Backpulverspritzung bei Gurken

Heute zeige ich einmal Bilder aus der Praxis zur Backpulverspritzung. Der Beitrag wird laufend ergänzt.

Ich hatte eine Gurkenpflanze überzählig und so wurde diese einfach mitten ins Blumenbeet(chen) gesetzt. Jeglicher Witterung erbarumngslos ausgesetzt: Sie brachte die erste Gurke in diesem Jahr!

Mittlerweile hat sie aber etwas Mehltau bekommen. Und aus Zeitnot konnte ich nicht gleich bei Befallsbeginn behandeln. So sieht die Patientin heute bereits recht stark befallen aus:

Da will ich doch gleich die Backpulverspritzung dokumentiert testen. (Die Details zu diesem Hausmittelchen sind im eingangs verlinkten Beitrag zu finden.)

Die Zutaten sind zusammengekramt und das Backpulver abgewogen.

Und in einer Pflanzenspritze angemischt.

Dann wird die Patientin von allen Seiten tropfnass gesprüht.

Jetzt heisst es abwarten…

Update vom 2. August

Bereits nach zwei Tagen ist eine Besserung sichtbar. Der Befall nimmt nicht mehr weiter zu.

Ich habe gleich nochmals gespritzt. Heute morgen um ca. 10 Uhr:

Und um 18 Uhr sah es dann so aus. Die Sonne hat zum Glück nichts verbrannt, obschon es ein sehr schöner Tag war.

Update 13. August

Die Gurke hat sich nach zwei Wochen ganz gut erholt. Sie macht viele frische Blätter und bei den alten ist der Pilz verschwunden. Anstelle des Pilzes sind lediglich gelbe Stellen auf den Blättern geblieben. Aber die scheinen die Pflanze nicht zu stören. Gespritzt wurde übrigens nicht mehr.

Update 30. August

Einen Monat nach der Behandlung. Ich würde sagen: Operation erfolgreich, Patient lebt!

Die Gurke steht weiterhin schön stramm da. Ich hatte seither nicht mehr gespritzt. Die letzten Tage gab es etwas Regen und wurde kühler – vor allem Nachts. Ausserdem gibt es nun auch wieder Tau in der Nacht. Ich sollte wohl nochmals spritzen.

Sie hat auch neue Gurken produziert. Sie hat also nicht nur über-lebt – sie lebt auch weiter.

Hier sieht man, was aus den befallenen Blättern geworden ist. Vom Pilz keine Spur mehr…

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