moer’s Puszta Dust

Meine ungarische Gewürzmischung für Schaschlik-Spiesse, ungarische Saucen, Gulasch, … Die Schärfe kann nach Geschmack variiert werden. Bei uns wird sie der Kids zuliebe sehr mild gehalten.

Zutaten

  • 9 TL Paprika Süss
  • 3 TL Paprika scharf
  • ((1-2 TL Cayennepfeffer))
  • 4 TL Salz
  • 3 TL Zwiebelpulver
  • 3 TL Knoblauchgranulat
  • 3 TL Majoran
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Pfeffer, schwarz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Kümmel, gemahlen
  • 1/2 TL Piment

Alle Zutaten gut vermischen und kühl, trocken und vor Licht geschützt aufbewahren.

Honig-Senf-Sauce

Diese Sauce passt zu … ja, wozu passt die denn nicht? Ob zu Fleisch, Fisch, Ei (mein Favorit anstelle Sauce Bernaise beim Egg Benedict!) … Ausserdem ist sie extrem schnell und einfach gemacht. Je nach Einsatzzweck kann sie ein wenig in die eine oder andere Richtung gepimpt werden. Immer die gleiche Sauce – und doch immer wieder anders.

Honig-Senf-Sauce
Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4-6 Portionen (Grundsauce)

  • 2 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone (ca. 50 ml Saft und 1 gehäufter TL Schale) à zu verifizieren!!
  • Olivenöl
  • ¼ TL Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, gehackt
    (Anstelle Petersilie können auch andere Kräuter/Gewürze verwendet werden. Siehe unten…)

Honig, Senf und Zitronenschale mit dem Schwingbesen verrühren. Für diese kleine Portion benötigt es natürlich auch einen entsprechenden Mini-Schingbesen…

Langsam unter stetem Rühren den Saft einer Zitrone dazuträufeln. Damit das Töpfchen dabei nicht davonhüpft, einfach auf einen feuchten Lappen stellen…

Nun Olivenöl einrühren, bis die Konsistenz cremig wird.

Dann mit Salz und Pfeffer würzen und mit frischer gehackter Petersilie abrunden.

Anstelle von Petersilie können andere Kräuter und Gewürze verwendet werden, um die Sauce je nach Verwendung zu perfektionieren.

Zum Beispiel:

  • Rosmarin oder Estragon zu Rind.
  • Basilikum zu Kalb oder Grilltomate.
  • Thymian und/oder Oregano zu Schwein.
  • Curry, Chili oder Estragon zu Huhn.
  • Dill oder Kerbel zu Fisch und Ei. Wobei zum Egg Benedict auch Estragon hervorragend passt.

 

Die Sauce ist nach einem Rezept von Marcello Capecchi (Koch im Seerestaurant Portofino am See in Thalwil), erschienen in der „Schweizer Familie“ 23/2013.

KFC Chicken Seasoning

Diese Tage macht das Gerücht die Runde durch alle Medien, dass das wohlgehütete KFC Chicken Seasoning Rezept gelüftet worden sein soll. Das macht natürlich einfach einmal neugierig – ohne dass ich das Original kennen würde. Aber der Jagdinstinkt ist geweckt 😎

Die Würzmischung soll aus 11 Kräutern und Gewürzen bestehen – das schreibt zumindest KFC auch heute auf seiner Website. Das Rezept soll Joe Ledington (der Neffe des legendären Harland Sanders alias Colones Sanders) einem Reporter der Zeitung „Chicago Tribune“ angeblich „aus versehen“ gezeigt haben .. und auch noch erlaubt, ein Bild davon zu schiessen *kicherlachundschenkelklopf*

KFC selbst wollte das ganze weder dementieren, noch anderweitig kommentieren – lediglich ein Verweis auf die weiteren zig-fachen Versuche und Ankündigungen, DAS Rezept gefunden zu haben. Trotzdem hat Chicago Tribune die Würzmischung ausprobiert und mit originalen bei KFC gekauften Hähnchenteilen verglichen – und konnte angeblich keinen Unterschied feststellen.

Die 11 Kräuter und Gewürze für die legendären Kentucky Fried Chicken sind demnach:

  1. 2/3 EL Salz
  2. 1/2 EL Thymian
  3. 1/2 EL Basilikum
  4. 1/3 EL Oregano
  5. 1 EL Selleriesalz
  6. 1 EL schwarzer Pfeffer
  7. 1 EL Senfpulver
  8. 4 EL Paprikapulver
  9. 2 EL Knoblauchsalz
  10. 1 EL Ingwerpulver
  11. 3 EL weisser Pfeffer

Alles wird fein gemahlen und mit 2 Tassen (480 ml) Weissmehl vermischt. Die Hühnchenteile werden damit paniert und dann gebacken/frittiert.

Anno dazumal soll der weisse Pfeffer die wesentliche Zutat gewesen sein, weil dieser kaum bekannt war und die Menschen damit nichts anzufangen wussten.

Irritierenderweise steht auf der Allergienliste von KFC nichts von Sellerie … dafür hat es MSG = Glutamat drin. Letzteres ist denn auch der einzige Unterschied, welchen die Journalisten ausmachen konnten. Obige Rezeptur und am Schluss ein wenig Glutamat über die fertigen Teile gestreut soll es wirklich beinahe wie das „heutige Original“ geschmeckt haben. Folglich könnte diese Rezeptur dem „ursprünglichen Original“ tatsächlich sehr nahe kommen. Wer lustig ist möge probieren und vergleichen…

Quellen: Chicago Tribune „KFC recipe revealed? Tribune shown Family scrapbook with 11 herbs and spices“ und „KFC recipe challenge: Tribune kitchen puts the 11 herbs and spices to the test“ am 19.8.2016

Spicy Chicken Dust

Ein weiteres extrem leckeres Hähnchengewürz. Es kann als Bratgewürz, für Marinaden oder besonders auch mit Mehl vermischt als Panade für Fried Chicken verwendet werden.

Manche behaupten sogar, es komme sehr nahe an die Fried Chicken von KFC ran… Ich kann das nicht beurteilen, weil ich das Original nicht kenne. Aber das KFC Chicken Seasoning scheint jedoch anders zusammengesetzt zu sein (11 Kräuter und Gewürze).

Zutaten

  • 3 EL Salz
  • 2 EL Tomatenpulver
  • 1 EL Knoblauch, getrocknet
  • 1 EL Zwiebel, getrocknet
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Majoran
  • 1 EL Salbei
  • 1 EL Petersilie
  • 1 EL Paprika
  • 2 TL Pfeffer, schwarz
  • 1 TL Pfeffer, weiss
  • 1 TL Ingwer, gemahlen

Ich verwende getrocknete Tomaten. Die werden grob gehackt und kommen dann mit den restlichen Kräutern und Gewürzen in die Kaffeemühle.

Alles zusammen fein vermahlen. Trocken und vor Licht, Luft und Wärme geschützt lagern.

Als Bratgewürz für Brüstchen, Schenkel oder ganze Hähnchen (z.B. Beer Can Chicken) einfach das Fleisch mit wenig Öl einreiben und mit der Gewürzmischung einreiben oder einfach vor oder nach dem Braten/Grillieren aufs Fleisch streuen. Als Marinade mit wenig Öl und Zitronensaft vermischt aufs Fleisch streichen.

Als Panade für Fried Chicken: (für 4-6 Portionen bzw. ca. 6 Pouletbrüstchen)

  1. Flüssigkeit: In einem Teller 1 Ei + 40 ml Milch verschlagen. (Das reicht auch für die doppelte Menge…)

2. Panade: In einem weiteren Teller 2 EL Spicy Chicken Dust + 6 EL Mehl + 1 TL Backpulver vermischen.

Pouletbrüstchen in Streifen schneiden. Die Streifen zuerst in der Panade, dann in der Flüssigkeit und dann nochmals in der Panade wenden. Danach im heissen Öl ausbacken.

Pancakes (Amerikanische Pfannkuchen)

In den USA sind diese Pfannkuchen mit einer ordentlichen Portion Ahornsirup ein traditionelles Frühstück.

Zutaten für ca. 12-15 Pfannkuchen (3-4 Portionen 🙂 )

  • 200 g Weissmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 250 ml Milch (nach Belieben + 1 TL Zitronensaft -> Buttermilch)
  • 2 Eier
  • 3 EL Öl (-> 3 EL = 30g)
  • Bratbutter/Öl zum Ausbacken

Zuerst die trockenen Zutaten gut vermischen.

In einer zweiten Schüssel Milch, Öl und Eier gut verquirlen.

Die trockenen Zutaten zur Milchmischung geben und nur kurz(!) verrühren.

In einer beschichteten Bratpfanne mit ganz wenig Öl jeweils drei Pfannkuchen ausbacken. Pro Pfannkuchen etwa 3 TL Teig kreisförmig in die Pfanne geben.

Die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze (Stufe 6/9 bei meinem Herd) braten, bis sich oben Bläschen bilden. Erst wenn sich gleichmässig Bläschen gebildet haben (in ihnen haftet der Ahornsirup so schön…), werden sie gewendet und nur noch kurz auf der anderen Seite angebräunt. Die Hitze darf nicht zu hoch sein, damit die Pfannkuchen genügend Zeit zum Aufgehen haben!

Die Pfannkuchen werden mit Ahornsirup übergossen zum Frühstück gegessen.

Varianten, anstelle von Ahornsirup:

  • Mango-Bananen-Topping: 1/2 Mango, 1 Banane, Zitronensaft, Ahornsirup/Honig, halbfette Sahne (Halbrahm in der Schweiz). Alles mit dem Zauberstab pürieren. Nach Belieben zuerst Ahornsirup und dann das Mango-Bananen-Topping auf die Pfannkuchen geben.
  • Orangen-Honig-Butter: zu gleichen Teilen Orangenkonfitüre, Butter und Honig vermischen.
  • Sour-Cream-Topping: Ein Becher saure Sahne (Schmand), 1 TL Zucker, geriebene Orangenschale und 1 Prise Muskatnuss.
  • herzhaft: mit knusprigen Speckscheiben und Spiegelei.

 

Quelle: Nach einem Rezept auf USA-kulinarisch.de

Cornbread (Maisbrot)

Dieses typische süss-salzige Gebäck aus Maismehl wird im Süden der USA gerne als Beilage zu TexMex-Gerichten aufgetischt.

Zutaten für 1 Brot (Springform 18-20cm)

  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Zironensaft
  • 1/2 TL Salz
  • 50 g Butter, geschmolzen oder Pflanzenöl
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 120 g Maismehl (oder feines Polenta)
  • 150 g Weissmehl
  • Butter zum Einfetten der Backform

Milch und Zitronensaft in ein Gefäss geben und 15 Minuten stehen lassen. (Oder 250 ml Buttermilch verwenden.)

Den Ofen vorheizen auf 200°C bzw. Heissluft feucht 180°C

Die trockenen Zutaten (Zucker, Backpulver, Natron, Mehl) in einer Schüssel gut mischen.

Eine Backform (rund 18-20cm oder cakeform 20-25cm) mit Butter einfetten und mit Polenta oder Hartweizengries ausstreuen.

Das Ei in einer weiteren Schüssel verschlagen. Dann die Milch und die Butter (Öl) dazugeben und gut durchrühren.

Die trockenen Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Achtung! Nur kurz rühren!

Den Teig in die eingefettete Backform geben und bei 200°C (bzw. Heissluft feucht 180°C) während ca. 25 Minuten backen.

Das fertige Brot etwas auskühlen lassen und danach in Quadrate schneiden.

Varianten:

  • Blueberry Cornbread: Zusätzlich 1 EL Zucker und 100 g Tiefkühl-Blaubeeren unter den Teig mischen.
  • Mexican Cornbread: 1/2 Dose Mais, 75 g geriebenen Käse und 1 gehackte Frühlingszwiebel unterrühren. Passt besonders zu Chili…

Quelle: Nach dem Rezept von USA-kulinarisch.de.

Zucchetti-Mais-Gratin (mit Hackfleisch)

Dieser Gratin ergibt mit einem leichten Salat eine vollständige Mahlzeit.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Dose Maiskörner (ca. 340g Abtropfgewicht)
    Alternativ: 3 Maiskolben zu ca. 250 g
  • 1 grosse Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Hackfleisch vom Rind
  • Öl oder Bratbutter zum Anbraten
  • Salz
  • Cayennepfeffer oder Paprikapulver & schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Oregano
  • ca. 800 g Zucchini (ca. 3 Stück)
  • 4 Eier
  • 2 dl Milch
  • 80 g Käse (Reibkäse oder Raclettekäse)
  • Butter zum Einfetten der Gratinform

Bei Verwendung von Maiskolben: Die Kolben in Wasser ca. 5 Minuten kochen. Danach abtropfen und die Körner mit einem Messer vom Kolben schneiden.

Maiskörner aus der Dose in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200°C Heissluft (feucht) vorheizen. (VZUG Steamer: 180°C Heissluft mit Beschwaden.)

Die Gratinform einfetten.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.

Das Hackfleisch portionsweise anbraten und zur Seite stellen.

Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Dann das Hackfleisch wieder beigeben und mit Salz, Oregano und Cayennepfeffer würzen.

Das Fleisch mit den Maiskörnern in die Gratinform geben.

Die Zucchini in dünne Scheiben hobeln und daruntermischen.

Milch und Eier verquirlen und über den Gratin giessen.

Den Raclettekäse in Würfel schneiden und über den Gratin verteilen.

Den Gratin in den Ofen schieben (Auflage 2) und während 35 Minuten gratinieren. (Im Steamer 30 Minuten.)

Maisgratin (Mexikanischer Maisauflauf)

Ein einfacher Maisgratin. Idealer Begleiter – nicht nur zu mexikanischer Küche…

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Dosen Maiskörner (ca. 250-280 g Abtropfgewicht je Dose)
  • 2 Eier
  • 1 dl Rahm
  • 100 g Reibkäse (Greyerzer) -> optional 🙂
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
  • Butter zum Einfetten der Form

Den Backofen auf 200°C Heissluft (feucht) vorheizen. (VZUG Steamer: 180°C Heissluft mit Beschwaden)

Den Mais in ein Sieb giessen und gut abtropfen lassen.

Eine Gratinform mit Butter einfetten.

Mais, Eier und Rahm in ein hohes Gefäss geben und mit dem Stabmixer pürieren.

Mit Salz und Pfeffer würzen und in die Gratinform füllen. Alternativ können 4 kleine Formen (ca. 2 dl)gefüllt werden und für jede Portion separat aufgetischt werden.

Den Käse darüberstreuen und den Gratin in den Ofen schieben (Auflage 2) und während 35 Minuten gratinieren. (Im Steamer 30 Minuten.)

 

Salsa roja

Salsa roja (picante) ist eine scharfe Sauce aus Mexiko. Es ist eine gekochte Variante der Pico de gallo Salsa. Die Schärfe kann durch Art und Menge der Chilies bzw. Zugabe von Paprikapulver oder Cayennepfeffer variiert werden.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten (geschält und gehackt)
  • eingelegte Jalapenos (ein kleines Glas)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Cayennepfeffer (oder Paprikapulver für eine mildere Variante)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 EL Oregano, getrocknet
  • 1 Prise Zimt
  • 4 EL Pflanzenöl
  • (Korianderblätter, gehackt)

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken und mit dem Öl in einer Pfanne glasig dünsten.

Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitdünsten. Dann mit den Tomaten ablöschen. (Die Dose Tomaten mit Saft dazu giessen.)

Die Gewürze und die abgetropften Jalapenos dazugeben und das ganze bei kleiner Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen.

Nach Geschmack zum Schluss mit gehackten Korianderblättern garnieren.

Soll die Sauce als Dip verwendet werden, kann sie am Schluss auch mit dem Pürierstab verfeinert werden.

Salsa Speedy Gonzales

Das ist eine schnelle ungekochte Variante der Salsa roja – einer scharfen mexikanischen Sauce. Sie eignet sich zu vielen mexikanischen Gerichten, als Dip oder zu grilliertem Fleisch.

Zutaten für 6-8 Portionen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten (geschält und gehackt)
  • 1-4 Jalapeno Chilies (je nach gewünschter Schärfe)
  • Korianderblätter
  • Salz

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen. Bei den Jalapenos den Stielansatz wegschneiden und eventuell entkernen (dann wird die Salsa weniger scharf).

Die Korianderblätter fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Chilies in einen Mixer geben und klein hacken.

Die Tomaten (mit Saft) dazugeben und nochmals kurz mixen, aber nicht zu fein.

Die Korianderblätter dazugeben und mit Salz würzen.

Garten, Kochen, Essen – Denn: das Leben ist kein Ponyhof…