about moer’s bbqpit

Sinn und Zweck meines Blogs

Mein Blog dreht sich um die Themen Küche (Kochen, Grillen, Wursten, Gemüseschnitzen, …) UND Garten (Gemüsegarten, Exotische Pflanzen, Pflanzenzucht,…). Es ist privat und unabhängig.Diese beiden Themen gehen bei mir fliessend in einander über, da das meiste Gemüse in der Küche direkt aus dem Garten stammt…

Hauptächlich dienen die Beiträge als Gedankenstütze und Notizen für mich selbst. Auch meine Rezeptsammlung soll das Blog wiedergeben, so dass ich einerseits von überall (mit iNet) auf meine Rezepte zugreifen kann und andererseits faul wie ich bin auf die Fragen nach einem Rezept nur antworten kann „Das Rezept findest Du auf bbqpit.ch!“. Nie mehr eine Kopie vergessen mitzubringen – wie geil ist das denn?

Entsprechend habe ich auch (fast) keinerlei Anspruch an die Qualität der Bilder in meinem Blog. Wenn das Essen fertig und die Kids endlich am Tisch sind, will ich essen. Habbahabba! Das Bild wird dann irgendwann dazwischen geschossen. Basta. Ich fülle auch meine Mayo fürs Bild nicht in ein hübsches Schälchen, wenn es einfach im Mixbecher auf dem Tisch landet.

Die Beiträge sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und recherchiert. Jegliche Haftung wird ausgeschlossen.

Wer ist moer?

moer? Das bin ich!

Meine Erinnerung reicht nicht so weit zurück … aber irgendwann in meiner frühen Kindheit wurde moer zu meinem Rufnamen … und hat sich bis heute unter Freunden gehalten. Mittlerweile ist er auch so etwas wie mein „Künstlername“

moer – Der Koch und Pitmaster

Gekocht habe ich schon als Kind gerne. Später hat es sich ergeben, dass ich bei uns zuhause im Normalfall koche. Das hat sich in den Anfängen bewährt und so belassen wir das getreu dem IT-Grundsatz „Never change a running system“ . Mit der Zeit wachsen nicht nur die Fähigkeiten in der Küche, auch die Begeisterung und der Reiz für neue Herausforderungen wachsen mit. Ich bin auch ein Freund der Unabhängigkeit. So möchte ich vieles selber machen können. Nicht dass ich mein Brühenpulver immer selbst mache – das lohnt sich überhaupt nicht, solange ich ein günstiges biologische und glutamatfreies Brühepulver kaufen kann. Der Aufwand zeitlich, energietechnisch und finanziell sind da schlichtwegs idiotisch. Aber ich weiss, dass ich es selber machen könnte (und kann, da ich es bereits mehrfach gemacht habe), wenn ich es nicht mehr kaufen kann.

Auch möchte ich keine Kalbsbratwurst selbst machen, wie ich sie im nächsten Supermarkt kaufen kann. Die kaufe ich lieber. Wenn ich Bratwürste selbst mache, dann mische ich auch die Gewürze komplett selber und mache eine individuelle Bratwurst, die ich sonst nirgends kriege.

Ein weiterer Grund für oder gegen das Selbermachen sind Zusatzstoffe: Viele Lebensmittel gibt es nur noch mit Zusatzstoffen, Konservierungsmittel und vor allem Geschmacksverstärker (Glutamat, Hefeextrakt). Ich bin nicht grundsätzlich gegen Zusatzstoffe – Ich möchte nicht auf ein Brot aus Hefeteig verzichten müssen. Aber dort wo sie nicht nötig sind, verzichte ich gerne auch für meine Kids darauf. Und Glutamat muss überhaupt nicht!

Auch einen Quark muss ich nicht selber machen: Den kann ich ohne Zusatzstoffe hergestellt im Supermarkt kaufen. Die Qualität ist einwandfrei und nicht besser als wenn ich die Milch kaufe und selbst verquarke… Ich wüsste aber, was ich machen müsste, wenn es diesen plötzlich nur noch mit Quarkierungsmittel E666 (fiktiv) geben sollte…

Grillen – die dem Manne angeborene Kochkunst – ist ein weiteres Thema. BBQ. Auch hier wird das konventionelle Flachgrillen irgendwann zum Retro-Style-Erlebnis. Herausforderung ist anders. Dann kommen Hühner und Braten auf den Drehspiess, Schweinenacken in den Smoker, … Ohne Probleme kann ein Stück Fleisch 6, 8 oder sogar über 16 Stunden im Grill verbringen.

moer – Der Künstler: Früchte und Gemüseschnitzen

Schon vor Jahren bin ich eher zufällig auf die Kunst des Früchte- und Gemüseschnitzens gestossen. Das hat mich sehr fasziniert und so hatte ich mir diese Kunst im Selbststudium angeeignet. Während einiger Jahre habe ich als Hobby Schauschnitzen für Firmen (Supermärkte, Versicherungen, …) gemacht und Kurse für Anfänger gegeben. Heute habe ich leider nur noch sehr wenig Zeit um vor allem grössere Kunstwerke zu schnitzen. Gelegentlich eine Melone oder ein kleine Gesteck für einen Geburtstag oder eine Hochzeit.

moer – Der Gärtner

Der Garten ist meine zweite Leidenschaft – schon fast etwas länger als das Kochen. Letztlich gehören für mich die beiden Themen aber auch sehr nahe zusammen. Ich pflanze das meiste ja für die Küche an. Es gibt nur sehr wenige Zierpflanzen bei uns. Selbst die Kakteen wandern bei uns in den Kochtopf…

Die meisten Gemüsesorten züchte ich komplett selbst, also mit eigener Samengewinnung. Teilweise sind es auch sehr besondere und seltene Arten, deren Samen man ohnehin nicht einfach so nachkaufen kann. Bei Paprika, Auberginen, Melonen, … ist mir auch wichtig, Sorten zu finden welche bei uns im Freiland wachsen und reifen. Da der Gemüsegarten eher klein ist, muss auch die Fläche optimiert werden – darum wachsen Kürbisse z.B. an Gerüsten hoch.

Eine besondere Herausforderung ist auch die Zucht von speziellen und exotischen Früchten oder Gemüsen. So ernten wir unsere eigenen Passionsfrüchte (auch echte Maracujas), Kakteen als Gemüse hat einen festen Platz und Versuche mit Pawpaws, Passionsfrüchten, Kakis, Kiwis und geeigneten Bananensorten laufen.

Ein weiterer Leckerbissen der in Garten und Werkstatt gedeiht sind unsere Austernpilze. Diese Züchte ich vom Pilz über das Myzel bis wieder hin zum Pilz komplett selbst. Auf Holzstämmen und in Strohpellets ergeben sich so leckere Mahlzeiten. Andere Pilzsorten haben wir auch schon ausprobiert – aber keine war so lecker und dabei so einfach und erfolgreich zu züchten wie die Austern. Darum habe ich nur noch diese. (Hätte ich mehr Platz (und Zeit) sähe das wohl anders aus – so wird optimiert…) Zum Sammeln von Pilzen in der Natur fehlt momentan schlicht die Zeit. Ein Hobby ist und bleibt es trotzdem. Zumindest nach Krausen Glucken und Herbsttrompeten halte ich immer mal wieder ausschau…

Garten, Kochen, Essen – Denn: das Leben ist kein Ponyhof…