisst Du wie lecker?]

Zutaten für 3-4 Tassen:

  • 120 g Milchschokolade
  • 800 ml Milch
  • zum Verfeiner nach Belieben wenig Zimt oder Kardamom 

 

Die Schokolade grob zerkleinern und (ev. mit Zimt oder Kardamom) in eine Pfanne geben.

Die Milch dazugeben und bei mittlerer Hitze erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist.

Aufschäumen und in Tassen füllen. Sofort servieren 🙂

Cassis-Likör aus Beerensaft

Damit ich die halbvolle Flasche schwaren Johannisbeersaft nicht bis zum Winter aufbewahren muss, wollte ich was damit machen.

Ich habe mit einem Teil eine halbe Portion Beerenlikör angesetzt und den Rest vermischt mit Orangensirup getrunken. Letzteres war sehr lecker … und ersteres braucht noch etwas Geduld zum Reifen.

  • 400 ml Beerensaft
  • 150-200 g Zucker
  • Obstbrand (oder Vodka) 35 – 40% Vol.

Den Beerensaft und den Zucker in eine Flasche oder Einmachglas geben und gut schütteln.

Auffüllen bis 1 Liter mit Obstbrand.

Das ganze an einem hellen Ort bei Zimmertemperatur für ca. 8 Wochen reifen lassen. Danach ist er trinkfertig.

 

Holundersekt

Ein spritziges Getränk aus Holunderblüten. Adrenalinkick inklusive!

Ich hatte lange Zeit zu grossen Respekt von diesem Getränk. Noch immer bedeutet es Nervenkitzel pur… denn die Herstellung und Lagerung ist eine hoch explosive Angelegenheit.

Zutaten für 7 1.5-Liter PET Flaschen

  • Am ersten Tag :
    • 1,5 Liter heisses Wasser
    • 2 kg Zucker (Gemäss hbuehrer.ch 1,8-2kg für lieblichen, 1,3-1,4kg für trockenen „Sekt“)
    • 200 ml (=200g) Weissweinessig (oder Apfelessig)
    • 20 g Zitronensäure
    • optional: 2 BIO-Zitronen in Scheiben geschnitten
    • 3 Liter kaltes Wasser
    • 10-20 Dolden Holunderblüten
  • nach 2-5 Tagen :
    • ca. 4 Liter kaltes Wasser 
    • 7 leere 1,5l-PET-Flaschen, sauber ausgespült

 

Die Holunderblüten an einem sonnigen Tag und möglichst nicht direkt nach Regen pflücken. Die Blütendolden sollen voll aufgeblüht sein: Die Blüten müssen leicht gelblich sein, halten aber noch an der Dolde fest. Frisch aufgeblühte sind nicht tauglich.

Bereits beim Pflücken auf Läusebefall achten. Keine verlausten Blüten pflücken – es finden sich meist genügend unverlauste. Der Aufwand zum Säubern und Verlesen der verlausten Blüten steht in keinem Verhältnis zum Pflückaufwand von einem anderen lausfreien Strauch! Meist sind Sträucher die etwas stärkerem Wind ausgesetzt sind weniger von Läusen befallen.

Die Holunderblüten durch sorgfältiges Schütteln von allfälligen Bewohnern befreien.

Mit einer Schere die Blüten von den grossen Stielen schneiden.

Zucker, Zitronensäure und Essig in einen grossen (lebensmittelechten!) Eimer geben.

Etwa 1.5 Liter Wasser aufkochen und dazugiessen. Gut umrühren, bis sich Zucker und Zitronensäure aufgelöst haben.

2 Liter kaltes Wasser dazugiessen. Das Wasser soll unter 30°C warm sein, bevor die Blüten dazukommen.

Die Holunderblüten dazugeben und gut umrühren.

Den Eimer lose zudecken. Ich verwende ein Gazetuch oder eine Mullbinde, damit Fruchtfliegen keinen Zugang haben. (Frischhaltefolie geht auch. Den Eimer aber nicht ganz dicht verschliessen.) Der Ansatz braucht aber frische Luft zum Vergären.

Das ganze warm und hell aufstellen. Am besten tagsüber draussen aufstellen. Wärme und UV-Strahlung helfen dem Ansatz.

Gelegentlich umrühren.

 

Nach zwei bis fünf Tagen ist der Sekt fertig für die Abfüllung. Es sollten sich dann kleine Bläschen bilden.

Ich giesse den Ansatz zuerst duch ein Sieb um die Blüten herauszufischen und drücke das ganze dann gut in die Ansatzflüssigkeit aus. Danach giesse ich die Flüssigkeit noch 2 mal durch ein mit einem vierfachen Mulltuch ausgelegtes Sieb um die Schwebeteilchen bestmöglich auszufiltern.

Nun mit kaltem Wasser auffüllen bis knapp 11 Liter und gut umrühren.

Der fertige Sekt-Ansatz wird nun in die sauber ausgespülten PET-Flaschen abgefüllt. Die Flaschen werden nicht ganz gefüllt. Die Luft liefert für die Blütenhefen zusätzlichen Sauerstoff und dämpft den Druckanstieg. Wenn die letzte Flasche nicht ganz voll wird, giesse ich ein wenig Wasser nach und kennzeichne die Flasche mit einem Kreuz auf dem Deckel. Diese Flasche wird dann einfach etwas trockener sprich weniger süss…

Die Deckel der Flaschen werden locker verschraubt damit der Druck nicht allzu hoch ansteigt. Die Flaschen werden an einen schattigen und möglichst kühlen Ort gebracht (ideal sind 15-20°C). Ich stelle die Flaschen in einen Eimer oder grossen Blumentopf und platziere das ganze unter einem Strauch im Garten. Falls trotz aller Vorsichtsmassnahmen einmal eine Flasche hochgehen sollte …

Noch besser soll eine liegende Lagerung und gelegentliches Drehen der Flaschen sein. Letzteres soll die Hefen beim Arbeiten unterstützen.

Die Flaschen werden nun täglich überprüft:

  • Wenn die Flaschen hart sind (sich also nicht mehr eindrücken lassen), wird der Deckel sorgfälltig geöffnet und der Druck entlassen. Achtung: Flasche/Deckel immer von sich weg richten, beim Öffnen! Deckel wieder locker verschrauben.
  • Die Hefen setzen sich am Boden ab. Damit sie ordentlich arbeiten können, muss die Flasche täglich etwas gedreht und die Hefen wieder verteilt werden.

 

Nach  zwei bis vier Wochen ist der Sekt trinkfertig. Die Flaschen werden gut gekühlt.

Die Hefen bilden einen Bodensatz in der Flasche. Darum muss er sorgfälltig ausgeschenkt werden.

 

Wissenswertes: Die Säuren sollen als Konservierungsmittel ein Verschimmeln des Ansatzes während der Vergärung verhindern. Auf den Holunderblüten kommen Hefen vor, welche den Zucker im Ansatz verarbeiten. Dadurch entsteht in geringem Masse Alkohol, welcher die Hefen absterben lässt und Kohlensäure freisetzt. (Nach Wikipedia / http://de.wikipedia.org/wiki/Holundersekt )

 

Quellen: Es gibt unzählige Rezepte im Netz. Auf den folgenden Seiten habe ich hilfreiche zusätzliche Informationen gefunden.

http://www.hbuehrer.ch/Holundersekt.html Eine Mikrobiologische Erklärung mit Rezept (widerspricht etwas der Wikiversion)
 

Holunderblütensirup

Zutaten für ca. 12 Liter Sirup

8 Liter Wasser

6 kg Zucker (Bei Holunderblüten allenfalls 8 kg Zucker auf 8 Liter Wasser nehmen für eine etwas bessere Haltbarkeit)

60-80 Dolden Holunderblüten

160 g Zitronensäure* (20g/l Wasser)

*) Wer die Zitronensäure nicht mag, kann auch mit Zitronensaft säuern. Meist leidet aber die Haltbarkeit darunter – und gerade Holunderblütensirup ist diesbezüglich etwas heikel. Daher gebe ich der Zitronensäure den Vorzug.

 

Sammeln der Blüten

Die Holunderblüten an einem sonnigen Tag und möglichst nicht direkt nach Regen pflücken. Die Blütendolden sollen voll aufgeblüht sein – ab besten sind die Blüten bereits leicht gelblich, halten aber noch an der Dolde fest.
Bereits beim Pflücken auf Läusebefall achten. Keine verlausten Blüten pflücken – es finden sich meist genügend unverlauste. Der Aufwand zum Säubern und Verlesen der verlausten Blüten steht in keinem Verhältnis zum Pflückaufwand von einem anderen lausfreien Strauch! Meist sind Sträucher die etwas stärkerem Wind ausgesetzt sind weniger von Läusen befallen.

 

Ansatz bereiten

Die Holunderblüten durch sorgfältiges Schütteln von allfälligen Bewohnern befreien.

Mit einer Schere die Blüten von den grossen Stielen schneiden.

 

Zucker, Zitronensäure und Essig in einen grossen (lebensmittelechten!) Eimer geben.

2 Liter Wasser aufkochen und dazugiessen. Gut umrühren, bis sich Zucker und Zitronensäure aufgelöst haben.

Die restlichen 8 Liter kaltes Wasser dazugiessen.

Die Holunderblüten dazugeben und gut umrühren.

Sollen die Blüten mit heissem oder mit kaltem Wasser übergossen werden?
Beides geht, der Sirup wird in jedem Fall gut. Ich habe das Gefühl, mit kaltem Wasser wird das Aroma etwas feiner – frischer ? – als mit heissem. Für die Vitamine ist wohl kaltes Wasser besser.

Den Eimer lose zudecken. Ich verwende dafür Frischhaltefolie. Den Eimer aber nicht ganz dicht verschliessen.

Der Ansatz soll nun etwa einen Tag ziehen. Holunderblütensirup soll nicht länger als 1 Tag ziehen.

 

Sirup fertigstellen und abfüllen

Den Ansatz zuerst durch ein Sieb giessen um den Grossteil der Blüten abzusieben.

Dann durch ein Mulltuch abseihen. Möglichst nicht ausdrücken, um keine unnötigen Schwebeteile im Sirup zu haben. Ich habe das Tuch zweilagig ins Sieb gelegt.

Dann habe ich das Tuch ausgewaschen und nochmals vierlagig ins Sieb gelegt und den Ansatz dadurch in die Pfanne gegossen. Die Schwebeteilchen im fertigen Sirup begünstigen ein späteres Schimmelwachstum. Also sollen möglichst viele davon ausgesondert werden.

Den Sirup in einer grossen Pfanne erhitzen.

Die Zitronensäure und den Zucker unter Rühren dazugeben. (Umrühren beim Reinschütten des Zuckers ist wichtig, sonst setzt er sich am Pfannenboden fest!)

Der Sirup soll nicht aufgekocht werden um das Aroma der Holunderblüten zu schonen. Er wird unter gelegentlichem Rühren auf etwa 75°C erhitzt und dann heiss in sterilisierte Flaschen abgefüllt und sofort verschlossen.

 

Nach dem Abfüllen werden die Flaschen etikettiert. Fertig.

 

Pfefferminz-Sirup

Bevor der Schnee kommt, muss die Minze noch gerettet werden. So bin ich am Freitagabend mit der Schere und dem grossen Eimer in den Garten und habe alle schönen Zweige zusammengeschnitten. In der Küche habe ich die Zweige dann verlesen und etwas für den Apfel-Minz-Gelee abgezwackt.

Den Rest habe ich mit ca. 6 Liter kochendem Wasser übergossen. Dann habe ich den Eimer mit einem grossen Pfannendeckel „verschlossen“ und das ganze bis zum nächsten Tag in der Küche stehen gelassen.

Zutaten (Ergab ca. 5,5 Liter Ansatz bzw. 7,5 Liter Sirup)

  • Pfefferminze
    (Verlesen mit Stielen locker im Eimer bis zur 6 Liter-Marke: ich würde ca. 50 g auf 2-3 Liter Wasser nehmen)
  • ca. 6 Liter Wasser
  • 4125 g Zucker (750 g / Liter Ansatz)
  •   Zitronensaft

 

Die Pfefferminze verlesen und in einen grossen Eimer geben. Ich habe vom Händler nachfragen lassen, ob diese Eimer auch beim Arbeiten mit heissen Flüssigkeiten Lebensmittelecht sind. So kann ich ganz beruhigt grössere Mengen Sirup ansetzen und gebrühte Würste darin kühlen,….

 

Bowle Grundrezept (Pfirsichbowle / Erdbeerbowle)

Ob man den Waldmeister im Wald sammelt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Eine Diskussion darüber mag ich nicht führen … Siehe dazu den Beitrag „Keine Angst vor dem bösen Fuchs!„.

Wichtig: Mit den Vorbereitungen muss 4-6 Tage vor dem geplanten Serviertermin begonnen werden!

Zutaten für 3 Liter Bowle

  • 500g Früchte
  • ??g Zucker
  • 1,5 l Apfelwein, klar
  • 7 dl Apfel-Tischwein oder Weisswein (Riesling)
  • 7-10 dl Mineralwasser mit viel Kohlensäure (oder Sekt)

 

 

Kurz vor dem Servieren eine Flasche Sekt oder Mineralwasser mit viel Kohlensäure dazugiessen. Das gibt der Bowle den spritzigen Geschmack.

 

Die Idee zu diesem Rezept habe ich von der Seite obstweine.com.

Über die Herstellung von Bowlen ist einiges zu sagen. Oft wird hier des Guten zuviel getan, und Bowlenrezepte werden von manchen, geheimnisvoll gehütet. Die Bereitung einer Bowle gleicht vielfach einem feierlichen Akt, der aber meist feierlicher ist als das Trinken! Wie soll eine Bowle sein? Leicht und bekömmlich, und sie soll gut nach der verwendeten Frucht schmecken.
An einem schönen warmen Abend wollen wir in unserem Garten gemütlich beisammen sitzen und eine Bowle trinken. Sie soll uns froh und beschwingt machen, bekömmlich sein und am nächsten Tag wollen wir unbeschwert und gern an die genossene Bowle zurückdenken. Deshalb ist es ratsam, zum Ansetzen einer Bowle auf keinen Fall schweren Wein zu nehmen oder gar Alkohol und Likör zuzusetzen.
Als Grundwein für alle Bowlen, die gut und bekömmlich sind, ist immer naturreiner, herber Apfelwein mit süßem Apfel-Tischwein (1:1) zu empfehlen. Der besondere Feinschmecker kann als letztes, wenn die Bowle fertig ist und schon auf dem Tisch steht, eine Flasche Sekt zugießen. Es kann aber auch Selterswasser sein; denn die Kohlensäure ist es, die der Bowle einen spritzigen Geschmack gibt.

Erdbeerbowle

Will man abends eine Erdbeerbowle trinken, so empfiehlt es sich, schon frühmorgens die gewaschenen und entkelchten Erdbeeren gut einzuzuckern. So bleiben sie bis zum Abend stehen, damit der Zucker möglichst viel Saft herauszieht. 1/4 Stunde vor dem, Auftragen der Bowle schütten wir unsere gezuckerten Erdbeeren in den Bowlengrundwein. Hier werden wir ohne Nachsüßen auskommen. 1/2 kg Erdbeeren dürfte für 2 l Bowle genügen.
Eine solche Erdbeerbowle hat ein feines, zartes Aroma nach der frischen Frucht, und dies suchen wir ja in der Bowle.
Falsch ist es, Erdbeeren stundenlang vorher mit Wein zu übergießen, sie werden dadurch unansehnlich, bekommen einen bläulichen Schein, und das Aroma wird nicht so herausgezogen wie durch das Einzuckern.

Pfirsichbowle

Auch diese wie die Erdbeerbowle schon früh ansetzen! Die frischen Pfirsiche werden geschält, in kleine Stücke geschnitten und eingezuckert. Dann setzt man, wenn möglich, einige Tropfen Zitronensaft zu. Dieser verhindert, daß die Pfirsiche braun werden. Im übrigen verfährt man wie bei der Erdbeerbowle, verwendet etwa auch die gleichen Mengen.

Waldmeisterbowle

Ob man den Waldmeister im Wald sammelt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Eine Diskussion darüber mag ich nicht führen … Siehe dazu den Beitrag „Keine Angst vor dem bösen Fuchs!„.

Wichtig: Mit den Vorbereitungen muss 4-6 Tage vor dem geplanten Serviertermin begonnen werden!

Zutaten für xxx

Tag 1

  • Waldmeister (jung, darf noch nicht blühen) frisch gepflückt

Tag 3 (- 4)

  • 1-2 Liter herber Apfelwein

Tag 4 (-6)

  • 1-2 Liter süsser Apfel-Tischwein
  • 1 Flasche Sekt oder Mineralwasser (mit viel Kohlensäure)

 

Tag 1

Einen kräftigen Strauss Waldmeister pflücken und an einem luftigen und schattigen Ort zum welken auflegen. 

Frisch gepflückter Waldmeister schmeckt krautig, grasig. Erst beim Abwelken entsteht der liebliche Waldmeisterduft.

Nach 2-3 Tagen

Nach 2-3 Tagen wird der abgewelkte Waldmeister mit herbem Apfelwein übergossen. Dieser Ansatz wird wieder für 1-2 Tage an einem kühlen Ort ziehen gelassen.

1-2 Tage später

Wenn der Ansatz 1-2 Tage gereift ist, wird er durch ein Gazetuch oder ein feines Sieb abgegossen.

Je nach Geschmack und gewünschter Stärke werden nun ca. 1-2 Liter Süsser Apfelwein dazugegossen.

Wer die Bowle süsser mag, kann mit gelöstem Zucker nachsüssen.

Kurz vor dem Servieren eine Flasche Sekt oder Mineralwasser mit viel Kohlensäure dazugiessen. Das gibt der Bowle den spritzigen Geschmack.

 

Die Idee zu diesem Rezept habe ich von der Seite obstweine.com.